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Handball-Bezirksoberliga

26.03.2019

Stefan Walther ist Aichachs Sieggarant

Torhüter Stefan Walther war der Sieggarant für den TSV Aichach beim überraschenden Erfolg über den TSV Schwabmünchen. Durch den Sieg haben die Paarstädter nun auch den Klassenerhalt gesichert.
Bild: Melanie Nießl

Beim 25:22-Erfolg gegen den TSV Schwabmünchen glänzen neben dem Torhüter noch zwei Rückraumspieler. Warum das Thema Abstieg bereits erledigt ist.

Warum präsentieren sie sich eigentlich nicht Woche für Woche in dieser Verfassung? Über die Antwort auf diese Frage darf nach dem 25:22-Erfolg der Aichacher Handballer über den TSV Schwabmünchen gerätselt werden. So stark hat man die Gastgeber jedenfalls schon lange nicht mehr erlebt. Und spätestens jetzt ist auch klar, dass der Abstieg aus der Bezirksoberliga für sie kein Thema mehr sein wird.

Haunstetten III wird zwangsweise die BOL verlassen, weil das Team zwei dieses Vereins aus der Landesliga runterkommt. Und Friedberg III darf aus der Bezirksliga nicht aufsteigen, sodass nur das Schlusslicht die Liga verlassen muss. Und auf diesen Rang können die Aichacher auch im schlimmsten Fall nicht mehr zurückfallen. Man muss aber auch hinzufügen: Die Mannschaft aus Schwabmünchen war in der Besetzung vom Samstag kein Aspirant für die Landesliga. Am Anfang musste Leonard Scholz mit einer Verletzung am rechten Knie die Segel streichen, am Ende erwischte es auch noch Timo Strehle mit einer Blessur an einer Schulter. Vom Aichacher Team wurde Philipp Dachser offiziell verabschiedet, nach drei Jahren war er letztmalig im Einsatz.

Aichach kann nicht mehr absteigen

Für den Aichacher Erfolg waren in erster Linie drei Handballer zuständig. Stefan Walther wuchs im Tor förmlich über sich hinaus. „War auch ein persönlicher Erfolg, nachdem es zuletzt nicht so gut war und heute passte fasst alles“, kommentierte der Keeper seine Vorstellung. Er wurde beinahe von Parade zu Parade stärker. Lorenz Hartl ließ die Zuschauer als sechsfacher Torschütze jubeln, Gregor Triltsch war gar sieben Mal erfolgreich. Ihn im Winter für das Team eins reaktiviert zu haben, war mehr als eine wichtige Entscheidung. Er blüht in diesem Kreise förmlich auf, als wäre er nie weggewesen.

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Bezeichnend für das Duell der ehemaligen Bayernligisten war auch das Verhalten von Trainer Manfred Szierbeck, der voller Begeisterung wiederholt die Hände in die Höhe warf. Er zeigte sich mehr als angetan von der Leistung, die Walther („Stefan hat hervorragend gehalten“) bot, ergänzte jedoch: „Er hat auch eine gute Abwehr gekriegt. Die 5:1-Abwehr war hervorragend. So habe ich mir das in jedem Heimspiel vorgestellt. Da sieht man, dass wir nicht umsonst trainieren. Wichtig, dass wir mal gegen Schwabmünchen gewonnen haben. Heute feiern wir, war ein geiles Spiel. Das tut auch mir gut.“

TSV Aichach Walther, Chikh, Kügle (1), Dachser (2), Sebastian Lenz, Triltsch (7), Braun, Bauer (4/4), Oliver Huber (1), Breitsameter (1), Hartl (6), Geisreither (2), Christoph Huber (1).

Schiedsrichter Krabler und Müller (beide Bäumenheim) Zuschauer 150 Siebenmeter 4:9 Zeitstrafen 3:5.

Lesen Sie dazu den Artikel: Aufstiegstraum der Aichacherinnen droht zu platzen

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