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22.07.2010

Verfechter des Offensivfußballs

Verfechter des Offensivfußballs

Pipinsried Mit dem Auswärtsspiel beim TSV Gersthofen geht der FC Pipinsried in eine weitere Landesligasaison. Mit Marco Küntzel (34) steht als Nachfolger von Denis Dinulovic ein neuer Spielertrainer auf der Kommandobrücke, der die vom umtriebigen Präsidenten Conny Höß (69) zusammengestellte Truppe einmal mehr zum Klassenerhalt führen soll. Über die Aussichten äußerte sich Küntzel im Gespräch mit den Aichacher Nachrichten.

Für Sie bedeutet nach vielen Jahren Profi-Erfahrung der Einstieg ins Trainergeschäft absolutes Neuland. Wie war der Start in den ersten Wochen beim FC Pipinsried ?

Küntzel: Bisher hörte ich als Spieler stets den jeweiligen Trainern zu, was die mir und den Mitspielern zu sagen hatten. Jetzt habe ich das Sagen, lobe und kritisiere die Spieler, stelle sie ein. Das ist schon etwas ganz anderes und bedeutet für mich wirklich absolutes Neuland.

Wie liefen die Vorbereitung und die Testspiele?

Verfechter des Offensivfußballs

Küntzel: Mit der Vorbereitung bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Bei den Tests gab es Licht und Schatten. Die Burschen sind mir noch zu unbeständig. Habe ich die Spieler mal gelobt und ihnen gesagt, dass sie am obersten Level gespielt haben, wie beim 8:0 gegen Oberweikertshofen beim Turnier in Tandern, dann haben sie gleich die Zügel schleifen lassen, wie gegen die Junioren aus Unterhaching. Da muss ich einfach noch mehr Konstanz reinbringen.

Sie haben einen zu großen Spielerkader und wollten noch einige Akteure aussortieren. Zudem haben sie noch keinen Co-Trainer ...

Küntzel: Wir trainieren jetzt dreimal pro Woche. Da ruft immer wieder mal der eine oder andere an, dass er aus diesen oder jenen Gründen nicht kommen kann. Dann sind's oft nicht mehr so viele. Außerdem hab' ich schon dem einen oder anderen nahegelegt, sich im eigenen Interesse einen anderen Verein zu suchen.

Wie sind Sie mit der Qualität Ihres Spielerkaders zufrieden und haben Sie Ihre Aufstellung zum Start in Gersthofen schon im Kopf?

Küntzel: Vor allem in der Offensive haben wir sehr gute Qualität. Die Burschen ziehen alle prima mit, in der Defensive müssen wir uns aber noch erheblich verbessern. Die Vorbereitung hat gezeigt, dass wir immer Tore schießen können. Ich bin ein Verfechter des Offensivfußballs. Die Aufstellung für Gersthofen habe ich zu 90 Prozent schon im Kopf.

Haben Sie den Gegner schon beobachtet und wie lautet das Saisonziel?

Küntzel: Ich wollte die Gersthofener gegen den FCA (0:3) oder bei anderer Gelegenheit anschauen. Aber wir haben da immer trainiert. Saisonziel? Dafür kenne ich die Landesliga zu wenig. Aber der Conny Höß wird mir da helfen. Wir wollen gut aus den Startlöchern kommen. Das ist gut für das Selbstvertrauen. Natürlich wollen wir am Ende mit dem Abstieg nichts zu tun haben.

Zum Saisonauftakt warten gleich englische Wochen. Ein Problem?

Küntzel: Das ist gar nicht so schlecht. Da hast du nach einem Spiel gar nicht mal so viel Zeit, allzu viel nachzudenken, dann wartet schon die nächste Herausforderung.

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