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Schießen

07.11.2017

Schützen rücken noch enger zusammen

Sehr genau gezielt haben bislang die Luftgewehrschützen im Sportschützengau Aichach. In der Vorrunde gab es wieder Topleistungen und neue Rekorde. Der Nachwuchs überzeugt bei vielen Vereinen, für Spannung ist in der Rückserie 2018 in den meisten Ligen gesorgt. Die höherklassigen Teams (wie hier in der Oberbayernliga-West) kämpfen aber nach wie vor um Punkte.
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Sehr genau gezielt haben bislang die Luftgewehrschützen im Sportschützengau Aichach. In der Vorrunde gab es wieder Topleistungen und neue Rekorde. Der Nachwuchs überzeugt bei vielen Vereinen, für Spannung ist in der Rückserie 2018 in den meisten Ligen gesorgt. Die höherklassigen Teams (wie hier in der Oberbayernliga-West) kämpfen aber nach wie vor um Punkte.
Bild: Sebastian Richly

Der Rundenwettkampf im Gau Aichach ist ausgeglichen und spannend wie selten. Das Niveau der Mannschaften gleicht sich an, wobei sich manche Dinge nicht geändert haben. Das steht in der Winterpause an.

Mit dem letzten Schießtag der Luftgewehrschützen sind im Sportschützengau Aichach auch die Entscheidungen um die Herbstmeisterschaften gefallen. Bevor die Teams im Februar wieder um Punkte schießen, stehen erst einmal vereinsinterne Pokal- und Königschießen auf dem Programm. Die höherklassigen Teams sind noch im Einsatz.

Sowie etwa die Almenrausch-Schützen aus Willprechtszell, die aktuell mit 6:0-Punkten an der Spitze der Bezirksoberliga Nordwest stehen. Der Absteiger von Jagdlust Gallenbach liegt mit 4:2 Punkten auf Platz zwei. Die Alpenrose-Schützen aus Rehling stehen als Aufsteiger in der Oberbayernliga-West zwar am Tabellenende, haben aber schon vier Punkte eingefahren. Diese Ergebnisse freuen Gauschützenmeister Franz Achter: „So viele höherklassige Mannschaften hatten wir noch nie. Das untermauert die gute Arbeit in den Vereinen. Die Entwicklung im Gau ist gut.“ Das belegen auch die Teilnehmerzahlen am Rundenwettkampf. Rund 1000 Schützen beteiligen sich in dieser Schießzeit. Ein Fünftel der rund 5000 Mitglieder in den Vereinen auf Gauebene ist laut Achter am Schießstand aktiv. „Das ist nach wie vor eine gute Quote und sehr wichtig für die Vereine.“

Achter, der selbst als Pistolenschütze für die Griesbachtaler Untergriesbach aktiv ist, schaut aber vor allem auf die Ligen auf Gauebene. Das Niveau sei ein anderes, allerdings nicht viel schlechter: „Schon in den unteren Ligen werden Woche für Woche respektable Ringzahlen erzielt. Vor allem die jungen Schützinnen begeistern Achter dabei immer wieder: „Es ist unglaublich, wie gut die sind. Da können die jungen Männer meist nicht mithalten.“ Beispielhaft für die Treffsicherheit des Nachwuchses steht Anna-Lena Ott von Immergrün Schiltberg. Bereits im vergangenen Jahr war sie Bestschützin der Gauoberliga B. Auch in dieser Schießzeit schoss sie in Gruppe 2 vier Mal das Bestergebnis. „Ich war neulich beim Vergleichswettkampf der Jugend. Was da geschossen wurde, war Erwachsenen-Niveau“, so Achter, für den sich auch in Sachen Spannung einiges getan hat. „Die Abstände sind so gering. Oft geht es nur um ein oder zwei Ringe.“

Für Rundenwettkampfleiter Claus Trott gab es bislang einige Überraschungen. „Die kleineren Vereine haben sich für ihre gute Arbeit in der Hinrunde belohnt und die etablierten in vielen Ligen abgelöst.“ Mit Haunswies, Inchenhofen, Mauerbach, Unterwittelsbach und Zahling konnten fünf Vereine zur Halbzeit zwei Herbstmeister stellen. Die restlichen neun verteilen sich auf neun Vereine. „Ein Zeichen, welch gute Arbeit in der breiten Masse betrieben wird“, so Trott, der für Jägerblut Inchenhofen am Schießstand steht.

Ein weiterer Aspekt ist für Trott die Spannung. „Die Ligen sind sehr ausgeglichen. In den Vorjahren waren die Spitzenteams meist schnell enteilt. In dieser Saison geht es deutlich enger zu.“ Auch sind die Ringzahlen erneut gestiegen. Trott imponiert aber vor allem die Jugendarbeit der Vereine: „Es rücken immer wieder sehr talentierte Nachwuchskräfte nach. Unter den Bestschützen sind sehr viele junge Sportler.“

Vereinsmeister, Pokalsieger und zahlreiche weitere Entscheidungen stehen in den kommenden Monaten auf dem Programm, bevor die Rückrunde am 22. und 23. Februar wieder beginnt. Dann wird Franz Achter wieder genau hinsehen. „Ich erwarte sogar insgesamt noch eine Steigerung. Auf jeden Fall bleibt es spannend.“ Und Claus Trott ergänzt: „Ich drücke den Außenseitern die Daumen.“

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