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Schießen-Bezirksoberliga

14.01.2020

Willprechtszell verliert Anschluss nach oben

Almenrausch verliert in Todtenweis. Auch für Rehling und Gallenbach läuft es schlecht

Immer klarer wird das Tabellenbild nach dem ersten Rückrundenwettkampf in der Bezirksoberliga Nordwest der Luftgewehrschützen. An der Spitze konnte sich Mering mit einem klaren Erfolg absetzen, auch weil Verfolger Willprechtszell in Todtenweis patzte. Gallenbach muss zittern.

Noch nicht wirklich in Bestform präsentierten sich sowohl die Gemütlichkeitsschützen aus Todtenweis als auch die Almenrausch-Schützen aus Willprechtszell beim ersten Wettkampf 2020. Mit 1516:1513 siegte Todtenweis knapp 2:1 (Einzelergebnisse 2:2), doch mit dieser Ringzahl blieben beide Teams weit unter ihren Möglichkeiten. Stellvertretend die Leistung der Todtenweiser Nummer eins Tobis Kein, der nur 373 Ringe erzielte und überraschend gegen Anna Birkmeir (379) unterlag. Kein hatte allerdings auch Pech, denn einige Schüsse wurden mit 9,9 gewertet, also nur hauchdünn am Zehner vorbei.

Umso besser präsentierte sich Teamkollege Tobias Baumeister, der mit seinen 390 Ringen Michael Braunmüller (381) schlug und den Tagesbestwert erzielte. Auf Position drei holte der frühere Todtenweiser Wolfgang Fritz mit 379 Ringen den Sieg für die Gäste. Am Ende hatte der Willprechtszeller Mannschaftsführer drei Ringe Vorsprung auf Andreas Sauer. Fritz zehrte bis zum Ende von seiner guten Anfangsserie (97 Ringe), die Sauer trotz konstanter Leistung nicht mehr aufholen konnte. Die wohl spannendste Partie war das Duell von Alexander Hörmann gegen Thomas Braunmüller an Position vier. Der Todtenweiser hatte am Ende drei Ringe Vorsprung. Damit schaffte Hörmann nicht nur den Ausgleich, sondern holte auch den Zusatzpunkt für sein Team.

Willprechtszell verliert Anschluss nach oben

Schlechter hätte es nicht laufen können für Alpenrose Rehling. Im ersten Rückrundenkampf gab es beim Tabellenletzten Prittlbach III mit 1510:1511 Ringen eine denkbar knappe 1:2-Niederlage. Die direkten Duelle endeten 2:2.

Auf Rangliste 1 standen sich wie im Vorrundenkampf die Rehlingerin Carolin Limmer und Michael Jelinek gegenüber. Limmer revanchierte sich für die Pleite im Oktober und siegte mit 386:380 Ringen. Im zweiten Vergleich hatte in der Vorrunde Pia Schapfl gegen Cornelie Wittmann mit drei Ringen Vorsprung die Nase vorne. Diesmal war es Wittmann, die Schapfls Schwächephase (zwei 92-Serien) ausnutzte und mit 379:375 Ringen siegte. Auf Position drei war es ungemein spannend. Die Entscheidung zwischen Roland Scholz und Melanie Schapfl fiel erst im Stechen. Zuvor hatten beide Kontrahenten jeweils 378 Ringe erzielt. Die Rehlingerin musste bereits in der Vorrunde gegen Prittlbach ins Stechen – damals gegen Zimmermann. In beiden Fällen hatte die Alpenrose-Schützin das bessere Ende für sich. Scholz begann das Stechen mit einer Neun, Schapfl traf direkt ins Schwarze und holte den Punkt für Rehling.

Nun musste das vierte Duell zwischen Michael Zimmermann und Luisa Schopf die Entscheidung bringen. Nach zwei Serien lag Schopf mit zwei Ringen vorne, doch Zimmermann holte auf und siegte schließlich mit 374:371 Ringen.

Eindeutig ging es dagegen zwischen Jagdlust Gallenbach und den Kleinkaliberschützen aus Mering zu. 4:0 hieß es am Ende für den Spitzenreiter, der auch ringtechnisch den Gallenbachern beim 1536:1501 keine Chance ließ. An eins verlor Daniel Greppmair gegen Topschützin Cäcilia Stadtherr deutlich (380:391). Stefan Jung an zwei war gegen Michaela Hirschberger beim 380:384 schon näher dran.

Deutlich wurde es bei Hermann Brandmair, der aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Andrea Fritz an drei schoss und gegen Florian Hirschberger beim 373:382 den Kürzeren zog. Ersatzschütze Manuel Streim unterlag Stefan Zieglmeir mit 368:379.

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