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Fußball-Nachlese

16.04.2019

Wer ist die Nummer eins im Wittelsbacher Land?

Wer ist die Nummer eins im Kreis? Aindling und Alexander Lammer können das noch schaffen.

Hollenbach erlebt zwei Premieren. Während der FC Affing den Befreiungsschlag feiert, fällt Adelzhausen in alte Zeiten zurück. Aindling gibt allen Rätsel auf.

Wie heißt der Fußballverein Nummer eins im nördlichen Teil unseres Landkreises? Vor dem Osterwochenende sind die Karten in diesem Spiel neu gemischt worden. Ein Trio, das in der Tabelle der Bezirksliga Nord eng beieinanderliegt, dürfte die Frage nach dem Spitzenrang unter sich ausmachen: Der TSV Hollenbach, der 42 Punkte gesammelt hat und mit einer Partie in Rückstand ist, gilt dabei als erster Anwärter, dahinter folgen gleichauf der TSV Aindling und der FC Affing mit jeweils 39 Zählern.

Gleich mit 7:0 haben sich die Hollenbacher in Glött durchgesetzt, so ein klares Resultat ist ihnen seit dem Aufstieg in die Bezirksliga 2016 noch nie gelungen. Für Christoph Burkhard gab’s dabei eine Premiere. Er erzielte seinen ersten Treffer nach der Rückkehr zu seinem Heimatverein. Wobei das Toreschießen noch nie die Hauptaufgabe des 34-Jährigen war, sieht man einmal von der Saison 2015/16 ab, als er elf Mal erfolgreich war für den Regionalligisten Wacker Burghausen, in den meisten Fällen als Elfmeterschütze.

Für den FC Affing war der 4:3-Erfolg in Adelzhausen enorm wichtig, sonst wäre der Aufsteiger, der bislang noch ohne Sieg in diesem Jahr war, weiter abgerutscht. Umgekehrt muss der Verlierer, der zuvor in diesem Frühjahr noch unbesiegt geblieben war, sich verstärkt mit der Überlegung auseinandersetzen, dass der Erhalt der Liga wohl erst auf der Ziellinie entschieden wird. Vielleicht ist dazu sogar die Relegation notwendig. Dass der BCA seine Defensive stärken muss, die sich in den vier Partien zuvor lediglich zwei Mal bezwingen ließ, das steht außer Frage. Das Restprogramm von Adelzhausen beinhaltet noch die Vergleiche mit den Topteams aus Ehekirchen und Bubesheim. Dieser Aspekt macht die Angelegenheit nicht gerade einfacher.

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Bild: Josef Abt

Keiner wird aus Aindling schlau

In Aindling darf man rätseln, wo die Mannschaft stünde, wenn Magnus Hoffmann schon früher das Traineramt übernommen hätte. Der 53-Jährige hat in den vergangenen Wochen die konditionellen Defizite aufgeholt und kommt beim Team mit seiner Art offensichtlich gut an. „Das war heute die Krönung“, freute sich der Coach nach dem 2:1 über Bubesheim: „Das war das beste Spiel, seit ich da bin.“ Dann stellte er einen Mann heraus, der rein figürlich kein Riese ist, aber als Fußballer sich positiv entwickelt hat: „Der Anton Schöttl hat den Hakan abgekocht.“ Damit meinte er Hakan Polat, der zusammen mit Fabian Scharbatke mit je 26 Treffern die Torschützenliste anführt. In dieser Phase des Aufschwungs spielt es in Aindling auch nur noch eine untergeordnete Rolle, dass man eine englische Woche zu bestreiten hatte, aus der man sechs von neun möglichen Zählern holte. Die Liste der fehlenden Kicker ist fast so lange wie die der eingesetzten. Auch dieses Thema wird überdeckt vom Engagement der Mannschaft, die am Samstag keineswegs als Außenseiter nach Thannhausen fährt. Die Gastgeber stehen als Absteiger Nummer eins bereits fest.

Zu Hause mit 1:3 zu verlieren, das war für den VfL Ecknach keine Schande. Schließlich wanderten die drei Punkte an den Landesligaaspiranten FC Ehekirchen. Dass der Spitzenreiter, der eine famose Auswärtsbilanz mit 31 Punkten aus 13 Auftritten vorweisen kann, ständig Torgefahr ausstrahlt, das hat sich längst herumgesprochen. So war es auch diesmal. Daher lautete das Fazit von Jochen Selig, dem Ecknacher Fußballchef: „Wie im Hinspiel war es eine Lehrstunde in Effektivität, deshalb geht das Ergebnis unterm Strich auch in Ordnung.“ Im September hatte Ecknach in Ehekirchen mit 1:2 verloren.

Lesen Sie dazu den Artikel: TSV Schiltberg feiert den Aufstieg

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