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Schießen

20.04.2017

Was wird aus den Obergriesbacher Schützen?

Die Hubertusschützen sind im Obergriesbacher Schützenheim am Waldrand beheimatet. Ob es so bleibt, wird die Zukunft zeigen.
Bild: Katharina Wachinger

Die Hubertusschützen stehen seit Januar ohne Schützenmeister da. Auf der außerordentlichen Sitzung am 28. April muss nun ein Nachfolger für Rosa Männer gefunden werden, ansonsten droht dem Verein das Aus

Der Schützenverein Hubertus Obergriesbach ist einer der ältesten Schützenvereine Im Wittelsbacher Land. 2012 feierte der Verein sein 100-jähriges Bestehen. Zur Zeit allerdings plagt die Obergriesbacher Schützen die Sorge um das Weiterbestehen des Vereins. Bei der Jahreshauptversammlung Anfang Januar konnten zwar die Vorstandsmitglieder gewählt werden, bis auf die wichtigsten Funktionäre: den ersten und zweiten Schützenmeister (wir berichteten).

Die noch amtierende Schützenmeisterin Rosa Männer führt den Verein so bis zur außerordentlichen Versammlung am Freitag, 28. April, kommissarisch weiter. Auf dieser Versammlung müssen die Hubertusschützen einen Nachfolger finden. Ansonsten droht ihnen das Aus. Der bisherige zweite Schützenmeister Richard Marienfeld stellte sich in dem Gremium als Beirat zur Verfügung.

Mit den Schützen hoffen auch die Stockschützen auf den Fortbestand des Traditionsvereins. Denn sie fühlen sich in der idyllischen Lage am Waldrand recht wohl. In den vergangenen Jahren hat bei Hubertus besonders das Auflageschießen an Beliebtheit gewonnen. Zwei Auflagemannschaften nehmen am Rundenwettkampf und anderen gauinternen Wettbewerben teil. In der Schützenklasse freihändig schießen ebenfalls zwei Mannschaften. Für die Freunde des Bogensports bietet sich im zweiwöchigen Rhythmus die Gelegenheit, diese Sportart auszuüben. Gauschützenmeister Franz Achter, der sich seit 1968 ehrenamtlich engagiert, hofft auf das Engagement der Obergriesbacher. Zunehmende Einschränkungen und Vorschriften von politischer und behördlicher Seite will er nicht gelten lassen. „Im Ehrenamt Tätige zeichnet eine große Entscheidungsfreudigkeit und Standhaftigkeit aus. Diese Eigenschaften wirken sich positiv im Leben und auch im Berufsleben aus“, so Achter. Ferner stehe ein riesiger Verband hinter den Funktionären, der mit Rat und Tat zur Seite steht. Seminare, Info-Veranstaltungen und Lehrgänge werden angeboten, die helfen, die Probleme zu lösen.

Auch die langjährige Amtsinhaberin Rosa Männer richtet einen Appell an die Mitglieder, um die Auflösung zu verhindern.

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