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SchießenOberbayernliga

26.01.2019

Wer steht im Schießstand?

Treffen am Sonntag nicht aufeinander: Gundelsdorfs Nummer eins Viktoria Ammler (links) fällt krankheitstechnisch aus. Prittlbachs Topschütze Erich Schallmair (rechts) ist dagegen am Start. Der Sielenbacher schießt schon seit vielen Jahren für Prittlbach und peilt mit seinem Team den Aufstieg in die Bayernliga an.
Bild: Josef Mörtl

Beim Spitzenkampf der Luftgewehrschützen sind die Vorzeichen der Teams aus dem Kreis unterschiedlich. Gundelsdorf hat mehrere Ausfälle, Willprechtszell hat Hoffnung

Die Luftgewehrmannschaften in der Oberbayernliga West biegen in die Zielgerade ein. Die Tagbergschützen aus Gundelsdorf (Markt Pöttmes) treffen dabei in Tüntenhausen bei Freising direkt auf den Ortsnachbarn Willprechtszell (Gemeinde Petersdorf). Bis vor Kurzem noch war es von den bisher geschossenen Ringen eine klare Sache für die Tagbergschützen. Doch wie Gundelsdorfs Sportlicher Leiter Gottfried Schmid am Freitagmittag verlauten ließ, weiß er noch nicht, wie er am Sonntag eine Mannschaft zusammenbekommen soll. Gundelsdorfs Nummer eins Viktoria Ammler liegt zu Hause krank im Bett. Und die etatmäßige Nummer zwei Roland Obermaier kann schon seit Wochen seinen Ellbogen nicht mehr bewegen – ihn plagt eine hartnäckige Entzündung. Es rückt daher Marina Schmid an die erste Position. Und sie hat am Sonntag harte Brocken vor sich.

Beim ersten Wettkampf um 11.15 Uhr trifft Schmid im Derby gegen Willprechtszell auf Anna Birkmeir, die zuletzt in den Wettkämpfen gegen Peiting und Wilzhofen 381 und 379 Ringe schoss. Marina Schmid kam gegen Wilzhofen und Peiting auf 389 und 377 Ringe. Im zweiten Wettkampf treffen die Gundelsdorfer dann auf den aktuellen Tabellenzweiten Germania Prittlbach II. Dieses Team steht mit Pobenhausen mit 18:2 Punkten an der Tabellenspitze. Da wartet mit der Prittlbacher Nummer eins Erich Schallmair ein ganz harter Brocken. Der Sielenbacher Schallmair, der für Prittlbach erst vor Kurzem in der Bundesliga aushelfen musste und dort famose 389 Ringe schoss, wird für die Tagbergschützin eigentlich unschlagbar sein. Er kann momentan einen Ringdurchschnitt von 389 Ringen vorweisen.

An zwei rückt für Tagberg dann Michaela Meier nach, die in den beiden letzten Wettkämpfen konstant 384 und 382 Ringe erzielte. An Position drei wäre eigentlich Lea Schmid nun an der Reihe, doch auch sie ist zur Zeit krank und konnte beim Donnerstagtraining nur ein paar Schuss abgeben. Hier bleibt ein großes Fragezeichen. An Position vier soll eigentlich Andreas Sauer schießen, doch auch er war die Woche über krank zu Hause. Bleiben nur noch Alexander Kröpfl und Tobias Vogt übrig. Zum Glück geht es für die Gundelsdorfer Tagbergschützen nur noch um die goldene Ananas. Pobenhausen und Prittlbach sind nicht mehr einzuholen, da gilt es nur noch den dritten Tabellenplatz vor dem Tabellenvierten Peiting (10:10 Punkte) und dem Fünften Prem (8:12 Punkte) zu sichern. Die Gundelsdorfer weisen als Dritter 12:8 Punkte auf.

Ganz andere Vorzeichen gelten da für die Willprechtszeller Schützen, die am Sonntag mit einem Bus in den Freisinger Vorort anreisen werden. Als Tabellensechster (8:12 Punkte) treffen sie wie schon erwähnt auf die Gundelsdorfer und im letzten Wettkampf auf den Tabellenzweiten Germania Prittlbach. Die Würfel für die Zeller fallen ohnehin erst am letzten Wettkampftag, wenn sie in Alberzell gegen die direkten Tabellennachbarn Alberzell und Prem um den Verbleib in der Oberbayernliga kämpfen. Anna Birkmeir schießt wie gewohnt an der Position eins, Wolfgang Fritz an zwei, es folgen die beiden Braunmüller-Brüder Thomas und Michael und an fünf ihr Vater – Schützenmeister Helmut Braunmüller.

Der Sielenbacher Schallmair jedenfalls freut sich auf ein Wiedersehen mit den Gundelsdorfern und Willprechtszeller Schützen. Schenken jedoch wird er ihnen aber nichts. Denn für Prittlbach geht es im ersten Wettkampf gegen Pobenhausen um alles. Der Gewinner steht unangefochten an der Tabellenspitze und dürfte als Tabellenerster um den Aufstieg in die Bayernliga im Frühjahr mitschießen.

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