Sowohl der TSV Hollenbach (gegen den TSV Rain) als auch der TSV Aindling (beim TSV Jetztendorf) gingen am Mittwochabend leer aus. Beide Mannschaften unterlagen 0:1.
- TSV Hollenbach – TSV Rain/Lech
Als die erwartet schwere Aufgabe erwies sich für den TSV Hollenbach der Bayernliga-Absteiger TSV Rain. Dass die Mannschaft des Trainertrios Zweckbronner/Burkhard/Cosar am Ende ohne Punkte dastand, war einem unaufmerksamen Moment der Hollenbacher Abwehrreihe geschuldet. So ging der defensive Matchplan der Krebsbachkicker nur bis zur 85. Minute auf.
In den ersten 30 Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wenig Torraumszenen. So waren es auf Seite des TSV Rain Roman Große (6.) und Dennis Lechner (18.), die in dieser Phase offensive Akzente setzten. Auf Seiten der Heimischen schloss Elias Rusinger (13.) zu zentral ab. In den letzten 15 Minuten der ersten Hälfte schlichen sich im Spielaufbau der Hollenbacher Ungenauigkeiten ein, welche die Rainer nutzten, um die Spielkontrolle zu übernehmen. Jedoch kam es nur zu einer weiteren gefährlichen Situation, in welcher Derek den Abschluss von Fatlum Talla aus 16 Metern abwehren konnte (32.).
Veh köpft Rain zum Sieg, Hollenbach geht leer aus
Auch nach dem Pausentee lag die Spielkontrolle bei den Blumenstädtern, zwingende Chancen gab es zunächst keine. Gefährliche Abschlüsse in Richtung Derek ergaben sich durch Dennis Lechner (53.) und Markus Lohner (81.). Gefährlichster Nadelstich der Heimischen war der Abschluss von Michael Schäfer (79.). In der 85. Minute war es nach einem von Talla getretenen Eckball der eingewechselte Jonas Veh, welcher den Kopfball unter die Latte ins Netz beförderte. In den Schlussminuten warf Hollenbach noch einmal alles nach vorne, es blieb aber beim 0:1.
Mit der Laufbereitschaft und dem kämpferischen Einsatz war Zweckbronner zufrieden, hier könne er seinen Jungs nichts vorwerfen. Nichtsdestotrotz haben die Krebsbachkicker noch Hausaufgaben bei der Vorwärtsbewegung zu machen, das war dem Coach zu wenig. (AZ)
TSV Hollenbach: Derek, Leser, Ruisinger S. (70. Fischer M.), Higl (86. Falk), Knauer, Ruisinger E., Leitenmayer, Cosar, Ruisinger J. (57. Hungbaur), Zeyer (67. Malinic), Schäfer
Tor: 0:1 Veh (85.)
Zuschauer: 395
Schiedsrichter: Felix Albegger
- TSV Jetzendorf – TSV Aindling
Auf die beiden Premieren, die der TSV Aindling am Mittwochabend erlebte, hätten die Fußballer gerne verzichten können. Zum ersten Mal in dieser Saison erzielten sie nach dem Pokalauftritt in Egg sowie den beiden Punktspielen in Ehekirchen sowie zuhause gegen Hollenbach keinen Treffer. Und damit gingen sie beim TSV Jetzendorf, der sich mit 1:0 durchsetzte, auch erstmalig leer aus. Somit kassierten die Gäste wiederum ein Tor und das war in diesem Fall gleichbedeutend mit der Niederlage. Aus Sicht der Hausherren war es eher ein normales Resultat. Jetzendorf ist bekannt dafür, wenige Treffer zu erzielen und kaum einen zuzulassen.
Auf Seiten der Gäste wurde die Startelf auf drei Positionen verändert. Nach gut einer halben Stunde hatte Julius Donnert das Tor des Abends für die Oberbayern erzielt. Er schloss eine Freistoßvariante erfolgreich ab, indem er flach an der Mauer vorbei traf. Nicht unwesentlich für den Ausgang der Partie war der Platzverweis für Ibrahim Neziri in Form der Gelb-Roten Karte, sodass seine Kameraden die letzte halbe Stunde in Unterzahl zu bestreiten hatten.
Gelb-Rot für Neziri ist für Fischer zu hart
Trainer Florian Fischer verfolgte die Szene, die zur Hinausstellung führte, aus wenigen Metern Entfernung: „Aus meiner Sicht war das kein Foul. Das war ein normaler Zweikampf.“ Ihm hatte missfallen, dass sich Spieler auf Seiten der Gastgeber wiederholt theatralisch hätten fallen lassen, so auch in dieser Situation. In Unterzahl agierten die Gäste beinahe besser als zuvor in kompletter Besetzung. Fischer: „Zweite Halbzeit waren wir ein bisschen besser.“
Grundsätzlich meinte er: „Mit der Leistung sind wir nicht zufrieden, erste Halbzeit waren wir nicht gut drin. Die Aggressivität hat gefehlt, wir hatten zu viele Ballverluste.“ Auf diese Weise habe man sich selbst das Leben schwer gemacht. Laurin Völlmerk musste nach 45 Minuten die Segel streichen, weil er verletzt war. Dass der Trainer zu diesem Zeitpunkt Dominic Robinson ebenfalls vom Feld holte, begründete er damit, dass dieser Gefahr lief, Gelb-Rot zu sehen. „Die Niederlage geht in Ordnung“, räumte der Trainer ein, „weil es zu wenig war.“ (jeb)
TSV Aindling: Schmidt, Burghart, Stoll, Ruppenstein, Robinson (46. Baumeister), Schöttl, Mlakic (64. Bichlmeier), Neziri, Gastl (77. Simon), Völlmerk (46. Menhart), Kugler (86. Gießer)
Tor: 1:0 Donnert (32.)
Gelb-Rote Karte: Neziri (Aindling/Foul/65.)
Schiedsrichterin: Bachmann (SV Großwallstadt/München)
Zuschauer: 352
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