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Radfahren

29.05.2015

Schormair ist unter den besten Zehn

Fabian Schormair (Mitte) zeigt in der Bundesliga zurzeit gute Leistungen. Nach drei Rennen wird er Einzelwertung auf dem siebten Platz geführt.
Bild: Team Heizomat

Der Untergriesbacher beweist zurzeit in der Bundesliga seine gute Form. In einem Rennen hat er aber mit einem platten Reifen zu kämpfen.

Der Radfahrer Fabian Schormair ist zurzeit in einer guten Verfassung. Nach drei Bundesligarennen liegt der Untergriesbacher auf dem siebten Platz der Tabelle. Über seine Leistung bei der Bayern-Rundfahrt, dem wichtigsten deutschen Etappenrennen, zeigt sich der 20-Jährige jedoch etwas enttäuscht.

Bei den Bundesligarennen sind auch die Kollegen des Untergriesbachers im Team Heizomat zurzeit vorne dabei. Beim zweiten Rennen der Bundesliga-Serie übernahm der fränkische Rennstall sogar die Führung in der Gesamtteamwertung. Bei der Main-Spessart-Rundfahrt in Karbach konnte besonders Schormairs Kollege Philipp Zwingenberger überzeugen, der nur knapp den Tagessieg verpasste und Zweiter wurde.

Bei sonnigem Wetter und 22 Grad mussten die Fahrer auf einer sehr anspruchsvollen Strecke neun Runden mit einer Länge von 17,3 Kilometern hinter sich bringen. Zwingenberger befand sich gemeinsam mit sieben Fahrern in einer Ausreißergruppe und gewann dabei alle vier Wertungssprints. Dadurch wurde er „aktivster Fahrer“. Das Team Heizomat holte damit auch beim zweiten Bundesligarennen der Saison diese Wertung. Wie berichtet, hatte sie bei der Erzgebirgsrundfahrt Schormair gewonnen.

Als das Hauptfeld in Karbach etwa 40 Kilometer vor dem Ziel die Lücke zu den Ausreißern fast geschlossen hatte, attackierte Zwingenberger gemeinsam mit Christopher Hatz vom Team Kuota-Lotto aus der Acht-Mann-Gruppe heraus. Wenig später schlossen neun Fahrer aus dem Feld auf. Am Ende bog eine neue Gruppe aus elf Fahrern in die Schlussrunde ein und machte den Sieg unter sich aus. Heizomat-Fahrer Laurin Winter leistete dabei sehr wertvolle Helferdienste für Zwingenberger. Der sprintete im Finale auf Platz zwei und Winter auf Platz elf.

Schormair landete nur auf Rang 45. „Bis zwei Runden vor Schluss lief alles nach Plan“, sagt er. Der Untergriesbacher konnte sich vorne halten, als die Favoriten attackierten. Zwei Runden vor Schluss in einer rennentscheidenden Situation hatte der 20-Jährige aber an seinem Hinterrad einen Platten. Auf der Runde mussten die Fahrer einen Betonplattenberg überqueren. „Genau dort hat mir ein Stein wohl den Mantel aufgeschlitzt“, sagt Schormair. Bis er wieder den Anschluss an das Feld hergestellt hatte, waren die Führenden bereits eine Minute enteilt. „So rollte ich enttäuscht als 45. über die Ziellinie. Ich frage mich manchmal, warum es da ausgerechnet mich getroffen hat.“

Einen Tag später beim Bundesligarennen im Dautphetal reihte er sich aber wieder weiter vorne ein. „Ich belegte insgesamt den zwölften Platz, was immerhin ein bisschen Genugtuung war“, sagt der 20-Jährige. Der dominierende Fahrer aus dem Team Heizomat war wieder Zwingenberger. Das dritte Bundesligarennen der Saison führte über 17 Runden à 9,4 Kilometer durch die Gemeinde Dautphetal in Hessen. Zwingenberger gewann den Spurt des Hauptfeldes um Platz fünf. Durch Schormairs gute Platzierung und Benjamin Edmüller, der für Heizomat auf den 16. Platz sprintete, landete das Team in der Tagesmannschaftswertung auf dem dritten Rang. In der Gesamt-Mannschaftswertung musste Heizomat die Führung zwar abgeben, bleibt aber mit dem dritten Platz auf Tuchfühlung zum neuen Spitzenreiter, dem Team Brandenburg. In der Gesamt-Einzelwertung steht Schormair nun auf Rang sieben, Kollege Zwingenberger auf drei. Zur Freude des Teams sind also gleich zwei Heizomat-Fahrer in der Rangliste unter den ersten Zehn vertreten.

Neben den Bundesliga-Rennen stand Mitte Mai auch noch die Bayern-Rundfahrt mit fünf Etappen an. „Sie war im Großen und Ganzen ganz okay“, sagt Schormair. Er sei bei jeder Etappe mit den ersten ins Ziel gekommen. „Ich war allerdings meistens auf mich allein gestellt und konnte deswegen nur bedingt vorne landen.“ Zwei Resultate unter den Top 30 waren drin – als 27. (Waldsassen-Selb) und als 29. (Selb-Ebern). Die anderen Etappen beendete Schormair als 50. und 51. Beim Einzelzeitfahren am vierten Tag blieb der Untergriesbacher mit Rang 114 aber hinter seinen Erwartungen zurück. „Ich hatte einen schlechten Tag erwischt und meine Beine waren auch ein bisschen leer am vierten Tag.“

An diesem Wochenende tritt Schormair nicht wie seine Kollegen beim Profirennen in Berlin an. Stattdessen bestreitet er ein bergiges Rennen in Buch am Erlbach bei Landshut. „Das soll mir wieder den nötigen Punch zurückbringen, damit ich am darauffolgenden Bundesligawochenende in Ilsfeld Auenstein erneut gute Ergebnisse einfahren kann“, sagt Schormair. (AN)

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