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Gersthofen

10.07.2020

100.000 Euro für Bürgerwünsche: Ideen der Gersthofer sind gefragt

Die Bürger sollen mitreden, welche Projekte die Stadt Gersthofen in diesem Jahr noch umsetzen soll. Beim ersten Bürgerhaushalt wurden unter anderem elektronische Anzeigetafeln an Bushaltestellen vorgeschlagen.
Bild: Hermann Schmid

Für die Realisierung ausgewählter Wünsche stehen in einem Bürgerhaushalt im Jahr 2021 in Gersthofen wieder 100.000 Euro zur Verfügung.

Eigene Ideen einbringen? Vorschläge für neue Projekte oder Maßnahmen einreichen? Stadt aktiv mitgestalten? Das geht seit dem vergangenen Jahr mit dem Bürgerhaushalt der Stadt Gersthofen, für welchen insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung stehen. Nun geht diese Form der Bürgerbeteiligung in die zweite Runde und ermöglicht Bürgern auch für das Haushaltsjahr 2021 aktives Mitwirken.

Doch was ist der Bürgerhaushalt genau? Wie kann ich mich als Bürger beteiligen? Wofür ist die Stadt Gersthofen zuständig und wofür nicht? Und wie läuft das Verfahren zur Bürgerbeteiligung genau ab? All diese Informationen gibt es kompakt unter www.gersthofen-gestalten.de.

Gersthofen bearbeitet Bürgerwünsche in fünf Phasen

Insgesamt durchläuft der Bürgerhaushalt wie im vergangenen Jahr fünf Phasen, von Vorschläge einreichen über Prüfung in der Verwaltung bis hin zum Onlinevoting und der Budget- sowie Projektplanung und Umsetzung.

Während Phase eins können alle Bürger mit Hauptwohnsitz in Gersthofen und einem Mindestalter von 16 Jahren online ihre Beiträge posten. Projektideen aus den verschiedensten Bereichen – von Finanzen und Verwaltung über Kultur, Sport und Freizeit und vielem mehr – sind möglich.

Immobilienpreise können nicht reguliert werden

Allerdings muss die Stadt auch zuständig sein. Nicht im Bürgerhaushalt berücksichtigt werden können zum Beispiel die Anstellung von Lehrern in den Grundschulen, der Mittelschule sowie am Gymnasium, der Bau einer Realschule oder einer neuen Ortsumfahrung oder Bundesstraße.

Vorschläge zur Regulierung von Immobilienpreisen auf dem privaten Markt sind nach Auskunft der Stadtverwaltung ebenfalls nicht möglich.

Bürger können online Ideen vorschlagen

Bis zum 31. August ist die Onlineabgabe möglich, danach wird in der Verwaltung jeder Vorschlag auf Zuständigkeit, Umsetzung und Budget geprüft. Nach dieser Prüfung stehen die Vorschläge online zur Abstimmung bereit, die Beiträge mit den meisten Stimmen werden realisiert.

Insgesamt stehen für die verschiedenen Maßnahmen 100.000 Euro zur Verfügung. Welche Projekte genau gefördert werden dürfen, hat der Stadtrat im Rahmen von Richtlinien beschlossen. Diese sind, ebenso wie alle weiteren Informationen, im Internet unter der Adresse www.gersthofen-gestalten.de einsehbar.

Beim ersten Bürgerhaushalt Gersthofen wurden unter anderem elektronische Anzeigetafeln für stark frequentierte Bushaltestellen im Stadtgebiet vorgeschlagen. (AL)

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