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TTZ in Aichach-Friedberg: Eine Blaupause für die Zukunft des Landkreises

Kommentar

Die Zukunft schon jetzt mitgestalten: Das TTZ ist ein Gewinn für das Wittelsbacher Land

Dominik Durner
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    Zukunftstechnologie im TTZ: Im Bereich Massivbau werden Verfahren des 3D-Betondrucks zur Entwicklung ressourcenschonender Bauteile erforscht.
    Zukunftstechnologie im TTZ: Im Bereich Massivbau werden Verfahren des 3D-Betondrucks zur Entwicklung ressourcenschonender Bauteile erforscht. Foto: Gerlinde Drexler

    In Bayern ist das Technologietransferzentrum (TTZ) Aichach einmalig, das beeindruckte unlängst sogar den bayerischen Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU). Schließlich gibt es im Freistaat keine zweite Instanz, die sich auf digitales Planen und Fertigen im Bauwesen spezialisiert hat und nebenbei eine 1000 Quadratmeter große Spielwiese für Forschende und Industrie bietet. Das TTZ ist gleichzeitig ein Beispiel, wie der Landkreis Aichach-Friedberg nicht nur Zukunftstechnologien mit antreiben, sondern auch noch die Vorzüge seiner Lage ausspielen kann.

    Im TTZ wird die Zukunft aktiv mitgestaltet, dort sollen zentrale Beiträge zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Bauindustrie geleistet werden. Mit Carbonfasern verstärkte Betonbauteile etwa, um den Materialeinsatz zu reduzieren. Die Technische Hochschule Augsburg (THA) forscht im TTZ im „Acht300 Gewerbepark Aichach Dasing“. Einbezogen werden unter anderem neben IHK und HWK auch Kooperationspartner aus Bauwirtschaft und Handwerk – etwa lokale Unternehmen wie die Ecknacher Zimmerei Achter. Kurz: Es ist ein Querschnitt durch alle möglichen Bereiche. Innovationen sind also nicht nur theoretischer Natur, sondern gelangen sogar ohne große Umschweife in den Mittelstand.

    Landkreis Aichach-Friedberg hat zwischen Augsburg, München und Ingolstadt eine Premiumlage

    Noch dazu zeichnet sich das TTZ durch seine Premiumlage aus, die eigentlich für einen Großteil des Landkreises Aichach-Friedberg gilt: Über B300 und A8 gelangt man schnell in die drei großen Städte Augsburg, Ingolstadt und München. Es kann also durchaus als Blaupause dafür dienen, wie sich der Landkreis künftig als Wirtschaftsstandort interregional positionieren – und so eventuell auch nachhaltig Gewerbe und Arbeitsplätze schaffen kann.

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