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Corona
02.04.2021

Es wird wieder ein bisschen normaler

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Landsberg liegt unter 50. Deshalb dürfen Kunden dort wieder ohne vorherige Terminvereinbarung einkaufen. Auch beim Sport und bei Ausstellungen ist jetzt wieder mehr möglich.

Seit mehr als drei Tagen in Folge liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert im Landkreis Landsberg unter 50 - das hat Folgen: Positive in diesem Fall, denn der Einzelhandel kann leichter öffnen, Sportfreunde dürfen in begrenzter Zahl gemeinsam im Freien trainieren und Museen oder andere kulturelle Stätten Besucher empfangen. Alles zwar nach wie vor unter strengen Hygieneauflagen, aber immerhin - das "normale" Leben scheint an den Start zu gehen. Der Ammersee Kurier hat sich umgehört.

So positiv die Nachricht auch für viele in der Ammerseeregion ist, so ernüchternt sind alle, die sich gerne die Ausstellung in der Gasteiger Villa in Utting angesehen hätten. Denn auf Nachfrage hat die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung Folgendes mitgeteilt: "Das Künstlerhaus Gasteiger wird auch in diesem Jahr voraussichtlich, wegen der zu ausgeprägten räumlichen Enge, aufgrund derer es nicht möglich ist, die in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorgeschriebenen Mindestabstände zu wahren, vorerst nicht öffnen können".

Anders ist das bei den Handelsbetrieben. "Jeder, der öffnen kann, wird jetzt öffnen", ist sich Uschi Wacke sicher. Die Vorsitzende des Dießener Gewerbeverbands weiß aus Erfahrung, dass alle Einzelhändler "sehr vorsichtig" seien und ein durchdachtes Hygienekonzept hätten. Seitdem die Kunden mit Terminen wieder in die Geschäfte gehen dürften, ziehe das Geschäft etwas an, bestätigt sie. "Die Leute haben das Gefühl, jetzt geht es langsam wieder zurück ins Leben", bestätigt sie den Aufwärtstrend und ist froh, dass sie nun wieder Kunden im Laden bedienen kann. Viele Kunden hätten im Lockdown wahrgenommen, wie leer es in Dießens Straßen gewesen sei, deshalb wollten sie den regionalen Handel jetzt noch mehr unterstützen. Jetzt hofft sie, dass die niedrige Inzidenz anhält und auch wieder Touristen an den Ammersee kommen und das Geschäft beleben.

Das Schmuckwerk von Julia Rieß ist ebenfalls wieder zu den normalen Öffnungszeiten zugänglich. Die neuen Corona-Regelungen findet sie zwar "ein bisschen undurchsichtig, schlecht kommuniziert und schwer nachvollziehbar", doch sie ist ebenfalls erleichtert, dass sie die Kunden nun wieder im Laden bedienen darf. "Die Ware ist da", bestellt worden ist bereits im Juli vergangenen Jahres. Jetzt werde sich herausstellen, ob der Betrieb die dreimonatigen Umsatzeinbußen verkraftet. Julia Rieß ist guter Dinge, abhängig sei dies aber noch stark vom Tourismus in den kommenden Monaten.

Auch in dem Haushaltswarenladen von Rosemarie Jäger in Dießen ist wieder Leben eingekehrt. "Ich bin froh, dass es normal weitergeht", sagt sie dem Ammersee Kurier. Sie selbst informiert sich täglich auf der Webseite des Staatsministeriums über die aktuellen Bestimmungen, die Kunden seien durch das Mitführen ihrer Mobiltelefone immer auf dem neuesten Stand, glaubt sie.

Die Situation im November sei schwierig gewesen, da hätten die Kunden nicht gewusst, wie es weitergeht, erklärt Georg Hoiss, Inhaber eines Dießener Schuhgeschäfts und Vorstandsmitglied des Gewerbeverbands. Im Dezember sei das Geschäft besser gelaufen. Nun wieder ganz öffnen zu dürfen, stimmt auch ihn hoffnungsfroh, der im Teillockdown erfinderisch war und die Kundengeschäfte beispielsweise in der Passage vor seinem Laden abgewickelt hat. In den vergangenen Tagen, als eine Terminabsprache gefordert war, wurde das bei Hoiss ganz unbürokratisch gelöst. "Wer da war, hatte einfach einen Termin", erklärt er. "Wir waren immer präsent", das habe dann vielleicht auch dazu geführt, dass er mit 50 bis 60 Prozent rückläufigem Geschäft besser durch die Krise gekommen sei als Mitbewerber, die bis zu 90 Prozent Einbußen hatten.

Das Gros der Neuware ist bereits seit Anfang des Monats im Laden. Dieser Tage hat er auch die Bestellungen für den Herbst und Winter abgeschlossen. Trotzdem kann er sich noch nicht vorstellen, dass die Geschäfte ab sofort dauerhaft öffnen können, sondern rechnet eher damit, dass die Sieben-Tage-Inzidenz nach den Osterferien wieder ansteigt.

Auch Trainingseinheiten im Freien sind aufgrund der Inzidenzzahlen wieder erlaubt. Darauf haben die Fußballer der 1. Mannschaft des TSV Utting sehnsüchtig gewartet. Trainer Peter Bootz hätte am liebsten schon vor einer Woche zu Trainingseinheiten gerufen, da machte ihm aber der Inzidenzwert im Landkreis noch einen Strich durch die Rechnung. "Die Mannschaft ist heiß aufs Spielen", sagt er. "Wir nehmen jede Einheit mit, die geht, egal wie das Wetter ist." Schließlich wolle man an die guten Zeiten vor dem Lockdown anknüpfen. "Wir waren im Herbst in der Liga ja gut dabei."

Wenn es bei dem Inzidenzwert unter 50 bleibt, werde man ab sofort wieder ein Training mit wenigstens dem halben Kader ansetzen. Mehr als zehn Erwachsene oder 20 Kinder dürfen nämlich auch mit den gelockerten Bestimmungen noch nicht gemeinsam Sport machen. MTV-Chef Volker Bippus berichtet von ersten Fußballtrainingseinheiten im Freien mit entsprechendem Hygienekonzept. Mit den Lockerungen am Samstag habe die Stockschützen-Abteilung den Sportbetrieb aufgenommen. Nun hofft er darauf, dass weitere Sparten nachziehen können - Fußball, Tennis, Segeln.

Wolfgang Lösche von der Arbeitsgemeinschaft Dießener Kunst hofft, dass der Pavillon am See am Freitag, 19. März, geöffnet werden kann. Es werde schon eine neue Ausstellung mit den neuesten Arbeiten aufgebaut.

Obwohl es für Bürger aus dem Nachbarlandkreis Weilheim-Schongau verlockend ist, jetzt in Landsberg einen Stadtbummel zu unternehmen und ein Eis zu essen, sieht Anna Straub aus Pähl davon ab. Sie möchte warten, bis die Inzidenz auch in ihrem Landkreis unter 50 ist. "Das dauert hoffentlich nicht mehr all zu lange", ist ihre Hoffnung. Auch für Helene Pollak aus Raisting sind die Lockerungen im Landkreis Landsberg kein Grund, dort eine Shoppingtour zu unternehmen. In Dießen kauft sie ohnehin ein - "ob Corona oder nicht", und um ihre benötigten Produkte wohnortnah erwerben zu können, nimmt sie beim Einkauf auch die vorheriger Terminabsprache in Kauf.

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