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Fußball-Bayernliga

28.04.2015

Pipinsried will sich keine Blöße geben

Auch FCP-Torgarant Serge Yohoua (rechts) traf gegen den TSV Rain nicht. Bei der vergangenen Partie neutralisierten sich beide Mannschaften.

Vor dem Spitzenspiel in Rain will sich FCP-Spielertrainer Tobias Strobl nicht unter Druck setzten lassen. Er glaubt an die Stärke seiner Mannschaft und sagt, das Rain auch Schwachstellen hat.

In der Bayernliga Ost steht am heutigen Mittwochabend ein Gipfeltreffen an. Mit Pipinsried und Rain spielen die einzigen zwei Mannschaften der Klasse gegeneinander, die sich für die Regionalliga beworben haben (Anstoß 18 Uhr). Während die Gastgeber zurzeit von Sieg zu Sieg eilen, ist der Motor bei Pipinsried etwas ins Stocken geraten.

Das wurde beim 1:1-Unentschieden gegen den TSV Bogen am vergangenen Sonntag deutlich. Spielertrainer Tobias Strobl sagt: „Wenn wir nur das reine Spiel betrachten, war es sicherlich kein Rückschritt.“ Die Mannschaft bestimmte die Partie lange Zeit und hatte viele Chancen. Die wurden allerdings nicht verwirklicht. „Nach dem 1:0 sind wir ein bisschen in Überheblichkeit übergegangen“, sagt der 27-Jährige. Eine folgenschwere Szene: Nach einem Foul an Serge Yohoua schnappte sich Ruben Popa selbstbewusst den Ball, um den fälligen Strafstoß auszuführen (83.). „Es ja gut, wenn jemand Verantwortung übernimmt“, sagt Strobl.

Dann lief Popa aber zu zögerlich an. Bogens Torwart Waldemar Trozenko fischte den Ball mühelos aus der rechten unteren Ecke. Wie Strobl erklärt, kannte einer der Bogener Spieler den Pipinsrieder Neuzugang Popa aus früheren Tagen. Er zeigte dem Torwart an, in welche Richtung der 26-Jährige schießt. „Es ist natürlich schlecht, wenn man so etwas nachher erfährt“, sagt Strobl. Er betont aber, dass der verschossene Elfmeter nicht die Schlüsselszene im Spiel war. Viel mehr störte ihn, dass seine Spieler vor allem nach der Pause zahlreiche Chancen vergaben. Bogen erzielte in der 60. Minute unverhofft den Ausgleich und hielt das Ergebnis bis zum Schluss.

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Strobl hofft nun, dass sein Team gegen Rain wieder zeigt, „was es auszeichnet.“ Im ersten Zusammentreffen, dass aufgrund mehrerer Terminverschiebungen gerade einmal zwei Wochen zurückliegt, neutralisierten sich beide Mannschaften gegenseitig. Am Ende stand ein 0:0 in einer Partie, die dennoch spannend verlief. Unter Strich war Rain etwas besser auf Pipinsried eingestellt. Dieses Mal möchte Strobl den Spieß umdrehen. Er verweist auf Dortmunds Trainer Jürgen Klopp, wenn er sagt: „Wir wollen ein maximal unangenehmer Gegner für Rain am Lech sein.“

In die Karten möchte sich der 27-Jährige nicht schauen lassen. Er sagt nur: „Wir wissen, wo wir ihnen wehtun können.“ Allerdings steht Pipinsried unter Druck. „Verlieren wir das Spiel gegen Rain am Lech, dann planen wir ab Donnerstag mit der Relegation.“ Noch stehen zwar ein paar Spieltage an, aber Strobl glaubt nicht, dass Rain bis zum Ende der Saison noch Punkte liegen lässt.

„Wir probieren, uns da nicht irgendwie zu verkrampfen“, sagt Spielertrainer Strobl. Zurzeit steht sein Team auf dem dritten Platz mit 68 Punkten, während Rain mit zwei Zählern Vorsprung die Bayernliga anführt.

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