Newsticker

Corona: Altmaier fordert Überprüfung der bisherigen Corona-Maßnahmen
  1. Startseite
  2. Lokales (Aichach)
  3. Lokalsport
  4. Wenig Interesse an Schiedsrichterkurs: Vier Neue an der Pfeife

Fußball

01.07.2020

Wenig Interesse an Schiedsrichterkurs: Vier Neue an der Pfeife

Lehrwart Adrian Kube (vorne links) und Obmann Stefan Raube (vorne rechts) begrüßen nach bestandener Prüfung die neuen Schiedsrichter: (von links) Maximilian Strobl (TSV Inchenhofen), Elias Kleß (FC Hollenbach), Serkan Kilic (FC Schrobenhausen) und Daniel Krause (SV Ottmaring).
Bild: August Oberhauser

Trotzdem freut sich Schiri-Obmann Stefan Raube über die Neuen und hofft auf weitere Bewerber im Herbst. Zwei der Neu-Schiris sind aus Inchenhofen und Hollenbach.

Unter erschwerten Bedingungen fand der Neulingskurs der Schiedsrichtergruppe Ostschwaben in diesem Jahr in der Volkshochschule Schrobenhausen statt. Nachdem die ersten Abende im Februar wie geplant verlaufen waren, kam durch das Coronavirus eine Zwangspause. Am Ende schafften alle vier Teilnehmer die Prüfung.

Erst Anfang Juni ging es dann weiter. Hier wurde die letzte und wichtigste Regel besprochen – die Regel 12 – Fouls und unsportliches Betragen. Die Neulinge konnten auf alle vorherigen Unterlagen im Internet zugreifen, sodass sie bestens vorbereitet ihre Schiedsrichterprüfung ablegen konnten.

Schiris müssen einen Kilometer laufen

Hier galt es, 30 Fragen zu beantworten und eine Laufstrecke von einem Kilometer zu absolvieren. Für die Schiedsrichteranfänger war das kein Problem. Alle vier Anwärter bestanden die Prüfung. Die neuen Schiedsrichter sind Maximilian Strobl (TSV Inchenhofen), Elias Kleß (FC Hollenbach), Serkan Kilic (FC Schrobenhausen) und Daniel Krause (SV Ottmaring).

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Obmann Stefan Raube freute sich, obwohl er mit der Teilnehmerzahl nicht zufrieden war. „Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr vier neue Schiedsrichter ausbilden konnten. Wir hatten natürlich auf mehr Andrang gehofft. Aber vier sind besser als keine Schiedsrichter.“ Raube hat Hoffnung, dass das nicht die letzten Schiedsrichterneulinge in diesem Jahr waren. „Vielleicht melden sich noch einige für den Schiedsrichterkurs im Herbst an.“ Der soll der voraussichtlich in Kooperation mit den anderen Schiedsrichtergruppen im Kreis Augsburg stattfinden.

Nach der Corona-Pause geht es los

Auch für Lehrwart Adrian Kube war der Kurs trotz der geringen Teilnehmerzahl ein Erfolg. Aufgrund der Corona-Pandemie finden derzeit bekanntermaßen keine Fußballspiele statt. Die neuen Schiedsrichter können aber an allen Lehrveranstaltungen der Schiedsrichtergruppe Ostschwaben teilnehmen und so ihre Regelsicherheit verbessern. Sobald es nach der Corona-Pause wieder rund auf den Plätzen geht, werden die Neulinge im ersten Jahr von erfahrenen Schiedsrichtern betreut. (AZ)

Lesen Sie dazu auch:

Im Porträt: Lennart Ehring - Schiri, Schütze und Feuerwehrler

Kreis-Vereine lehnen Flex-Modell ab

So sollen Schiedsrichter vor Gewalt geschützt werden

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren