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Fussball-Pokal

11.09.2019

Pöttmes trifft im Viertelfinale auf Friedberg

Trainer Roman Artes und der TSV Pöttmes peilen im Toto-Pokal das Halbfinale an. Gegner ist der Bezirksligist TSV Friedberg.
Bild: Willi Baudrexl

Wieso der TSV-Trainer Roman Artes unbedingt im Wettbewerb überwintern will und warum die Chancen des Kreisligisten gar nicht so schlecht stehen.

„Es ist super, dass wir immer noch dabei sind, so muss ich mir wenigstens keine Übungen fürs Training ausdenken“, so beschreibt der Pöttmeser Coach Roman Artes die bisherigen Erfolge seiner Mannschaft im Toto-Pokal auf Kreisebene. Bislang setzte sich der Kreisligist gegen die Kreisklassisten Wulfertshausen, Steingriff uns Joshofen souverän durch. Am Mittwochabend (Anpfiff 18 Uhr) sind die Pöttmeser erstmals vom Papier her nicht der Favorit, wenn es gegen den Bezirksligisten TSV Friedberg geht.

Ganz so einfach ist die Sache aber nicht, denn Friedberg tritt, wie in den Runden zuvor auch, mit einer gemischten Mannschaft aus Erster und Zweiter an. Artes: „Ich kenne deren Coach Ali Dabestani ganz gut und weiß das natürlich. Dennoch sind das im Prinzip alles Bezirksligakicker. Eigentlich ist es doch egal, wer der Favorit ist.“ Für den 30-Jährigen sind andere Dinge entscheidend: „Im Pokal gewinnt die Einstellung und die Mentalität. Man muss unter der Woche nach der Arbeit noch ran, das hat nicht unbedingt etwas mit spielerischer Klasse zu tun.“

Kreispokal: Für Artes wäre es der zweite Halbfinaleinzug in Folge

Umso zufriedener ist der Coach mit den bisherigen Auftritten seines Teams im Kreispokal: „Die Jungs haben gezeigt, dass sie den Wettbewerb Ernst nehmen und Bock drauf haben. Das wollen wir auch wieder gegen Friedberg zeigen.“ Das Ziel ist die nächste Runde. Für Artes wäre es der zweite Einzug ins Halbfinale in Folge. Im vergangenen Jahr stand der Torhüter mit dem FC Affing in der Runde der letzten vier. „Das war wirklich ein geiles Spiel. Ich mag den Pokal wirklich, als Trainer sogar noch mehr, weil ich unter Wettkampfbedingungen testen kann. Die Jungs, die etwas hinten dran sind, bekommen so Spielpraxis – das bringt mir als Trainer gute Einblicke.“

Überhaupt scheint der Jungtrainer in seiner zweiten Saison in Pöttmes angekommen zu sein. In der Liga gab es bislang in drei Spielen drei Siege. Doch Artes warnt vor zu hohen Erwartungen: „Bei allem Respekt – das waren drei Pflichtsiege. Die Kracher kommen erst noch. Natürlich haben wir einen Lauf, den wir über den Pokal in die Liga mitnehmen wollen.“ Deshalb sieht er sein Team auch gegen Friedberg in der Pflicht: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Gegen Feldheim am Sonntag haben wir nicht unser bestes Spiel gemacht, aber kämpferisch dagegengehalten. Das müssen wir jetzt auch gegen Friedberg wieder machen.“ (sry-)

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