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Schießen-Oberbayernliga

23.10.2018

Tagbergschützen unterstreichen ihre Klasse

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2 Bilder
Die Gundelsdorfer und die Willprechtszeller Schützen. In der mittleren Reihe in der Mitte die beiden Topschützinnen Viktoria Ammler und Anna Birkmair.

Gundelsdorf gewinnt in Bayerdilling überlegen gegen Almenrauschschützen Willprechtszell

Schießinteressierte aus der gesamten Region hatten darauf hingefiebert: Das Duell der beiden Oberbayernligisten Tagberg Gundelsdorf und Almenrausch Willprechtszell in Bayerdilling. Dementsprechend groß war auch der Andrang. Um die Schießstände hatten sich die Fans aus den beiden Gemeinden geschart und feuerten lautstark an. Wie berichtet, zeigten die Gundelsdorfer am zweiten Wettkampftag ihre Klasse und gewannen überlegen mit 4:1. Doch so klar, wie es das Ergebnis auf den ersten Blick erwarten lässt, war es nicht.

Klar, die Gundelsdorfer Viktoria Ammler an Position eins und Roland Obermeier an zwei ließen mit jeweils 393 Ringen nichts anbrennen. Wolfgang Fritz, die Zeller Nummer eins, konnte an sein gutes Auftaktergebnis nicht anknüpfen und schoss nur unbefriedigende 369 Ringe. An Position zwei kam der Zeller Michael Braunmüller auf 377 Ringe, 2:0 für Gundelsdorf. Spannend machte es hingegen Anna Birkmeir auf drei, sie gewann überlegen gegen Andreas Sauer mit 382:376 Ringen. An Position vier machte es Marina Schmid ebenfalls sehr spannend. Sie legte mit den ersten zehn Schuss sehr gute 98 Ringe vor, doch dann kam der unerklärliche Einbruch, 90 und 91 Ringe. Zu diesem Zeitpunkt, nach dreißig Schuss, lag Thomas Braunmüller, der Sohn von Helmut Braunmüller, der an fünf schoss, einen Ring vorne. Doch dann fing sich die junge Gundelsdorferin und legte bei den letzten zehn Schuss 98 Ringe nach, Braunmüller kam nur auf 92 Ringe, 3:1 für Gundelsdorf – der Wettkampf war entschieden. Den Deckel drauf machte Michaela Meier an fünf, die gegen Helmut Braunmüller, den Zeller Schützenmeister, mit 378:368 Ringen gewann. Für Gundelsdorfs Sportlichen Leiter Gottfried Schmid war es das von ihm vorausgesagte Ergebnis. Zells Helmut Braunmüller, mit einer leichten Erkältung gehandicapt, hatte sich mehr ausgerechnet, vor allem was die geschossenen Ringe anging.

Nach einer kurzen Verschnaufpause mussten die Zeller schon wieder ran, diesmal waren die fünf jungen Damen aus Peiting der Gegner, die Vizemeister des Vorjahres. Zells Nummer eins, Wolfgang Fritz, hatte sich wieder gefangen und legte 383 Ringe vor. Doch Sabine Demmel, die Peitinger Nummer eins, hielt 387 Ringe dagegen. Und Michael Braunmüller, ebenfalls ein Sohn von Helmut Braunmüller, schoss famose 390 Ringe, die Peitingerin Elisabeth Kleber nur 383 Ringe. Auf Anna Birkmeir war wieder Verlass, ihre 381 Ringe reichten gegen Melanie Zwerschke. Zell lag bei den besten drei Schützen nun 2:1 vorne. Aber an Position vier und fünf waren die Oberbayern topbesetzt. Anna Stanka an vier schoss 379 Ringe, Thomas Braunmüller nur 366 Ringe. An Position fünf verlor Helmut Braunmüller mit nur einem Ring gegen Theresa Weiß, 373:374 Ringe hieß es am Ende. Eine bittere Niederlage für Zell.

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Im letzten Schießen wartete mit Prem ein harter Brocken auf die Gundelsdorfer. Die verbliebenen Zuschauer bekamen in dieser Partie alles geboten, zwei Stechen entschieden über den Ausgang. An Position eins und zwei schossen Viktoria Ammler und Roland Obermaier zielgenau wie ein Uhrwerk. Ammler gewann mit 388:385 Ringen gegen Kerstin Fahl und Roland Obermaier schoss die gleiche Ringzahl wie Ammler, Thomas Ott konnte nur 377 Ringe dagegenhalten. Wieder 2:0 für Gundelsdorf. An Position vier setzte sich Michaela Meier gegen Markus Schmid souverän mit 379:374 Ringen durch und an drei und fünf gab es die schon angesprochenen Stechen, die aber für den Ausgang der Partie nicht mehr entscheidend waren. An drei hatten Marina Schmid und Florian Schmölz jeweils starke 384 Ringe erzielt – der Stechschuss musste entscheiden. Marina Schmid schoss eine 9,9 und Schmölz eine 10,2. An Position fünf war der Gundelsdorfer Neuzugang Tobias Vogt aus Druisheim bei Wertingen erstmals eingesetzt und er wie der Premer Philip Thorhauer schossen jeweils 370 Ringe. Die beiden Finalschützen waren nun umringt von den zahlreichen Zuschauern. Beide schossen nebeneinander. Und zu seinem Entsetzen gelang dem Gundelsdorfer nur 8,7. Doch der Peitinger Thorhauer hielt der nervlichen Belastung nicht stand, er schoss eine 6,4. Die Freude bei Vogt kannte nun keine Grenzen mehr, mit beiden Händen hielt er sein Gewehr in die Höhe und brüllte seine Freude heraus.

Am nächsten Wettkampftag, am 4. November, reisen die Zeller nach Pobenhausen. Gegner werden dort Pobenhausen und Prem sein. Die Gundelsdorfer haben dann wieder einen Heimkampf in Bayerdilling. Hier kommt es zum Gipfeltreffen zwischen Germania Prittlbach und den Gundelsdorfer Tagbergschützen. (möd-)

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