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Ecknach will gegen Wertingen seine Hausaufgaben machen

Bezirksliga

Ecknach will gegen Wertingen seine Hausaufgaben machen

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    Trainer Sören Dreßler (rechts, links Co-Trainer Vincent Aumiller) und der VfL Ecknach sind beim TSV Wertingen zu Gast.
    Trainer Sören Dreßler (rechts, links Co-Trainer Vincent Aumiller) und der VfL Ecknach sind beim TSV Wertingen zu Gast. Foto: Karin Tautz

    Der VfL Ecknach muss am Sonntag in der Bezirksliga Nord beim Tabellenvorletzten TSV Wertingen antreten. Spielbeginn ist um 15 Uhr. Beide Mannschaften müssen die Partie gewinnen, um die jeweiligen Ziele noch erreichen zu können, wenngleich diese Ziele unterschiedlicher nicht sein könnten. Sowohl Ecknach als auch Wertingen wollen zwar in die Relegation, während der VfL aber den zweiten Rang anvisiert, kämpft der TSV im Tabellenkeller ums sportliche Überleben.

    Letzte Hoffnung für das Team von Trainer Andreas Kotter ist, wenigstens noch den Relegationsplatz 14 zu erreichen, den aktuell der FC Gundelfingen II (punktgleich mit Wertingen) einnimmt. Die direkte Rettung ist seit dem vergangenen Spieltag auch theoretisch nicht mehr möglich. Die ganze Tragik dieser Entwicklung wird deutlich, wenn man die jüngere Vergangenheit betrachtet. In der Saison 2023/24 spielten die Wertinger eine herausragende Bezirksliga-Saison, holten 76 Punkte und stiegen als souveräner Meister in die Landesliga auf. Die nächsthöhere Liga stellte sich als zu herausfordernd heraus, Wertingen stieg abgeschlagen als Tabellenvorletzter wieder ab.

    Trainer Dreßler denkt noch nicht an die Relegation

    Das Phänomen ist sicher auch den Verantwortlichen in Ecknach bekannt. Trotzdem würde man sich an der Erlenstraße der Herausforderung Landesliga freilich stellen, wenngleich die Wahrscheinlichkeit seit der Niederlage gegen Haunstetten (1:3) am vergangenen Wochenende als eher gering einzuschätzen ist. Die Meisterschaft scheint an den TSV Gersthofen (56 Punkte) zu gehen, der mit fünf Zählern Vorsprung an der Tabellenspitze steht. Ihm folgen der VfR Neuburg, der TSV Haunstetten (beide 51), der TSV Meitingen und der VfL (beide 49).

    Und selbst wenn die Aichacher Vorstädter das Rennen der Verfolger für sich entscheiden könnten, würde erstmal die Relegation warten, in der man sich gegen zwei Gegner (jeweils mit Hin- und Rückspiel) durchsetzen müsste, um am Ende den Gang in die Landesliga antreten zu dürfen.

    VfL-Coach Sören Dreßler gibt sich diesen Überlegungen im Moment nicht hin, sondern konzentriert sich auf die kommende Aufgabe am Wertinger Judenberg. „Wir haben gegen Haunstetten kein gutes Spiel gemacht, es gibt viele Dinge, die wir lernen und am besten schon gegen Wertingen besser machen müssen“, so der 50-Jährige. Zur Verfügung dürfte Dreßler beim Ausflug in den Dillinger Landkreis der gleiche Kader wie in der vergangenen Woche stehen. Nur Angreifer Philipp Heinrichs, der gegen Haunstetten das einzige Ecknacher Tor erzielte, wird nicht dabei sein, weil ihn seine Aufgabe als Spielertrainer der zweiten Mannschaft am Sonntag zum Auswärtsspiel beim SV Ried führt. (jng)

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