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Handball-Bezirksoberliga

25.01.2019

Routinier Gregor Triltsch hilft in Aichach aus

Routinier Gregor Triltsch (rechts) hilft ab sofort wieder beim Bezirksoberligateam der Aichacher Handballer aus. Trainer Manfred Szierbeck setzt schon am Samstag gegen Niederraunau II auf die Erfahrung des ehemaligen Drittligaspielers. Die Frauen empfangen den VfL Günzburg II.
Bild: Peter Appel

Die TSV-Männer bauen nicht nur im Heimspiel am Samstag gegen Niederraunau II auf den Oldie. Die Frauen teten ersatzgeschwächt gegen Günzburg II an.

War das Interesse für den Handballsport in Deutschland irgendwann mal größer als in diesen Tagen, an denen Millionen Sportfreunde die Weltmeisterschaft der Männer verfolgen? Die Begeisterung für das Spiel der robusten Kerle ist jedenfalls enorm. Am Samstag wird man sehen, ob sie ein wenig überschwappt auch in die unteren Regionen – etwa zum TSV Aichach in der Bezirksoberliga. Der startet mit einem doppelten Heimspieltag ins Jahr 2019: Um 17.15 Uhr legen die Frauen gegen den VfL Günzburg II los und zwei Stunden später sind die Männer gegen den TSV Niederraunau II an der Reihe.

Dass der Handball-Virus nun auch in Aichach grassiert, darauf hofft nicht zuletzt Manfred Szierbeck, der Trainer der Aichacher Männer. In den vergangenen drei Wochen hat er seinen Leuten einiges abverlangt. Das erhöhte Pensum war eine Reaktion auf die Talfahrt Ende 2018. Vor einer Woche wurde zudem ein Testspiel absolviert, in Donauwörth gab’s einen 30:21-Sieg bei einem Team, das eine Liga tiefer zuhause ist. Dabei kamen verstärkt Handballer zum Einsatz, die in der Hinrunde der Bezirksoberliga ihren Platz zumeist auf der Bank hatten. Diese Partie diente in erster Linie dazu, wieder den Spielrhythmus zu finden und Selbstvertrauen zu gewinnen.

„Alles ist positiv.“ Solche Sätze hat man von Szierbeck schon lange nicht mehr gehört. Abgesehen von Konstantin Schön, der noch monatelang fehlen wird, steht gegen das Schlusslicht nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Timo Stubner fehlt mal wieder aus beruflichen Gründen, die Youngster Johannes Treffler und Johannes Euba feiern ihren 18. Geburtstag. Torhüter Stefan Walther beklagt Probleme mit der Patellasehne. Mit Sebastian Leopold darf in nächster Zeit wieder gerechnet werden. Er absolviert in Stuttgart ein Praktikum, kann somit zu den Spielen anreisen.

Noch wichtiger aber dürfte eine andere Personalie sein. Gregor Triltsch, der seine Karriere eigentlich schon beendet hatte, wird in nächster Zeit wieder Bestandteil des Teams sein. „Er ist ein Leader, ein Vorbild für die Jungen“, sagt Szierbeck über den Mann, der früher in der Mitte des Rückraums sogar in der 3. Liga spielte. „Ich bin ihm dankbar.“ Schon allein wegen der Erfahrung, die Oldie Triltsch mitbringt.

Das Team II aus Niederraunau steht mit dem Rücken zur Wand, bei vier Zählern aus elf Partien droht der Abstieg. Auswärts präsentiert sich das Team aus dem Krumbacher Vorort nicht selten mit einem Minikader. Durchaus denkbar, dass das auch am Samstag der Fall sein wird. Denn das Team eins der Raunauer kämpft am gleichen Abend ebenfalls um Punkte und wird kaum Akteure abtreten können.

Bei den Aichacher Frauen fehlen einige Spielerinnen

Nach dem Finale 2018 war erst mal lockeres Bewegungstraining angesagt, es folgten zwei Wochen ohne Sport. Seit dem 8. Januar ist das Damenteam wieder im regulären Training, wobei der komplette Kader praktisch nie zur Verfügung stand. Mal fehlte jemand aus beruflichen Gründen, mal galt es, kleinere Blessuren auszukurieren. Und dazwischen bestritt man Testspiel in Pfaffenhofen, das eine Klasse höher angesiedelt ist. Aichach verlor mit einem Tor Abstand. „Wichtig war“, so Trainer Martin Fischer, „dass sich dabei niemand verletzt hat und dass wir ein bisschen Spielpraxis hatten.“

Dass er im Heimspiel gegen die „Zweite“ aus Günzburg weitere zwei Punkte anpeilt, um den Spitzenplatz in der Bezirksoberliga zu behaupten, das steht außer Frage. Allerdings werden einige Kandidatinnen fehlen: Marlene Bscheider, Bettina Bölk und Annabel Weiß. Hinter dem Einsatz von Annika Weise steht noch ein Fragezeichen, nachdem sie das Dienstagtraining aufgrund einer Krankheit verpasste. Lena Schrempel kuriert nach wie vor Verletzungen an einem Daumen und einer Schulter aus. Fischer will nichts riskieren: „Wenn es nicht sein muss, dann ist es besser zu warten. Wir haben in der Runde nicht den ganz großen Druck.“

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