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Basketball-Bezirksliga

20.11.2017

TSV-Korbjäger steigen immer höher

Adrian Winkler (links) fügte sich gegen Oberstdorf gut ins Team ein. Auch Henoch-Nya Ekombo kehrte beim TSV Aichach zurück ins Team.
Bild:  Sebastian Richly

Nach dem dritten Erfolg, diesmal gegen Oberstdorf, ist Aichach schon Fünfter.

Trainer Marius Stancu schien die richtigen Worte in der Halbzeitpause gefunden zu haben, denn die Basketballer des TSV Aichach drehten den 36:42-Rückstand gegen den TSV Oberstdorf noch in einen deutlichen 95:74-Erfolg um. Durch den dritten Sieg in Folge kletterten die Paarstädter auf Rang fünf der Bezirksligatabelle und haben nun eine Bilanz von 6:6 Punkten.

Dabei begann der Abend in der heimischen Halle nicht unbedingt nach Plan. Zwar fanden die ersten Würfe der Aichacher ihr Ziel, doch in der Verteidigung schlichen sich Fehler ein. So kam Oberstdorf immer wieder zu leichten Punkten. Häufig zogen die schnellen Gäste zum Korb und stießen auf wenig Gegenwehr. Als dann die Aichacher Trefferquote nach unten ging und sich die Fehlpässe häuften, zogen die Allgäuer zeitweise auf fast zehn Punkte davon. Stancu reagierte und wechselte durch. Auf der Centerposition teilten sich Anton Oksche und Yevgeniy Pilipenko die Arbeit, wobei die Gäste beide in der ersten Halbzeit gut im Griff hatten. Erstmals in dieser Saison hatte Stancu einen Kader von zehn Spielern. Darunter waren auch zum ersten Mal in dieser Spielzeit Aufbauspieler Henoch Nya-Ekombo nach seiner Knieoperation und Adrian Winkler, der bislang beruflich verhindert war. Beide taten dem Spiel gut: „Sie haben sich nahtlos eingefügt und vor allem defensiv viel Arbeit geleistet. Henoch war aber noch nicht bei Einhundertprozent, das hat man gemerkt.“

Im Fokus stand zunächst ein anderer. Vor allem Philipp Kolb verhinderte, dass sich der Rückstand in Grenzen hielt. Er traf in Halbzeit eins fast jeden Wurf, am Ende kam Kolb auf zehn Punkte: „Philipp hat endlich das Zutrauen. Er wusste, dass er etwas zeigen muss und das hat er getan.“ Im dritten Viertel wachte dann auch der Rest der Mannschaft auf. „Wir haben dann unsere Würfe getroffen, aggressiver verteidigt und nicht mehr so viele Fehlpässe gespielt.“ Hinzu kam, dass den Oberstdorfern, die nur zu siebt angereist waren, allmählich die Kräfte ausgingen. Ende des dritten Viertels stand es 62:61 für Aichach, im letzten Abschnitt zogen die Hausherren dann davon. Marius Stancu war mit der Leistung zufrieden. „Das war ein wichtiger Sieg. Oberstdorf hat es vor allem in der ersten Hälfte sehr gut gemacht. Wir haben im Verlauf der Partie zulegen können und am Ende verdient gewonnen.“ Dennoch war der Coach nicht ganz zufrieden: „Wir haben mehrfach von Mann- auf Zonenverteidigung umgestellt. Beides hat nicht so ganz funktioniert. Aber wir müssen mehr ins Eins-gegen-Eins gehen und den Gegner so in Foulprobleme bringen. Das hat bei uns wieder einmal gefehlt.“

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Und dennoch war das letzte Viertel nicht mehr als ein gemütliches Auslaufen. Das Selbstvertrauen war nun spürbar und plötzlich fielen auch Würfe rein, die am Anfang der Partie noch nicht reingingen. Stancu wechselte munter durch und gab Alex Eberlein, der eine Fingerverletzung hat, und Henoch Nya-Ekombo ihre Pausen. „Das ist natürlich schön, wenn man solche Optionen hat.“ Nur Paul Klobe und Kirill Klein fehlten verletzt. Stancu hofft, dass sein Team den Schwung ins nächste Spiel mitnimmt: „Ich will auch die nächsten Spiele gewinnen. Das ist auf jeden Fall machbar.“

TSV Aichach Konstantin Dwaliawili (20 Punkte), Alex Eberlein (19), Philipp Kolb (10), Henoch Nya-Ekombo (8), Anton Oksche (12), Yevgeniy Pilipenko (4), Adrian Winkler (11), Dennis Stancu (11), Emre Urun, Eddy Ngome

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