Fußball-Kreisliga

26.08.2018

Pöttmes jagt Griesbeckerzell

Wer bleibt ganz vorne: Der SC Griesbeckerzell und Daniel Burger (links) oder der TSV Pöttmes um Spielertrainer Mariusz Suszko? Am Sonntag treffen die beiden Kontrahenten aufeinander.

TSV empfängt den Vizemeister im Duell zweier ungeschlagener Teams. Beide Mannschaften haben aber Personalsorgen. Friedberger Stadtderby ist Spitzenspiel.

Vier Teams sind in der Kreisliga Ost nach drei Spieltagen noch ungeschlagen. Wie es der Spielplan will, treffen genau diese vier Mannschaften am vierten Spieltag in direkten Duellen aufeinander.

Mit Spannung erwartet wird dabei die Begegnung zwischen dem Tabellenvierten TSV Pöttmes und dem drittplatzierten SC Griesbeckerzell (Anpfiff 15 Uhr). Während die Zeller mit neun Zählern punktetechnisch noch eine weiße Weste vorzuweisen haben, steht bei den Pöttmesern bereits ein Unentschieden. Für TSV-Spielertrainer Mariusz Suszko aber kein Problem: „Wir haben bislang sehr gut gespielt, und das 1:1 gegen Langenmosen war sehr unglücklich für uns. Die Jungs setzen die Vorgaben bereits gut um, wir sind auf einem guten Weg.“ Insbesondere der 1:0-Sieg in Petersdorf am vergangenen Wochenende sollte Auftrieb geben. „Wir wollten den Sieg mehr und haben ihn uns auch verdient. Wir können auch in der 90. Minute noch zulegen, das gibt uns Selbstvertrauen.“

Selbstvertrauen gibt Suszko auch der Blick auf das bislang letzte Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten. Anfang Mai siegte der TSV mit 1:0 in Zell und schoss den Kontrahenten aus dem Meisterschaftsrennen. „An diese Leistung müssen wir anknüpfen. Damals haben wir es sehr gut gemacht.“ Suszko weiß aber auch, was auf ihn und sein Team zukommt: „Zell steht hinten wirklich sehr kompakt und spielt schnell nach vorne. Das Konterspiel haben sie über die Jahre perfektioniert. Wir treffen auf eine eingespielte Mannschaft.“ Der 31-Jährige setzt deshalb wie in Petersdorf auf eine solide Abwehr: „Wir müssen gegen Zell geduldig sein. Da gilt es, Fehler im Aufbau zu vermeiden und die Konter zu unterbinden. Wer mehr Geduld hat, wird das Spiel gewinnen.“ Personell hat Suszko einige Ausfälle zu beklagen. Michael Korenik ist nach wie angeschlagen und wird nicht zum Einsatz kommen, ebenso wie Zoltan Szilvasi, der sich eine Knieverletzung zugezogen hat. Daniel Söllner ist grippekrank.

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Auch Zells Coach Metin Bas muss seine Startelf umbauen. Bei ihm fehlen Nico Ertl, Philipp Sturm und Sertan Bas. Stefan Brunner ist angeschlagen, sein Einsatz ist fraglich. „Wir müssen etwas umstellen, aber das kennen wir ja aus den vergangenen Wochen. Gerade Sertan wird uns fehlen. Er dürfte eigentlich noch A-Jugend spielen, hat sich aber prima eingefügt.“ Nach drei Siegen zum Start lässt sich Bas die Laune davon aber nicht verderben. „Im Moment passt alles. Wir haben bislang sehr gute Leistungen gezeigt und die Abgänge gut kompensieren können.“ Er freut sich auf das Spiel gegen Pöttmes. „Das ist eine gute Mannschaft, die sehr viel Qualität mitbringt.“

Stadtderby in Friedberg ist Topspiel

Drei Spieler hebt Bas dabei hervor: „Eduard Keil ist ein klasse Spieler und Suszko ohnehin eine Waffe. Auch vorne sind sie mit Serge Yohoua brandgefährlich.“ Dennoch geht Bas die Aufgabe optimistisch an. „Wir wollen gewinnen, könnten aber auch mit einem Punkt leben. Der Druck liegt nicht bei uns.“

Druck haben dafür der TSV Rehling und der BC Aichach, die noch gänzlich ohne Punkt dastehen. Die Lechrainer bekommen es dabei am Sonntag ab 15 Uhr mit dem FC Gerolsbach zu tun. Die Aichacher sind zur gleichen Zeit beim Aufsteiger TSV Burgheim gefordert. Das zweite Topspiel steigt aber in Friedberg. Der TSV empfängt als Tabellenzweiter den Spitzenreiter BC Rinnenthal. Dabei kommt es auch zum Duell der besten Offensive gegen das Abwehrbollwerk der Liga. Der TSV hat bereits zwölf Treffer auf dem Konto, die Rinnenthaler um Torhüter und Kapitän Felix Fuhrmann dagegen haben in drei Partien noch keinen einzigen Gegentreffer kassiert.

Wie stark der Aufsteiger nun wirklich ist, wird sich am Sonntag zeigen. Trainer Ali Dabestani stapelt vor dem Schlagerspiel tief: „Unsere neun Punkte kann uns niemand mehr nehmen und jetzt schauen wir mal …“, sagte der Coach der Platzherren, der seine derzeit beste Besetzung aufbieten kann. Dagegen werden beim BCR Johann Stadler, Dominik Zeug und Dominik Graf (alle im Urlaub) fehlen.

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