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Leichtathletik

07.01.2018

Sonne lockt in Aichach viele Läufer hervor

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Fast 250 Läufer machten sich beim 35. Aichacher Dreikönigslauf auf die acht Kilometer lange Strecke. Neben einigen Topläufern waren auch viele Sportler aus der Region dabei. Bei angenehmen zehn Grad fiel die Bekleidung der meisten Sportler im Vergleich zum vergangenen Jahr auch eher kurz aus.
Bild: Erich Echter

Beim 35. Dreikönigslauf stellt die LG Stadtwerke München die drei schnellsten Männer und die beste Frau. Adelzhauser Benjamin Dillitz schafft bei warmen Temperaturen Platz drei.

Das war eine souveräne Vorstellung. Bereits in der Startrunde machte Johannes Hillebrand klar, dass er beim 35. Dreikönigslauf des LC Aichach den Ton angeben würde. 25 Minuten später, als sich der 38-Jährige dem Ziel näherte, hatte sich nichts an diesem Bild geändert. Mit raumgreifenden Schritten beendete er sein Solo, wobei er es sich auf den letzten Metern durchaus erlauben konnte, das Tempo ein wenig rauszunehmen. Zu groß war sein Vorsprung auf die Verfolger. Hillebrand benötigte für die rund acht Kilometer 26:14 Minuten. 

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Die besten Bilder der traditionellen Laufveranstaltung
Bild: Erich Echter

Für seinen Verein war’s ein richtig großer Tag. Denn auch die Plätze zwei und drei gingen an die LG Stadtwerke München. Florian Pasztor war 26:53 Minuten unterwegs und der Adelzhauser Benjamin Dillitz, der in Aichach arbeitet, 27:37 Minuten. Nicht genug damit. Auch die schnellste Frau gehört der LG Stadtwerke München an. Cathrin Möller setzte sich in 33:03 durch. Den Mannschaftstitel holten sich erneut überlegen die Urban Runners Munich, die mit 34 Läufern vertreten waren.

 

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Die Sieger: (von links) Benjamin Dillitz (Dritter), Johannes Hillebrand (Gewinne) und Florian Pasztor (Zweiter). Alle drei starten für die LG Stadtwerke München.
Bild: Erich Echter

Dreikönigslauf: "Frühling" bringt fast 250 Starter

Der Frühling hatte eine willkommene Grußbotschaft an die Leichtathleten im Josef-Bestler-Stadion geschickt. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die zehn Grad war unter den insgesamt 247 Teilnehmern nur selten langes Beinkleid zu sehen. Josef Lechner, der Vorsitzende des LC Aichach, hatte Grund zur Zufriedenheit: „Der Dreikönigslauf ist nicht kalkulierbar, das ist immer eine Glückssache. Heute war der Bürgermeister da, vielleicht hat er uns Glück gebracht.“ Den Startschuss für den Hauptlauf abzufeuern, diese Aufgabe überließ Klaus Habermann wie üblich seinem Sportreferenten Raymund Aigner. Als Stadionsprecherin fungierte Agnes Hartl, die verletzt auf eine Teilnahme verzichten musste.

Sie hielt kurz nach dem Zieleinlauf gleich mal Hillebrand das Mikrofon unter die Nase. „Es war ein schönes Rennen“, erklärte der Sieger, der einen neuen Streckenrekord markierte. „Ich bin mein Tempo gelaufen, vom Wetter her war’s genial.“ Bei den Frauen stellte Cathrin Möller („Ich bin schon ganz zufrieden“) eine Klasse für sich dar. „Ich bin vorne weg mit Vollgas, weil ich kein Endspurter bin.“

 

Schnellste Frau in Aichach war Cathrin Möller (LG Stadtwerke München).
Bild: Erich Echter

Daniela Arthofer aus Dachau, die Zweite wurde, urteilte ähnlich: „Ich hab’ sie gar nicht mehr gesehen.“ Für Antonia Daubermann von der LG ESV Neusäß/TSV Augsburg war der Lauf auf Rang drei eher ein Ausflug in ungewohntes Metier. Sie hat sich nämlich als Mountainbikerin einen Namen gemacht.

Die erste Leichtathletikveranstaltung im neuen Jahr in der Kreisstadt fordert den Sportlern jedes Mal einiges ab. Die Aussage gilt nicht so sehr für die Flachpassagen zu Beginn und am Ende, sondern dazwischen draußen auf der östlichen Seite der Bundesstraße im Hennental. Vor allem die folgenden Anstiege sind dazu angetan, so manches Gramm auf den Rippen, das vom Essen an den vergangenen Festtagen herrührt, wieder zu verlieren.

Übernahm aufgrund einer Verletzung die Moderation: Agnes Hartl.
Bild: Erich Echter

Verrückte Outfits und mehr in Aichach

Nicht allein Langstreckler mit echten Ambitionen, die klar unter der Marke von 30 Minuten blieben, maßen am Samstag ihre Kräfte. Einige Fußballer, etwa vom FC Gundelsdorf, vom TSV Hollenbach und von der SG Mauerbach, unterbrachen ihre Winterpause, um mal wieder was für ihre Fitness zu machen. Und lustig ging’s natürlich auch zu. Martin Widmayr, mit der Nummer eins am Start, verfehlte einen Platz unter den ersten 100 Teilnehmern zwar knapp. In seiner bayerischen Tracht aber wurde er zu einem Blickfang.

In den Nachwuchsklassen gingen lediglich 16 Schüler an den Start. Beachtlich war der Auftritt von Tamino Mittag. Der Zehnjährige hatte die drei Runden, also insgesamt 1200 Meter, in 4:17 Minuten absolviert. Man darf unterstellen, dass der Jetzendorfer das Talent von seinem Vater Thomas geerbt hat. Der wurde im Hauptrennen immerhin Vierter. Michael Harlacher, diesmal für Claudias Lauftreff am Start, wurde Sechster, der Dasinger Hubert Beck (Forza SGM) landete auf Platz acht, Andreas Kigele (LC Aichach) wurde Zehnter.

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