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Fußball

25.06.2017

Sielenbacherinnen klatschen sich ab

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Groß war die Freude bei den Spielerinnen des TSV Sielenbach – der Meister der Kreisklasse gewann das Turnier ín Friedberg und darf nun zum Landesfinale nach Kehlheim fahren.
Bild: Peter Kleist

TSV-Frauen gewinnen überraschend beim Erdinger-Meistercup in Friedberg und qualifizieren sich für das Finale am 1. Juli in Kehlheim. Petersdorferinnen scheitern gleich zwei Mal vom Punkt, Ecknacher können nicht antreten.

Beim Erdinger-Cup 2017 tummelten sich 26 Herren- und Damenmannschaften bei der „Champions-League der Amateure“ auf der Anlage des TSV Friedberg. Nicht dabei war der VfL Ecknach, Meister der Kreisliga Ost. Die Ecknacher, die am heutigen Montag mit der Vorbereitung auf die kommende Bezirksligasaison beginnen, hatten aufgrund zu vieler Urlauber abgesagt – genauso wie der FC Benningen. So blieben die Frauenteams des SSV Alsmoos-Petersdorf und des TSV Sielenbach als einzige Vertreter der Region übrig.

Und das gelang beiden Mannschaften mit Bravour. Die Petersdorferinnen mussten sich zwei Mal knapp im Achtmeterschießen geschlagen geben – zunächst dem FC Königsbrunn im Halbfinale (7:8) und im Spiel um Platz drei dem TSV Pfersee (2:4). Dennoch zeigte der Meister der Kreisliga-Augsburg ein gutes Turnier. Noch besser lief es beim Kreisklassenmeister TSV Sielenbach. Die Kickerinnen sorgten für die Überraschung des Turniers und gewannen im Finale gegen den Bezirksliga-Meister FC Königsbrunn mit 1:0. Zuvor hatte man den BOL-Champion TSV Pfersee ebenfalls mit 1:0 aus dem Turnier geworfen. Das hätte nach der Vorrunde kaum jemand für möglich gehalten. Da hatten Königsbrunn noch mit 3:0 gewonnen und der TSV kam mit vier Punkten gerade noch weiter.

Beinahe wäre es ein perfektes Turnier geworden, hätte sich nicht eine Spielerin des FC Königsbrunn schwer am Knie verletzt. Sie war ohne Gegnereinwirkung im Rasen hängen geblieben und wurde ins Krankenhaus gebracht. Das ärgerte auch Bezirksspielleiter Reinhold Mießl: „Ausgerechnet im letzten Spiel muss so was passieren. Aber es hat alles gepasst.“ Auch Konrad Höß, Präsident des FC Pipinsried, war zu Gast: „Fußballerisch ist das Turnier für mich ja nicht interessant, aber ich schaue gerne zu und finde es toll, wenn jemand so etwas stemmt. Die freiwilligen Helfer werden auch nicht mehr.“

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Das Turnier verlief absolut fair, es gab keine bösen Fouls und die acht Unparteiischen hatten keinerlei Probleme. Bei den Männern setzte sich der e Favorit, Landesliga-Aufsteiger Cosmos Aystetten durch. Die Aystetter hatten in den Gruppenspielen drei Siege gefeiert, setzten sich dann im Viertelfinale gegen Wehringen mit 1:0 – wie übrigens schon im Gruppenspiel – durch, schlugen im Halbfinale den FC Stätzling II mit 3:0 und im Endspiel den VfB Durach mit 1:0 nach Verlängerung. Die Stätzlinger belegten am Ende den vierten Platz.

Die beiden Finalisten dürfen ebenso zum Finale des Erdinger-Meistercups nach Kehlheim (Niederbayern) am 1. Juli wie die Sielenbacherinnen. Auch die Frauen aus Pfersee und die Männer des SV Stöttwang sind dann am Start – sie gewannen beim Rahmenwettbewerb mit Schuss-Geschwindigkeitsmessung, Bierkastenschießen und Jonglieren. Dieser sorgte für Stimmung. Vor allem dann, wenn entweder kein Kasten getroffen wurde, der Ball beim Jonglieren zu Boden fiel oder die Geschwindigkeitsmessung zu wenig km/h anzeigten. Hier wurde der schnellste Schuss bei den Herren mit 132, bei den Damen mit 107 Stundenkilometern gemessen. Moderator Stefan Mack von Hitradio rt1 führte durchs Turnier.

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