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Fußball-Kreisliga

29.09.2018

Rehling und Griesbeckerzell kämpfen gegen Abwärtstrend

Nur nicht schon wieder verlieren: Das gilt sowohl für den SC Griesbeckerzell (links Sertan Bas) als auch für den TSV Rehling (rechts Marco Martens). Während die Zeller im Spitzenspiel den TSV Friedberg empfangen, müssen die Lechrainer beim TSV Pöttmes ran.
Bild: Christoph Lotter

TSV Rehling beginnt die wichtige Englische Woche mit einem Auswärtsspiel bei wiedererstarkten Pöttmesern. Griesbeckerzell empfängt Primus TSV Friedberg.

Keine Pause für die Fußballer der Kreisliga Ost. Das Wochenende bildet den Auftakt für eine englische Woche, die einiges in der Tabelle verändern kann. Besonders wichtig ist also ein guter Start in einer Woche, in der man drei Partien vor der Brust hat.

Besonders die Teams aus dem unteren Tabellendrittel sind gefordert. Bei einem Negativlauf kann der Abstand zum rettenden Ufer mal schnell recht groß werden. Die Gefahr besteht jedenfalls beim TSV Rehling. Die Lechrainer warten seit vier Spielen auf einen Dreier und stehen mit vier Punkten auf Platz 13. Am Sonntag muss das Team von Trainer Sebastian Kalkbrenner ab 15 Uhr beim TSV Pöttmes ran. Trotz der aktuellen Situation bleibt der Coach optimistisch: „Die Jungs geben alles und bislang hatten wir auch nicht das Glück auf unserer Seite. Wir glauben weiter an uns und unsere Stärken.“ Dennoch weiß der 32-Jährige um die Bedeutung der kommenden Partien: „Wir müssen uns jetzt auch mal belohnen. Die Ergebnisse müssen stimmen, sonst verlieren wir unser Ziel aus den Augen.“ Und das lautet Klassenerhalt. Der nächste Gegner kommt Kalkbrenner dabei gar nicht ungelegen. „Im Vorjahr haben wir gegen Pöttmes gut ausgeschaut. Das ist eines der Teams, das uns irgendwie liegt.“ In der Vorsaison gab es einen Sieg und ein Unentschieden. Daran will Kalkbrenner anknüpfen. „Von der individuellen Qualität her gehört Pöttmes zu den besten Teams der Liga. Wir müssen deshalb hart am Mann sein und über Konter zum Erfolg kommen. Wichtig wird sein, dass wir mutig sind.“ Mithelfen kann dabei wieder Marco Bauer, der in den Kader zurückkehrt. Nicht mit dabei sind Fabian Hönl (verletzt) und Tassilo Göppel (Urlaub).

Vor drei Wochen klang man in Pöttmes noch ähnlich betrübt über die Punkteausbeute wie in Rehling. Hinzu kam die Unruhe um die Trennung von Stürmer Serge Yohoua. Das hat der Mannschaft allerdings augenscheinlich einen Auftrieb gegeben. Denn seitdem gab es zwei Siege in Folge. Zunächst gab es ein 3:0 gegen Lechhausen, in der Vorwoche folgte ein 4:0 in Münster. Das hätte sich selbst Spielertrainer Mariusz Suszko nicht erwartet: „Das waren zwei nahezu perfekte Spiele. Wir haben zwei Mal zu Null gespielt. Jeder hat für jeden gekämpft und alle haben fest zusammengehalten.“ Nicht einmal die frühe Rote Karte für Martin Brodowski im Spiel gegen Lechhausen brachte das Team aus der Bahn. „Die beiden Siege haben uns natürlich Selbstvertrauen gegeben. Wir gehen jetzt mit breiter Brust in die Partie gegen Rehling.“ Dennoch warnt der Coach vor Überheblichkeit. „Rehling ist besser, als es die Tabelle aktuell aussagt. Die werden sicher nicht hierherkommen und uns die Punkte schenken. Wir müssen wieder an unsere Leistungsgrenze gehen und jeder muss für den anderen kämpfen. Wichtig ist, dass wir hinten wieder stabil stehen.“

Kreisliga: Spitzenspiel steigt in Griesbeckerzell

Zu verschenken hat auch der SC Griesbeckerzell nichts. Insbesondere nicht im Spitzenspiel gegen den TSV Friedberg. Hinzu kommt, dass der so souverän gestartete SCG nun seit drei Spielen auf einen Dreier wartet. Der Rückstand der Bas-Elf auf den Spitzenreiter aus Friedberg beträgt mittlerweile satte fünf Punkte. Bei einer Niederlage wären es dann acht. Der Aufsteiger ist bislang noch ungeschlagen, nur beim Remis gegen Rinnenthal musste man zwei Punkte lassen. In der Herzogstadt stapelt man dennoch tief. „Favorit sind die anderen“, so der Friedberger Trainer Ali Dabestani. In Zell sieht man das traditionell anders. Eines ist aber klar. Die Zeller müssen sich im Vergleich zu den vergangenen Spielen steigern, will man die TSV-Offensive um Pietruska und Co. stoppen. 23 Tore gelangen den Friedbergern bereits. Das ist ebenso Ligaspitze wie die sieben kassierten Gegentreffer.

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