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Stockschießen

05.06.2019

Topspiele vor großer Zuschauerkulisse

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Beim Brauereifestturnier in Kühbach setzt sich nur einer der Favoriten durch. Der Gastgeber muss sich mit Platz zehn begnügen. Über was die Fans am meisten staunen

Das Urteil eines Dachauer Eisstock-Fans fiel eindeutig positiv aus: „Wenn ich guten und spannenden Stocksport sehen will, dann muss ich zum Brauereifestturnier nach Kühbach fahren“. Diese Aussage über das Traditionsturnier in Kühbach erklärt auch den Stellenwert und die Anziehungskraft des Wettbewerbs.

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Beste Rahmenbedingungen in der Kühbacher Stocksporthalle sorgten für Topspiele im erlesenen 17er- Feld, die mit knapp 150 Zuschauern ein für Stocksport großes Publikum begeisterten. Ins Auge stach dabei insbesondere die Treffsicherheit der Akteure, die in Verbindung mit taktischen Raffinessen und einer ausgefeilten „Wabbelkunst“ so manchen Fan hinter der Bande verblüffte.

Nur schwer in die Gänge kamen dabei die Schützen des TSV Kühbach: Herbert Gaßmair, Willi Westermeier, Herbert und Manfred Schrittenlocher. Nach einem klaren 19:3 gegen Wolnzach mussten sie gegen Gachenbach, Regen und Austriavertreter Längenfeld drei Niederlagen einstecken, wobei sie sich letztere selbst zuzuschreiben hatten. Zwei Kantersiege gegen den späteren Dritten Nittendorf und das italienische Team aus Niederdorf brachte dann zwischenzeitlich ein ausgeglichenes Punktekonto.

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Vier verlorene Partien gegen Ismaning, Gerabach, Weichs und Peiting dämpften dann weitere Hoffnungen auf einen spürbaren Aufwärtstrend. Vor allem die knappen Resultate der verlorenen Spiele nagten am Nervenkostüm. Ein ebenfalls knappes 11:10 gegen das starke Tiroler Quartett aus Breitenwang führte schließlich doch noch zu einem versöhnlichen Abschluss. Mit doppelten Punktgewinnen gegen Simertshausen (16:6), Planegg (17:15), Haslangkreit (13:11) und Penzing (14:10) festigte der TSV den zehnten Rang.

Dass auch die hoch eingeschätzten Bundesligisten wie Peiting, Stuttgart, Regen oder gar der Vorletzte Penzing zu kämpfen hatten, zeigte deren Punktekonto. Einzig der EC Gerabach mit Routinier Karl-Heinz Schießl wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte aufgrund des besseren Stockverhältnisses vor dem groß aufspielenden SSC Gachenbach.

Beide Mannschaften setzten sich von Beginn an an die Spitze und beherrschten mit jeweils nur zwei verlorenen Spielen die 30. Auflage des Kühbacher Brauereifestturniers deutlich. (aira)

Das Endergebnis 1. EC Gerabach 27:5, 2. SSC Gachenbach 27:5, 3. EC Blau-Weiß Nittendorf 22:10, 4. TSV Ismaning 21:11, 5. SV Breitenwang (AUT) 20:12, 6. TSV Peiting 19:13, 7. EC Moitzerlitz Regen 18:14, 8. ESC Stuttgart-Vaihingen 17:15, 9. EC Planegg-Geisenbrunn 16:16, 10. TSV Kühbach 16:16, 11. EC Haslangkreit 15:17, 12. SV Weichs 14:18, 13. SV Raika Längenfeld 11:21, 14. SC Wolnzach 10:22, 15. EC Sigmertshausen 8:24, 16. FC Penzing 8:24 und schließlich 17. AEV Niederdorf 3:29.

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