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Schießen-Bezirksoberliga

25.11.2019

Rehling siegt im Derby gegen Willprechtszell

Ihr mit 383 Ringen bisher bestes Wettkampfergebnis erzielte die Rehlinger Nachwuchsschützin Melanie Schapfl (links). Das reichte gegen die 386 Ringe von Willprechtszells Wolfgang Fritz nicht aus. Am Ende siegten aber die Alpenrose-Schützen aufgrund der höheren Ringzahl.
Bild: Josef Abt

Alpenrose Rehling schlägt Spitzenreiter Almenrausch Willprechtszell knapp mit 2:1. Todtenweis holt ersten Sieg gegen Mering, Gallenbach hat keine Probleme.

Zwei Überraschungen gab es am vierten Wettkampftag der Luftgewehrschützen in der Bezirksoberliga Nord-West. Die bislang ungeschlagenen Topteams aus Willprechtszell und Mering mussten jeweils ihre erste Niederlage hinnehmen. Gallenbach befreit sich.

Vor allem im Derby zwischen Alpenrose Rehling und Absteiger Almenrausch Willprechtszell ging es spannend zu. Nach einer mäßigen Leistung beider Teams gingen die Rehlinger mit einem knappen 1514:1509 Ringe-Sieg von den Schießständen. In den direkten Duellen stand es 2:2. Vor allem die Brüder Michael und Thomas Braunmüller aufseiten der Gäste schossen mit 372 bzw. 371 Ringen weit unter ihren Möglichkeiten. Beide unterbrachen eine Hochzeitsfeier in Aindling, um mitschießen zu können. Deshalb fand der Wettbewerb bereits am Samstagnachmittag statt. Michael Braunmüller zog gegen die Rehlingerin Pia Schapfl an Position zwei (378 Ringe) klar den Kürzeren. Bruder Thomas reichten seine 371 Ringe (13 schlechter als in der Runde zuvor), um sich gegen Luisa Schopf an Position drei durchzusetzen.

Im Duell der Topschützinnen standen sich Carolin Limmer (Rehling) und Anna Birkmeir (Willprechtszell) gegenüber. Birkmeir hatte zuletzt mit 388 Ringen geglänzt, doch an den nicht elektronischen Schießständen hatte die erfahrene Schützin ihre Probleme. Nach den beiden ersten Serien lagen die Kontrahentinnen noch gleichauf, dann legte Limmer zwei Ringe vor und als vierte Serie glänzte die Alpenrose-Schützin mit 99 Ringen, während Birkmeir nur 94 Ringe schaffte und die direkte Wertung mit 387:380 Ringen an Rehling ging. Für Carolin Limmer war es bislang ihr bestes Wettkampfergebnis. Auf Position bekam es die junge Rehlingerin mit Wolfgang Fritz zu tun. Schapfl hatte als erste ihre vier Serien beendet. Während sie zu Beginn Ringe verschenkte, setzte sie zum Abschluss eine 99er Serie, doch Fritz hatte den Grundstein zu seinem Sieg bereits gelegt und sorgte mit seinem bisher besten Wettkampfergebnis der Saison für den zweiten Punkt der Gäste. Am Ende siegte er 386:383. Durch die mehr erzielten Ringe sicherte sich Rehling am Ende den Zusatzpunkt und steht mit 6:6 auf Platz drei der Tabelle.

Rehling siegt im Derby gegen Willprechtszell

Dass Willprechtszell mit 10:2 Punkten nach wie vor an der Tabellenspitze steht, haben sie den Almenrauschschützen Todtenweis zu verdanken. Mit ihrem bislang besten Saisonergebnis siegte der Aufsteiger gegen die bislang ungeschlagenen Kleinkaliberschützen aus Mering. Nach den direkten Duellen stand es 2:2. Allerdings hatte Gemütlichkeit beim 1540:1538 am Ende zwei Ringe mehr auf dem Konto und sicherte sich den Zusatzpunkt. An eins konnte der Todtenweiser Tobias Baumeister mit seinen 389 die bisher herausragenden Schützin der Liga, Cäcilia Stadtherr, bezwingen. Die Meringerin schoss mit 385 Ringen ihr bislang schlechtestes Saisonergebnis. Den zweiten Punkt für Gemütlichkeit sicherte Tobias Kein an Position zwei, der sich mit 387:386 knapp gegen Florian Hirschberger durchsetzte. Andreas Sauer an drei verlor knapp gegen Michaela Hirschberger mit 383:385. Noch enger war es an Position vier. Alexander Hörmann fehlte ein Ring gegen Stefan Zieglmeir (381:382).

Durch den Erfolg übergab Todtenweis die Rote Laterne an Germania Prittlbach II. Das Team aus dem Kreis Dachau musste gegen Gallenbach ohne ihre beiden besten Schützen Michael Jelinek und Cornelia Wittmann antreten. Am Ende siegte Jagdlust mit 4:0. Daniel Greppmeir behielt an eins gegen Roland Scholz mit 382:378 die Oberhand. Deutlich siegte Stefan Jung mit 383:365 gegen Michael Zimmermann. Bestschützin war an diesem Tag Andrea Fritz mit 385 Ringen, die Alexander Gasteiger (377) keine Chance ließ. Den Sieg perfekt machte Hermann Brandmair mit 382 Ringen gegen Andreas Brandmair (350).

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