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Landkreis Weilheim-Schongau
15.11.2022

Vier Tote in Weilheim: Es waren zwei Schwestern und deren Männer

In Weilheim hat sich am Freitag eine Bluttat mit vier Toten ereignet. Die Leichen wurden an drei verschiedenen Orten gefunden.
Foto: Karl-josef Hildenbrand (dpa)

In Weilheim sind am Freitag vier Tote entdeckt worden - unter ihnen war auch der mutmaßliche Täter. Inzwischen ist etwas mehr über die Tat bekannt.

In Weilheim sind am späten Freitagnachmittag vier Leichen entdeckt worden. Inzwischen ist klar, dass es sich bei den Toten um zwei Schwestern und deren Männer handelt. Einer der Toten war wohl der Täter. Nach und nach werden immer mehr Details rund um die Bluttat bekannt, die sich an drei Tatorten abspielte.

Zunächst ging am Freitag gegen 16.50 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein. Eine Zeugin hatte im Garten eines Mehrfamilienhauses im Ortszentrum von Weilheim einen schwerverletzten Mann bemerkt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der 60-jährige Mann noch immer nicht ansprechbar. Der Mann erlag trotz der sofort eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen aber seinen schweren Verletzungen.

Im weiteren Verlauf werden drei weitere Tote entdeckt

Eine Großfahndung der Polizeiinspektion Weilheim verlief zunächst ohne Erfolg. Gegen 19.15 Uhr fiel einem Passant dann eine leblose Person auf einer Parkbank auf. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der 59-jährige Mann bereits tot. Daraufhin durchsuchten Beamten die Wohnung des 59-jährigen in Weilheim wohnhaften Mannes und fanden dort zwei leblose Frauen mit massiven Verletzungen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden 57-Jährigen feststellen.

Aufgrund der ersten Erkenntnisse gehen die Ermittler davon aus, dass der 59-Jährige zunächst die 57-jährigen Frauen in seiner Wohnung tödlich verletzte. Anschließend soll er den 60-jährigen – der nach Angaben der Deutschen Presseagentur sein Schwager ist– getötet haben. Allerdings in einem Wohnhaus rund einen Kilometer vom ersten Tatort entfernt. Danach soll er sich selbst getötet haben.

Bluttat in Weilheim: Motiv des Täters ist noch unklar

Neben der Leiche des mutmaßlichen Dreifachmörders von Weilheim haben Ermittler eine Waffe gefunden. "Nun wird untersucht, ob es die Tatwaffe ist", sagte Polizeisprecher Alexander Huber am Sonntag. "Das liegt natürlich nah." Huber bestätigte Informationen der Bild am Sonntag, wonach es sich bei der Waffe um eine Handfeuerwaffe handelt. Ob es eine Pistole ist oder ein Revolver, wollte er nicht sagen. Zudem müsse noch ermittelt werden, ob der Mann eine Waffe führen durfte.

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Wie die vier Personen genau starben, soll eine Obduktion klären. Schon jetzt ist allerdings klar: Nur die beiden toten Männer wiesen Schusswunden auf. Polizeisprecher Alexander Huber sagte dazu: "Die Frauen hatten keine Schussverletzungen." Auch über mögliche Stichverletzungen sei ihm nichts bekannt. Sie starben nach Angaben der Polizei an "massiven" Verletzungen.

Auch zum Motiv des Täters ist bislang wenig bekannt. Polizeisprecher Alexander Huber sagte dazu: "Das ist aktuell Gegenstand der kriminalpolizeilichen Untersuchung". Doch selbst wenn die Polizei irgendwann etwas Handfestes dazu hat, wird die Öffentlichkeit darüber wahrscheinlich kaum mehr erfahren. "Letztlich ist es kommuniziert, dass es sich um eine Beziehungstat handelt", sagte Huber. Da der mutmaßliche Täter tot sei und keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden habe, sei die Frage des Motivs auch eine Frage des Persönlichkeitsschutzes und werde daher wahrscheinlich nicht veröffentlicht.(AZ,dpa)

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