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Fußball-Testspiele

27.01.2018

TSV Rain steigt ins Aufstiegsrennen ein

Der TSV Rain begann am Dienstag mit der Vorbereitung, genauso wie der TSV Aindling. Am Sonntag treffen die Teams aufeinander.
Bild: Gerd Jung

Bayernligist empfängt am Sonntag den TSV Aindling. Rückkehr in die Regionalliga ist das Ziel.

Die Bayernliga-Fußballer des TSV Rain sind in dieser Woche in die Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde gestartet. Ebenso wie der Landesligist TSV Aindling. Am Samstag treffen die beiden Teams in einem Testspiel ab 14 Uhr auf dem Rainer Kunstrasenplatz aufeinander.

Während die Aindlinger um den Klassenerhalt kämpfen, peilen die Rainer die Rückkehr in die Regionalliga an. Bei der Tagung der Bayernliga Süd am Wochenende in Heimstetten ist bekannt geworden, dass der Tabellenzweite SV Pullach keinen Antrag für die Regionalliga stellen wird. Rang drei in der Tabelle, von dem die Rainer derzeit – bei einer Partie weniger – nur einen Punkt entfernt sind, reiche also für die Aufstiegsrelegation. „Aber wir müssen nicht nur auf den dritten Platz schauen. Wir haben es auch drauf, dass wir Erster werden“, so Geschäftsführer Alexander Schroder. 13 Partien stehen für die Tillystädter in dieser Saison noch an. Das erste Rückrundenspiel ist für 3. März terminiert. Trainer Karl Schreitmüller ist heiß auf die Frühjahrsrunde. „Das ist der Tag X. An dem wollen und werden wir topfit sein.“ Mit der Hinserie, in der die Tillystädter in 23 Begegnungen 40 Zähler geholt hatten, ist der Coach zufrieden – „auch wenn vielleicht ein Tick mehr drin gewesen wäre.“ Dennoch sieht man beim TSV noch alle Chancen, ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Das gelte laut Schreitmüller auch – oder vor allem – für die Spieler. „Nach der Pause sind alle richtig heiß, das merkt man. Die Jungs wollen voll angreifen. Ich bin der Letzte, der sie dabei bremst“, so der 46-Jährige. Er wird in den ersten beiden Wochen der Vorbereitung die Grundlagenausdauer in den Mittelpunkt stellen. „Ich lege viel Wert auf Fitness. Wir wollen wieder so bissig sein wie zum Saisonstart.“ Aus den ersten acht Partien holte der TSV fünf klare Siege sowie zwei Remis und musste sich nur einmal geschlagen geben. Was Schreitmüller im zweiten Saisonteil verbessern möchte, ist das Defensivverhalten. „Wir dürfen nicht so viele Gegentore kassieren.“ Außerdem will der Trainer mehr Tempo auf den Platz bringen und variabler spielen.

Das sei mit dem vorhandenen Kader auch möglich. „Es gibt nicht nur 13 oder 14 gleichwertige Spieler. Es sind nahezu alle auf einem Level“, betont Schreitmüller. Er kann neben drei Torhütern auf 19 Feldspieler zurückgreifen. Den Verein im Winter verlassen hat Serge Yohoua, der zum Kreisligisten TSV Pöttmes wechselt (wir berichteten). Nicht mehr zur Verfügung steht auch Alexander Schneider. Der 26-Jährige, der in Rains Premierensaison in der Regionalliga 2012/2013 mit 13 Treffern bester TSV-Schütze war, kam aufgrund zahlreicher Verletzungen in den vergangenen Jahren nur noch auf wenige Einsätze. Auch in dieser Spielzeit reichte es nur für eine Einwechslung. Nun muss er den höherklassigen Fußball wohl endgültig ad acta legen. „Das ist mehr als schade“, bedauert Schreitmüller.

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Dennoch kann sich der Coach auf viel Konkurrenzkampf innerhalb der Truppe freuen. „Es gibt nicht die eine Elf, die gesetzt ist“, kündigt er an. In den kommenden Wochen stehen einige Tests auf dem Programm, unter anderem am heutigen Samstag gegen den TSV Aindling. Für die Rainer ist es im Gegensatz zu den Aindlingern nicht der erste Test. Der Bayernligist spielte bereits am Donnerstag gegen die Zweite Mannschaft des FC Augsburg und spielte 2:2.

Personell wird sich bis zum Ende der Wechselfrist am 31. Januar nichts mehr tun in Rain, wie Alexander Schroder betont: „Die Mannschaft ist intakt, die Stimmung gut.“ Man habe sich sogar den „Luxus“ leisten können, zwei Spielern, die sich selbst angeboten hatten (einer aus der Regional-, einer aus der Bayernliga), abzusagen. „Das war kein Thema für uns. Wir haben einen starken Kader mit einer guten Mischung aus routinierten Spielern und Talenten. (mwe-)

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