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Vitamine
14.05.2024

Welcher Vitamin-D-Wert ist optimal?

Der Vitamin-D-Wert wird über Blutwerte bestimmt. Was gilt als optimal?
Foto: Andrea Warnecke, dpa

Vitamin D ist ein lebenswichtiges Vitamin. Aber welcher Wert im Blut gilt als optimal? Hier lesen Sie die Antwort.

Vitamin D hat viele Funktionen im Körper. Besonders wichtig ist aber seine Rolle im Knochenstoffwechsel. Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium und Phosphat und ist somit für gesunde Knochen essenziell. Ein Vitamin-D-Mangel kann deshalb zu Knochenverformungen führen. Aber ab wann sollte man mit Nahrungsergänzungsmitteln nachhelfen und welcher Vitamin-D-Wert gilt als optimal?

Wie wird der Vitamin-D-Wert bestimmt?

Der Vitamin-D-Wert wird über Blutwerte bestimmt. Dafür wird laut dem Robert Koch-Institut (RKI) 25-Hydroxyvitamin-D, abgekürzt als 25(OH)D, bewertet. "Zur Beurteilung von 25(OH)D-Serum-Werten können verschiedene Referenzwerte herangezogen werden", schreibt das RKI. Eine häufig genutzte Klassifikation ist die des US-amerikanischen Institute of Medicine (IOM). Es gibt Einteilungen, die den Serum-Wert in Nanomol pro Liter (nmol/l), Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) oder Mikrogramm pro Liter angeben. 

Laut RKI schwankt der Serum-Wert stark. Vor allem im Winter kann der Körper hierzulande meist nicht genügend Vitamin D selbst produzieren. Das bedeute laut dem Institut aber nicht, dass auch Mangel-Symptome auftreten.

Welcher Vitamin-D-Wert ist optimal?

Je nach Quelle werden unterschiedliche Werte zur optimalen Vitamin-D-Versorgung angegeben. Das RKI zum Beispiel gibt andere Werte an als das nationale Gesundheitsinstitut in den USA

Auf Anfrage teilt uns Kai-J. Lüthgens, Facharzt für Labormedizin in Stuttgart mit: "Auf kaum einem Gebiet gibt es so viele unterschiedliche Angaben und Empfehlungen zum Normbereich wie bei 25-OH-Vitamin D." 

Ein Vitamin-D-Wert zwischen 30 und 50 Nanogramm pro Milliliter gilt laut RKI als optimal. Hier die Übersicht:

25(OH)D in nmol/l 25 (OH)D in ng/ml mögliche Auswirkungen
<30 <12

Vitamin-D-Mangel

Risiko für:

  • Knochenerkrankung bei Kindern und Jugendlichen (Rachitis)
  • Störungen der Knochenbildung (Osteomalazie)
  • Poröse Knochen (Osteoporose)
30 bis <50 12 bis <20 Suboptimale Versorgung/Vitamin-D-Mangel
50 bis <75 20 bis <30 Unterer Normalbereich; ausreichende Versorgung, was die Knochengesundheit betrifft
75 bis <125 30 bis <50

optimaler Vitamin-D-Wert

≥125 ≥50

Mögliche Überversorgung, mit potenziellen Folgen für die Gesundheit

Risiko für:

  • Herzrhythmusstörungen
  • Nierensteine
  • Überversorgung mit Kalzium


Kai-J. Lüthgens vom Labor Enders spricht bereits ab Werten von unter 20 Nanogramm pro Milliliter von einem Vitamin-D-Mangel während das RKI noch von einer "suboptimalen Versorgung" spricht. Alles unter 10 Nanogramm pro Milliliter gilt als schwerer Vitamin-D-Mangel und kann ernste Folgen haben. 

Auch wichtig zu wissen: Während das RKI bereits ab Werten von mehr als 50 Nanogramm pro Milliliter von einer möglichen Überversorgung spricht, geht das Labor Enders erst ab 70 Nanogramm pro Milliliter von einer Überversorgung aus. Toxisch wird es ab Vitamin-D-Werten von mehr als 150 Nanogramm pro Milliliter. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten Erwachsene 800 I.E (Internationale Einheiten) an Vitamin D nehmen, wenn sie sich nicht ausreichend in der Sonne aufhalten. Menschen, mit einem Risiko für einen Vitamin-D-Mangel – aufgrund von Krankheiten oder mangelnder Sonnenexposition – sollten laut der amerikanischen Endocrine Society sogar über eine gewisse Zeit höher supplementieren.

Wie kommt es zu niedrigen Vitamin-D-Werten?

Vitamin D ist das einzige Vitamin, das der Körper selbst herstellen kann. Dafür braucht er aber genügend Sonnenstrahlen am Tag. Nur mit einem "Aufenthalt im Freien" kann der Tagesbedarf an Vitamin D gedeckt werden, schreibt das Robert Koch-Institut (RKI). Damit der Körper genügend herstellen kann, braucht er UV-B-Strahlung in einer bestimmten Wellenlänge – und zwar zwischen 290 und 315 Nanometern. Diese Intensität ist unterhalb des 35. Breitengrads von der Jahreszeit abhängig. In Deutschland müssten helle Hauttypen laut dem Schweizer Bundesamt für Gesundheit im Winter teilweise bis zu 2,5 Stunden im Freien in der Sonne verbringen, damit der Körper ausreichend Vitamin D produzieren kann. Dunklere Hauttypen können die nötigen Werte hierzulande im Winter kaum bis gar nicht erreichen. So kann es laut RKI vor allem in der dunklen Jahreszeit zu niedrigen Vitamin-D-Werten im Blut kommen.

Obwohl der Körper hierzulande im Winter wenig Vitamin D bilden kann, kann er laut RKI auf Reserven im Fett- und Muskelgewebe zurückgreifen – vorausgesetzt man hat sich zuvor ausreichend in der Sonne aufgehalten.

Wie lange dauert es, bis ein Vitamin-D-Mangel behoben ist?

Wenn niedrige Vitamin-D-Werte im Blut festgestellt wurden, sollte der Mangel behoben werden. Wie lange das dauert, hängt von zwei Faktoren ab: Körpergewicht und Serum-Wert im Blut. Je niedriger der Vitamin-D-Wert und je höher das Körpergewicht, desto länger dauert es auch den Mangel zu beheben. 10.000 Internationale Einheiten (IE) erhöhen den Vitamin-D-Wert um etwa 1 Nanogramm pro Milliliter.