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Adelsried

05.09.2015

100 Feuerwehrleute im Einsatz: Die Ursache für den Brand ist gefunden

Auf rund 80.000 Euro schätzt die Polizei den Schaden, der an einem Hof in Adelsried an Dachstuhl, Heizung und einer Solarzelle entstanden ist. Etwa 100 Feuerwehrleute hatten in der Nacht dafür gesorgt, dass nicht noch mehr geschah.
Bild: Marcus Merk

Der Dachstuhl des Hofes in Adelsried brannte lichterloh. Warum 100 Feuerwehrleute ausrücken mussten ...

Etwa eine Dreiviertelstunde kämpften die knapp 100 Feuerwehrleute aus dem nordwestlichen Landkreis gegen die Flammen, bis der Brand endlich unter Kontrolle war. Am späten Donnerstagabend hatte der Dachstuhl eines Teilgebäudes auf einem Adelsrieder Hof Feuer gefangen. Wann genau, das ist nicht bekannt. Nachbarn hatten den Brand gegen 21.30 Uhr bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Und die kam mit großem Aufgebot: Nicht nur von der Freiwilligen Feuerwehr aus Adelsried waren die Feuerwehrleute gekommen, sondern auch aus Aystetten, Bonstetten, Welden, Zusmarshausen-Streitheim und Neusäß. Erst weit nach Mitternacht konnten sie Entwarnung geben, dass alle Glutnester beseitigt wurden, gegen Freitagmittag verließen die letzten Einsatzkräfte das Gelände.

Im Polizeipräsidium Schwaben Nord in Augsburg geht man von einem Kaminbrand aus, eine Heizanlage habe den Brand verursacht. Das Gebäude wurde früher als Stallung benutzt, heute dient es als Lager für Holzhackschnitzel. Mit diesen können unter anderem Kamine befeuert werden.

Verletzte gab es nicht, denn die Nachbarn, die den Brand meldeten, hatten auch die Bewohner des Hofes an der Augsburger Straße alarmiert. „Als wir ankamen, war niemand mehr im Haus“, sagt Florian Metz, Zweiter Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Adelsried. „Einen solchen Einsatz hatte ich in den vergangenen 15 Jahren erst einmal“, sagt Metz. Entsprechend stolz sei er auf sein Team, dass die Flammen schnell unter Kontrolle bringen konnte, bevor sie auf das benachbarte Wohnhaus übergreifen konnten. Das habe auch an der Brandschutzmauer gelegen, die eigens dafür zwischen Lager und Wohnhaus errichtet wurde, sagt Metz.

Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden an Dachstuhl, Hackschnitzelheizung sowie einer Solaranlage auf 80000 Euro.

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