Newsticker
Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise schon am Dienstag
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Lokalsport
  4. Schormair fährt dieses Jahr nicht mehr um Punkte

Motorsport

29.05.2020

Schormair fährt dieses Jahr nicht mehr um Punkte

Markus Schormair, hier beim ADAC-Junior-Cup 2019, wird 2020 keine Rennen fahren.

Saison ist für Aichacher Motorradfahrer beendet. So hält sich der 20-Jährige während der Zwangspause fit

Bevor die Saison für Markus Schormair angefangen hat, ist sie auch schon wieder beendet. Der Motorradrennfahrer aus Aichach wollte in diesem Jahr seine Premierensaison im Yamaha-R3-Nachwuchscup feiern. Der 20-Jährige war bereit, doch die Corona-Krise machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Nun wurde die Saison auf 2021 verschoben.

Für den angehenden Maschinenbauer eine herbe Enttäuschung: „Ich habe im Winter viel trainiert, um für die Saison fit zu sein.“ Schormair wechselte nach drei Jahren im ADAC Junior Cup zu Yamaha. „Es sollte mein Neustart sein, der jetzt leider verschoben ist.“ Seine neue Maschine hat er dabei gar nicht zu Gesicht bekommen, denn die steckt in Japan fest: „Die bekomme ich dann eben später, da ändert sich nicht viel.“ Gleiches gilt für seine Rennanzüge, die aus Italien noch nicht bei ihm in der Paarstadt angekommen sind. Seit vergangener Woche darf der Aichacher zumindest wieder die heimischen Strecken benutzen. Auf einem Mini-Bike drehte er bereits seine ersten Runden: „Das war ein schönes Gefühl, das ich sehr vermisst habe“, so der 20-Jährige, der aber betont: „Es ist aber kein Ersatz für ein Rennen. Der Druck und alles, das gibt mir einen besonderen Kick, den ich sonst einfach nicht habe.“

Die Enttäuschung ist groß, allerdings wäre auch eine verkürzte Rennsaison nicht optimal für den 20-Jährigen gewesen: „Das hätten wir uns gut überlegen müssen, da ja dennoch einige Kosten anfallen.“ Diese Überlegungen sind nun vom Tisch. Derweil hält sich der Aichacher dennoch fit.

Das tat Schormair auch schon in den vergangenen Wochen und Monaten mit Radfahren und Laufen, wobei er froh ist, dass nun wieder die Fitnessstudios öffnen. Auch was das Rennfahren betrifft, bleibt er optimistisch: „Ich will angreifen, sobald es wieder möglich ist.“ Wenn die neue Maschine da ist, will der Aichacher auch gleich trainieren. Nicht irgendwo, sondern auf zwei der bekanntesten Strecken Deutschlands - dem Hockenheimring und dem Sachsenring.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren