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Mängel-App
11.05.2021

Vom gesperrten Spielschiff bis zum Schlagloch

Seit Anfang des Jahres können die Schondorfer die Gemeindeverwaltung per Handy auf Missstände im Gemeindegebiet aufmerksam machen. Aber nicht jede Nachricht, die in der Verwaltung ankommt, ist zielführend.

"Das Pfitzner-Denkmal ist verschmutzt und es fehlen schon seit langem viele Buchstaben im Text", moniert ein Nutzer der seit etwa zwei Monaten zugänglichen "Mängel-App" der Gemeinde Schondorf und fügt auch gleich zwei Fotos vom Denkmal an. Ein anderer schreibt: "Wenn man mit dem Rad aus dem Eichet in den Radelweg nach Utting einbiegen möchte, ist nicht zu sehen, ob ein Radfahrer aus Richtung Utting kommt, oder ein Autofahrer aus Richtung Utting kommend in den Eichet einbiegt. Daraus resultiert eine gefährliche Situation für den Radelverkehr. Bitte Verkehrsspiegel aufhängen. Danke."

Defekte Straßenlampen, auf öffentlichen Plätzen liegen gelassener Müll, aber auch nicht entsorgte Hundekot-Häufen oder Hundekot-Beutel werden per App an die Gemeinde Schondorf gemeldet. Die Beschwerden laufen per E-Mail im Ordnungsamt beziehungsweise im Bauhof ein und müssen dann von Michael Niedermeier, Irina Will und anderen Mitarbeitern gesichtet, bewertet und weiterbearbeitet werden.

Seit Jahresbeginn können die Schondorfer Mängel, die ihnen im Gemeindebereich auffallen, per Handy melden. Die App war auf Initiative der CSU-Fraktionsvorsitzenden Bettina Hölzle eingeführt worden. Im Gespräch mit dem Ammersee Kurier zieht Bürgermeister Alexander Herrmann eine Zwischenbilanz. An und für sich finde er die Möglichkeit, einen Mangel auf Gemeindegrund schnell und unkompliziert melden zu können, nicht schlecht. Für ihn habe die Sache nur einen entscheidenden Haken: "Wenn uns beispielsweise eine defekte Straßenlampe gemeldet wird, dann wundert sich der Bürger sehr oft darüber, dass die Angelegenheit nicht unmittelbar erledigt wird." Das sorge unter Umständen für Verärgerung.

Andere Meldungen, wie etwa die, dass auf einem Stromverteilerkasten eine Batterie liege oder das Dixi-Klo, das auf der Baustelle des Schondorfer Hochbehälters steht, an anderer Stelle wesentlich dringender benötigt würde, zeigten, dass nicht jede Meldung wirklich sinnvoll und nützlich sei.

"Die Erwartungshaltung der Leute, dass die Gemeinde sich um alles kümmern muss, was öffentlich zu sehen ist, ist halt sehr groß", sagt Herrmann. Gleichzeitig betont er aber, dass beispielsweise für die Reinhaltung von Gehwegen die Anwohner selbst verantwortlich seien. "Das ist nicht Sache der Gemeinde", so der Bürgermeister. Meldungen über defekte Straßen- oder Gehwegbeläge, Schäden an Spielgeräten auf dem Spielplatz oder eben defekte Straßenbeleuchtungen seien hingegen durchaus hilfreich. Aber, so Herrmann, diese Mitteilungen habe man ohne App auch erhalten. "Die Leute haben dann eben bei uns angerufen oder sind kurz vorbeigekommen."

Problematisch sei auch, dass nicht für jeden zu beseitigenden Mangel die Gemeinde zuständig sei und dass Schondorf beispielsweise auch nicht "Verursacher" sei, wenn sich ein Bürger darüber beschwert "vom Security-Personal in den Seeanlagen belästigt" worden zu sein. "Das ist eine Meldung vom 4. April", erläutert Herrmann. An diesem Tag habe der Landkreis Landsberg die Einhaltung der Maskenpflicht in der Schondorfer Seeanlage überwacht. "Damit haben wir überhaupt nichts zu tun, müssen aber auch solche Meldungen sichten und bearbeiten."

"An sich ist die App eine gute Sache. Vor allem, wenn es um defekte Straßenlaternen geht", sagt auch Michael Niedermeier vom Schondorfer Bauamt. Denn gerade jetzt, da es am Abend wieder länger hell bleibe, sei es für ihn und seine Kollegen beispielsweise schwer, defekte Leuchtmittel aufzuspüren.

Was die Weiterbearbeitung und die Rückmeldung an die Bürger angehe, da gäbe es allerdings durchaus Verbesserungsbedarf. "In der App kann nicht eingegeben werden, ob ein Mangel beseitigt wurde, also ob die Angelegenheit erledigt ist", erläutert Niedermeier. Auch könnten die Melder im Nachgang nicht erkennen, wann ein Mangel behoben wird. "Wir können ja nicht wegen jedem Schlagloch oder Riss auf dem Bürgersteig eine Baufirma beauftragen", sagt er weiter.

Vielmehr würde gesammelt, bis es sich lohne, einen Auftrag auszuschreiben. Da könnten schon mal mehrere Wochen ins Land gehen. Ähnlich sei das auch bei defekten Straßenlampen. "Die Bayernwerke fahren nicht wegen einer einzigen kaputten Lampe nach Schondorf", weiß Niedermeier. Allerdings bekomme man auch dann keine Rückmeldung, wenn eine Lampe ausgetauscht und wieder funktionsfähig sei.

An sich sind Niedermeier und Will zufrieden mit der Einführung der App in der Gemeinde Schondorf, auch wenn so manche eher unsinnige und in ihren Augen auch überflüssige Meldung einlaufe.

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