Seit Mitte November hatte sich Hannah Sassnink auf den regionalen Laufstrecken rar gemacht, nachdem sie beim Jetzendorfer Cross Dritte geworden war. Nun feierte sie nach der Mini-Pause ein Comeback – ausgerechnet beim Ismaninger Halbmarathon. Denn nach den Schnee- und Frostwochen war der Parcours, inzwischen vom DLV vermessen, so schwierig wie selten zuvor: mit Schneematsch, Eisplatten und jeder Menge Tauwasser.
Sassnink bewältigte das Geläuf jedoch mit Bravour: 1:37:49 Stunden war die Aichacher „Diamantin“ durch die Isarauen unterwegs, kam als 18. Frau und Vierte in ihrer W40-Wertungsklasse ins Ziel. „Ich wollte es einfach mal wieder probieren“, berichtete Sassnink im Ziel und wirkte so, als ob sie gerade einen Spaziergang hinter sich gebracht hätte. Ähnlich gelöst wirkte kurz darauf Tanja Rappel (LG Aichach-Rehling), die nach 1:48:00 Stunden im Ziel ankam, als Siebte in der Wertungsklasse W45 und Gesamt-47.
Tagesbeste war Anja Kobs, die kürzlich den Aichacher Dreikönigslauf und den Pfaffenhofener Silvesterlauf gewonnen hatte. Ihre Nettozeit betrug 1:27:48 Stunden. Den Seriensieg schnappte sich die Münchnerin Simone Stegbauer als Halbmarathon-Dritte. Der überragende Athlet der Serie war Tobias Ulbrich (SV Landshut-Münchnerau), der alle drei Rennen für sich entschied – den Halbmarathon in 1:10:32 Stunden. (hok)
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