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Schießen

10.10.2020

Schützen vor dem Saisonstart: Viele Fragen, wenige Antworten

Roland Obermaier und die Gundelsdorfer Tagbergschützen starten am Sonntag in die neue Saison.
Bild: Sebastian Richly

Plus Die Schützen stehen wegen der Corona-Pandemie vor ungewissen Monaten. Unterdessen gibt es weitreichende Neuigkeiten zur Auf- und Abstiegsregel.

Die Schützen in den Gauen Aichach und Pöttmes-Neuburg müssen in dieser Saison auf ihren Rundenwettkampf verzichten. Für die höherklassigen Luftgewehrmannschaften geht es dagegen nach der Corona-Zwangspause am Wochenende los. Dabei erwartet die Teams eine besondere Schießzeit. Die Umstände sind neu, die Ziele bleiben aber die gleichen.

In eine ungewisse Saison gehen die Gundelsdorfer Tagbergschützen am Sonntag in Unterstall bei ihrem Start in der Oberbayernliga West. Die Gundelsdorfer gelten als Urgestein der Liga. Die vergangenen Jahre klopften sie jeweils an die Tür zur Bayernliga an, was ihnen jedoch verwehrt blieb. Doch heuer ist alles anders wegen der Corona-Krise. Bis zu dieser Woche waren einige Dinge unklar, wie etwa die Auf- und Abstiegsregelung. Am Donnerstag telefonierte Gundelsdorfs sportlicher Leiter Schmid mit Vertretern des Bayerischen Sportschützenbunds – und erfuhr dabei interessante Neuigkeiten.

In Bayernliga, Oberbayernliga und Bezirksliga gibt es Auf- und Absteiger

Die 1. und 2. Bundesliga schießen heuer keine Wettkämpfe, lediglich die Bayernliga, die Oberbayernligen sowie die Bezirksligen. Entgegen anderslautender Informationen gibt es laut Schmid in diesen Klassen sowohl Auf- als auch Absteiger. Für die Gundelsdorfer geht es also wieder um etwas. Und dennoch schwebt über dem Rundenwettkampf ein großes Fragezeichen. Was ist, wenn ein Schütze positiv getestet wird? Für die Schützen gelten die allgemeinen Sicherheitsbestimmungen, in den Schützenheimen dürfen nur Getränke in Flaschen ausgeschenkt werden. Viele Vereine werden improvisieren müssen.

Am Sonntag geht es für die Gundelsdorfer um 9.45 Uhr in eine neue Saison, und gleich gegen die zweite Mannschaft von Eichenlaub Unterstall. Da die Bundesliga pausiert, könnten die Unterstaller ihren Kader gehörig verstärken. Um 13.45 Uhr warten dann die Wildschützen aus Pentenried auf die Gundelsdorfer. An Position eins schießt heuer der Unterstaller Roland Obermaier. Den 53-Jährigen bezeichnet Schmid als ein „Urvieh“. „Trotz seiner Behinderung schießt er wie ein Uhrwerk“, so Schmid.

Der Kader der Gundelsdorfer Tagbergschützen. Links der Sportliche Leiter Gottfried Schmid.
Bild: Josef Mörtl

Schützen im Landkreis Aichach-Friedberg stehen vor ungewisser Saison

An zwei vertritt die Nummer eins der Vorsaison Viktoria Ammler die Gundelsdorfer. An drei geht wie gewohnt der junge Simon Bauer an die Stände. An vier schießt Marina Schmid, die nach ihrer Hochzeit als Marina Settele startet. An Position fünf ist Simone Westermeier. Die weiteren Schützen sind Michaela Meier, Dominik Pohlmann und Lea Schmid. Der Vorjahresvizemeister geht erneut bestens gewappnet in die neue Oberbayernliga-Saison und will nun endlich den ersehnten Aufstieg schaffen.

Auch in dieser Schießzeit wird es in der Nord-West-Staffel wieder einige Derbys geben. Schließlich sind mit Alpenrose Rehling, Jagdlust Gallenbach, Almenrausch Willprechtszell und Gemütlichkeit Todtenweis wieder vier Teams aus dem Wittelsbacher Land vertreten. Gleich am ersten Schießtag am Samstag gibt es zwei Derbys. Mit einem Heimkampf startet Almenrausch Willprechtszell ab 19.30 Uhr gegen Gemütlichkeit Todtenweis. Zur gleichen Zeit sind die Alpenroseschützen aus Rehling, der Vizemeister der Vorsaison, gegen Jagdlust Gallenbach gefordert.

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