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Region Ammersee
05.01.2022

Im Landkreis Weilheim-Schongau werden Pflegestützpunkte eingerichtet

Für alle Fragen rund um die Pflege gibt es jetzt auch im Landkreis Weilheim-Schongau einen Pflegestützpunkt.
Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

Auch der Landkreis Weilheim-Schongau hat jetzt einen Pflegestützpunkt an zwei Standorten. Sie sollen helfen, eine hohe Beratungsqualität zu sichern.

Im Landkreis Weilheim-Schongau soll nun ein umfassendes wohnortnahes und unabhängiges Beratungsangebot rund um das Thema Pflege entstehen – und zwar in Form eines sogenannten Pflegestützpunkts. Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Landrätin Andrea Jochner-Weiß und AOK-Direktor Stefan Schackmann haben den Vertrag für die Einrichtung des Pflegestützpunktes Weilheim-Schongau unterzeichnet. Der Stützpunktvertrag wird nun an die weiteren beteiligten Kranken- und Pflegekassen zur Unterschrift versendet.

Pflegestützpunkte Weilheim-Schongau an zwei Standorten

Der Landkreis Weilheim-Schongau wird den Pflegestützpunkt im Angestelltenmodell betreiben. Das heißt, der Landkreis Weilheim-Schongau tritt als Anstellungs- und Betriebsträger auf. Der Start der Beratungsarbeit ist für 1. April 2022 geplant. Der Pflegestützpunkt wird seine Beratung an zwei festen Standorten anbieten: im Münzgebäude, Münzstraße 48, in Schongau sowie bei der Fachstelle für pflegende Angehörige, Schützenstraße 26b in Weilheim, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts.

Bezirkstagspräsident Josef Mederer sagte: „Der Pflegestützpunkt wird für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Weilheim-Schongau wohnortnaher Lotse und Wegweiser durch die komplexen Systeme von Pflege-, Sozial- und Gesundheitsleistungen. Der Bezirk Oberbayern beteiligt sich daran finanziell sowie ergänzend mit einer Vor-Ort-Beratung zu den Leistungen für Menschen mit Behinderungen und zur Hilfe zur Pflege.“

Landrätin Andrea Jochner-Weiß ergänzte: „Wir sind mit dem Pflegestützpunkt einen wichtigen Schritt im Landkreis gegangen, um Menschen im teils kaum überschaubaren Bereich der Pflege und im Gesundheitswesen beratend zur Seite zu stehen.“

Pflege: Nachfrage nach qualifizierter Beratung hoch

AOK-Direktor Stefan Schackmann verwies auf die zehnjährige Erfahrung seiner Organisation in der Pflegeberatung, die zeige, dass die starke Nachfrage an qualifizierter Beratung ungebrochen sei. Der neue Pflegestützpunkt helfe dabei, eine hohe Beratungsqualität zu den regionalen Angeboten rund um die Pflege zu sichern.

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Die Kosten für den Pflegestützpunkt übernehmen zu zwei Dritteln die Pflege- und Krankenkassen. Das verbleibende Drittel teilen sich jeweils zur Hälfte Landkreis und Bezirk. Der Landkreis Weilheim-Schongau verfügt bereits über eine Vielzahl von Beratungsangeboten für Seniorinnen und Senioren. Geplant ist deshalb, diese Ressourcen zu nutzen und sie eng unter dem Dach des Pflegestützpunktes zu vernetzen. Weitere Verträge für die Einrichtung von Pflegestützpunkten wurden in Oberbayern unter anderem bereits für den Landkreis Landsberg geschlossen. (ak)

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