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Schießen-Bezirksoberliga

28.10.2019

Rehling siegt im Derby gegen Todtenweis

Mitten im Wettkampf ein Service-Eingriff: Johannes Schapfl nimmt hier am Gewehr von Luisa Schopf eine Korrektur vor.
Bild: Josef Abt

Die Alpenrose-Schützen gewinnen mit 3:1 in Todtenweis. Die Gemütlichkeitsschützen sind enttäuscht.

Mit einem Überraschungsergebnis endete der Zweite Wettkampftag in der Bezirksoberliga Nordwest der Luftgewehrschützen. Die Alpenrose-Schützen aus Rehling siegten beim hochgehandelten Aufsteiger Gemütlichkeit Todtenweis mit 3:1 nach Mannschaftspunkten. Am Ende hatten die Rehllinger mit 1530:1515 Ringen die Nase vorn.

Entsprechend niedergeschlagen präsentierten sich die Todtenweiser samt Sportleiter Hermann Schapfl nach Ende des Wettkampfes. Man hatte sich nach dem passablen Auftreten in Willprechtszell vor zwei Wochen im Nachbarschaftsderby gegen Rehling mehr erhofft. Dass aber die Rehlinger zu solcher Hochform auflaufen würden, konnte man nicht voraussagen. Besonders die beiden erst 16-jährigen Nachwuchsschützinnen Melanie Schapfl und Luisa Schopf wuchsen über sich hinaus und entschieden ihre direkten Duelle ebenso wie Carolin Limmer für sich. Lediglich Pia Schapfl musste sich mit einem Ring Tobias Kein geschlagen.

Todtenweis' Tobias Baumeister erwischt rabenschwarzen Tag

Als erste hatte die auf Rangliste vier gesetzte Melanie Schapfl ihre 40 Schuss absolviert. Am Ende standen starke 382 Ringe. Ihr Gegenüber Alexander Hörmann konnte nur anfangs mithalten, die erste Serie war er noch gleichauf, doch zum Schluss waren es nur 374 Ringe. An Position drei hatte es der Todtenweiser Andreas Sauer mit Luisa Schopf zu tun. Diese zeigte ebenfalls eine starke Leistung, schoß durchschnittlich 95 Ringe und kam auf 380. Entscheidend dabei waren die letzten vier Schuss mit jeweils einem Zehner. Sauer lag zwar in der dritten und vierten Serie gleichauf, zwei Ringe weniger hatte er aber zu Beginn des Wettkampfes abgegeben. In der letzten Serie hätte er sogar noch ein Stechen erreichen können, doch es fehlten zwei Ringe und so hieß es am Ende 378:380 aus Sicht des Todtenweisers.

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Besonders spannend wurde an Position zwei. Pia Schapfl begann furios mit 99 und 96 Ringen, Tobias Kein zeigte sich aber ebenfalls nervenstark und spulte seinen Serien mit konstant guten Ergebnissen herunter. Schapfl hatte dann mit 94 Ringen eine Schwächeperiode, sie beendete ihren Kampf mit einer Neun und 385 Ringen. Kein lag vor dem letzten Schuss gleichauf mit Schapfl, holte sich dann aber eine zehn und gewann mit 386:385. Rehlings Nummer eins Carolin Limmer hatte mit Tobias Baumeister eine schwierige Aufgabe zu bewältigen, glänzte dieser doch zum Auftakt mit 384 Ringen. An dieser Leistung konnte der Todtenweiser Spitzenschütze aber nicht anknüpfen. Ihm gelang so gut wie gar nichts an diesem Abend. Er kam nie in seinen gewohnten Rhythmus, in der ersten Serie schoss er keinen einzigen Zehner und beendete die ersten zehn Schuss mit unbefriedigenden 89 Ringen. Das konnte er mit einer Leistungssteigerung (97, 96 und 95er Serien) nicht mehr aufholen. Zumal Carolin Limmer ihrerseits schnell den Rhythmus gefunden hatte. Mit 96, 96, 96 und 95 blieb sie mit 383:377 klar vorne.

Mit dem Sieg schob sich Alpenrose Rehling auf den dritten Tabellenplatz vor. Gemütlichkeit Todtenweis steht mit null Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz.

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