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Fußball-Nachlese

24.11.2019

So fällt die Bilanz der Bezirksligisten aus

Erleichterung beim FC Affing: Im Derby beim VfL Ecknach siegte der FCA mit 5:1 und beendete eine durchwachsene Herbstrunde versöhnlich. Die Bilanz fällt bei den Bezirksligateams aus dem Wittelsbacher Land unterschiedlich aus.
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Erleichterung beim FC Affing: Im Derby beim VfL Ecknach siegte der FCA mit 5:1 und beendete eine durchwachsene Herbstrunde versöhnlich. Die Bilanz fällt bei den Bezirksligateams aus dem Wittelsbacher Land unterschiedlich aus.
Bild: Wilhelm Baudrexl

Plus Der FC Affing setzt zum Ende des Fußballjahres ein Ausrufezeichen. Sorgen gibt es dennoch. Wie sieht es bei den anderen Teams aus?

In den unteren Regionen des Amateurfußballs ist Ruhe eingekehrt. Jetzt könnten die fünf Bezirksligisten ihre Wünsche ans Christkind formulieren. Im Wesentlichen würde das Gleiche auf den Zetteln oder in unserer modernen Zeit in den Mails zu lesen sein: Die kranken und verletzten Kicker sollten bald wieder fit werden, damit sie im Frühjahr dazu beitragen, dass die Saisonziele erfüllt werden.

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Skepsis ist da in Adelzhausen angebracht. Wer sich beim Schlusslicht Holzkirchen mit 1:3 geschlagen geben muss, der läuft Gefahr, dass er bald selbst nicht mehr an das Erreichen des rettenden Ufers glaubt. Von März bis Mai müssten schon viele positive Faktoren zusammenspielen.

Mit 26 Zählern beendet der TSV Aindling das Jahr. Wer jetzt darauf spekuliert, wann und wie der Abstand auf die beiden führenden Teams verringert werden kann, der lebt in einem Wolkenkuckucksheim. Denn zu oft hat die Mannschaft die Erwartungen deutlich verfehlt. Die Lage ist ähnlich wie vor einem Jahr, als es nur noch darum ging, die restlichen Punkte für den Erhalt der Klasse zu erringen. Am Dienstag versammeln sich die Spieler. Wird es in der Winterpause zu personellen Veränderungen kommen? Trainer Roland Bahl deutet an, dass sich Hasret Inan möglicherweise verabschieden wird. Der Mittelfeldakteur kam in dieser Runde erst zu 280 Einsatzminuten. Der Verein ist mit zwei Kandidaten im Gespräch, darunter ein Torhüter, nachdem immer noch nicht abzusehen ist, wann Florian Peischl wieder eingreifen kann.

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Hollenbach und Ecknach im Soll

Wie verkraftet eine Mannschaft den Ausfall von wichtigen Kräften? Auch der TSV Hollenbach kann bei dem Thema aus eigener Erfahrung mitreden. Dennoch hat sich die Mannschaft wieder in der Spitzengruppe behauptet; zuletzt kam sie zu vier Siegen mit 14:1 Toren. Da dürfte einer geruhsamen Winterpause, frei von Sorgen, nichts mehr im Wege stehen.

Das wird auch für den VfL Ecknach gelten, wenngleich sich der nicht gerade mit Ruhm bekleckerte. Nach dem 1:5 gegen Affing gab es reichlich Saures aus dem Mund von Spielertrainer Daniel Framberger. Dennoch bleibt festzuhalten: 31 Punkte, die das Überwintern auf Rang vier ermöglichen, sind aller Ehren wert.

Beste Stimmung herrschte am Sonntag beim FC Affing. „Wir haben euch den Job gerettet“, feixten einige Spieler in Richtung der Trainer, die freilich zuvor schon von den Verantwortlichen erfahren hatten, dass sie um ihre Jobs nicht bangen mussten. Wie eine Truppe, die zuvor genau einen Punkt aus acht Partien aufs Konto brachte, nun regelrecht explodierte und alle Beobachter verblüffte, das gehört zu den Kuriosa des Fußballs. Nach dem Schlusspfiff konnte man unschwer spüren, welch große Steine Markus Berchtenbreiter vom Herzen gefallen waren. In dieser Situation sprudelte es aus dem Affinger Fußballchef nur so heraus. Was ihn besonders freute: dass speziell die vorher von ihm kritisierten Leute sich von der besten Seite gezeigt hatten. Namentlich stellte er Maximilian Merwald heraus: „Der ist als Kapitän vorangegangen.“ Auf dem Affinger Wunschzettel fürs Christkind darf der Name von Tobias Jorsch nicht fehlen, der sich im Januar operieren lässt. Es deuten sich keine Zu- und Abgänge an. Es sei denn, so Berchtenbreiter, ein Student würde umziehen oder sich ein wirklich starker Mann anbieten.

Der Sc Griesbeckerzell blaueTriktos dertzte sich mit 5:0 beim SSV durch. Der überragende Akteur war Zells Marius Kefer.
Bild: Sebastian Richly

Die Tops & Flops des Spieltags

Spieler des Spieltags Das ist in dieser Woche der Zeller Marius Kefer. Beim 5:0-Erfolg beim SSV Alsmoos-Petersdorf stach der Neuzugang aus einer starken Mannschaft des SCG heraus. Kefer brachte sein Team auch mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von 14 Minuten auf die Siegerstraße.

Torjäger des Spieltags Nur ein Spieler traf am Wochenende öfter als Marius Kefer. Mühlrieds Routinier Marco Rechenauer war beim 7:2 in Feldheim gleich viermal erfolgreich. Dreimal traf Teamkollege Lukas Koppold. Zweimal trafen Pattrick Högg (TSV Hollenbach), Maximilian Schacherl (FC Affing) und Woldemar Klein (FC Igenhausen).

Pechvogel des Spieltags Das ist in dieser Woche Pipinsrieds Amar Cekic. Beim Spiel in Schwabmünchen krachte der 26-Jährige so unglücklich in die Bande, dass er sich die Hand brach. Gegenspieler Tim Uhde, der Cekic abgedrängt hatte, sah eine viel diskutierte Rote Karte (wir berichteten). Davon kann sich Cekic aber nichts kaufen, denn für ihn ist die Herbstrunde gelaufen.

Serien Weiterhin unbeschadet marschiert der FC Pipinsried durch die Bayernliga Süd. Der FCP blieb auch beim Verfolger TSV Schwabmünchen ungeschlagen. Der 2:0-Erfolg war bereits der 18. Sieg im 21. Spiel. Nach acht sieglosen Spielen konnte der FC Affing in Ecknach endlich wieder einen Dreier bejubeln. Für den VfL war es die erste Pleite nach acht Partien. Mittlerweile seit acht Spielen wartet der FC Affing II auf einen Sieg.

Zuschauermagneten Am besten besucht war das Spiel des TSV Rain in Schweinfurt mit 794 Zuschauern. 640 Personen sahen den Pipinsrieder Erfolg in Schwabmünchen. 270 waren es in Petersdorf gegen Zell. 240 kamen nach Ecknach und verfolgten den Affinger Sieg. 170 Zuschauer waren beim Kreisliga-Topspiel zwischen Aichach und Pöttmes zugegen.

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