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Stotzard: Verwirrung um den Ehemann und ein Grundstück

Stotzard

Verwirrung um den Ehemann und ein Grundstück

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    (Von links stehend) Marie Brandmeir, Pauline Sturz, Tobias Schuster, Emma Reich, Bianca Hartmann, Nina Brandmeir, Ramona Kimmel, Alexander Schwegler, Michael Lintner, Michael Weichenberger, Daniela Seemüller, (sitzend) Luisa Reich, Tim Seemüller, Annika Brandmeir, Sebastian Balleis, Michael Braun, Fabian Wittmann.
    (Von links stehend) Marie Brandmeir, Pauline Sturz, Tobias Schuster, Emma Reich, Bianca Hartmann, Nina Brandmeir, Ramona Kimmel, Alexander Schwegler, Michael Lintner, Michael Weichenberger, Daniela Seemüller, (sitzend) Luisa Reich, Tim Seemüller, Annika Brandmeir, Sebastian Balleis, Michael Braun, Fabian Wittmann. Foto: Franziska Bachmeir

    Mit der Komödie „Die Falsche im Arm“ sorgte die KLJB Stotzard (Markt Aindling) für beste Unterhaltung vor ausverkauftem Haus. Im Mittelpunkt steht Toni Anrainer (Alexander Schwegler), ein armer Schneidergeselle, der seine einzige Wiese nicht an den Bürgermeister (Sebastian Balleis) verkaufen will. Dieser möchte dort ein Gemeindezentrum bauen. Deshalb schickt er sogar den Notar (Michael Lintner) mit einem fertigen Kaufvertrag. Gleichzeitig soll Tonis Frau Gerda (Annika Brandmeir) ein Grundstück erben – allerdings nur, wenn sie glücklich verheiratet ist und in guten Verhältnissen lebt. Kurzerhand macht sie aus Toni einen Schneidermeister mit Fabrik und erfindet dazu einen Butler und ein Dienstmädchen. Sabine (Emma Reich) und Max (Michael Braun) übernehmen diese Rollen. Zusätzlich unterstützen der Postbote Karl Schnellinger (Fabian Wittmann) und sein Lehrling Karli (Tim Seemüller). Als Sieglinde Hofer (Marie Brandmeir) die Angaben kontrolliert, beginnt das Chaos: Sie erscheint zu einem ungünstigen Zeitpunkt, weshalb Toni nun den Butler spielt und Max den Ehemann. Zusätzliche Verwirrung stiften Tonis Mutter (Ramona Kimmel) und die Nachbarin (Bianca Hartmann). Kaum scheint alles überstanden, taucht mit Anna Hofer (Nina Brandmeir) die nächste Kontrolleurin auf und der Rollentausch beginnt von vorn. Nun spielt Sabine die Dame des Hauses und Gerda das Dienstmädchen. Am Ende entpuppt sich das Erbe zwar als wertlose Wiese, doch Max ergänzt in weiser Voraussicht im Kaufvertrag des Bürgermeisters die Flurnummer von Gerdas Erbgrundstück. So behalten die Anrainers ihre Wiese und erhalten zusätzlich viel Geld für die geerbte Wiese – sehr zum Ärger des Bürgermeisters, der den Kaufvertrag bereits zuvor unterschrieb. Das Ensemble überzeugte mit viel Spielfreude und Können. Regie führten Michael Weichenberger und Daniela Seemüller, Souffleuse war Luisa Reich, für die Maske sorgten Pauline Sturz und Tobias Schuster. Das Stück wurde insgesamt sechs Mal aufgeführt, darunter auch eine Sondervorstellung für das Seniorenheim Aindling. Alle Abendvorstellungen waren ausverkauft und somit sehr gut besucht.

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