Fußball-Kreisklasse

12.09.2014

Surauer hat Spaß

Spielertrainer zieht beim BC Rinnenthal ein positives Zwischenfazit

Im Sommer hat sich Marco Surauer, 30, vom höherklassigen Amateurfußball verabschiedet. Jahrelang spielte er für den FC Affing, vor der Saison wechselte er zum BC Rinnenthal, dort fungiert er nun als Spielertrainer. „Sicher ist es eine große Umstellung, nicht mehr nur als Spieler, sondern als allein Verantwortlicher tätig zu sein“, erklärt Surauer. Nach zwei Monaten zieht er ein positives Zwischenfazit. Er habe sich in diese Funktion eingelebt. „Es macht einfach einen großen Spaß, mit dieser Truppe zu arbeiten.“

Zum Spaß beigetragen hat der gute Saisonstart. Punktgleich mit Türkspor Aichach führt der BC Rinnenthal die Kreisklasse Aichach nach vier Spieltagen an. Surauer, fühlt sich im Erfolg bestätigt, den Schritt in die Kreisklasse vollzogen zu haben. Der Bedienstete der Stadt Augsburg – Surauer ist im Wohnungs- und Stiftungsamt tätig – begrüßt zudem den geringeren Aufwand. „Bayernliga-Fußball ist schon mehr als nur ein Hobby.“

Allerdings hat er auch schon die Gangart der Kreisklasse zu spüren bekommen. Ganz anders, weitaus härter, werde dort zu Werke gegangen, meint Surauer. Blessuren zwangen ihn zuletzt gegen den SC Oberbernbach zu einer Pause.

Mit seinem neuen Verein will er sich nach dem Kreisliga-Abstieg eine Klasse tiefer erst stabilisieren und dann nach oben orientieren. „Wir wollen natürlich vorne mitmischen“, betont er. Bisher hat sich sein Team gut entwickelt. Defensiv steht der BCR stabil, hat nur zwei Gegentreffer kassiert. Mit Spielführer Patrick Treffler, Markus Roppel, Felix Zapf, Christoph Lulei oder Christoph Greinbold hat er für die Abwehr-Viererkette Alternativen. Zudem zeigten Andreas Weishaupt und Pascal Brunnenmeier auf den Sechserpositionen gemeinsam mit Surauer ihre Qualitäten. Nun kehrt mit dem Rekonvaleszenten Michel Strasser eine weitere Alternative zurück. „Wir lassen aus dem Spiel heraus wenig zu, und das ist unsere Stärke“, so Surauer. Gegen Oberbernbach hat ihm zuletzt der Zugriff im Mittelfeld gefehlt, gegen Gerolsbach am morgigen Samstag (15 Uhr) soll das besser werden, damit der vierte Sieg eingefahren wird. „Wir müssen hoch konzentriert sein und taktisch diszipliniert arbeiten“, bekräftigt Surauer. (r.r)

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