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16.01.2019

100 Jahre Frauenwahlrecht in Szene

Die Neusässer SPD erinnert mit einer Lesung an Marie Juchacz. Sie spielte im 20. Jahrhundert für Frauen eine wichtige Rolle

Eine große Festveranstaltung zu den beiden Jubiläen 100 Jahre Frauenwahlrecht und 100 Jahre Arbeiterwohlfahrt (AWO) organisieren die Neusässer AWO und die Neusässer SPD am Freitag, 18. Januar, um 19.30 Uhr im Foyer der Stadthalle Neusäß.

Heinz Münzenrieder, Präsidiumsvorsitzender der AWO Schwaben, beleuchtet hierbei die Geschichte der AWO, die 1919 von Marie Juchacz gegründet wurde.

Landtagsabgeordnete Simone Strohmayr, stellvertretende Vorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, widmet sich anschließend dem Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“. Auch hier war Marie Juchacz die erste Rednerin in der Nationalversammlung in Weimar.

Die szenische Lesung „Vom Herd an die Urne“ mit Annette Wunsch und Julia Jaschke vom Theater Kempten rundet das Programm ab. Der Eintritt ist frei.

Am 19. Februar 1919 sprach Marie Juchacz als erste weibliche Abgeordnete in einem deutschen Parlament – eine „Unerhörtheit“ zur damaligen Zeit. Juchacz ist nicht nur weiblich, sondern auch geschieden, alleinerziehend und Sozialdemokratin mit eigenem Kopf. Noch im gleichen Jahr gründet sie die Arbeiterwohlfahrt, damals noch Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt in der SPD.

Sie will sich nicht in der Parteipolitik verlieren und Arme durch Almosen versorgen lassen, sondern Solidarität, soziale Arbeit für ältere Menschen und Bildungschancen für den Nachwuchs durchsetzen. Diese Stationen der AWO-Gründerin und Kämpferin für Frauenrechte werden an diesem Abend in den Reden und der szenischen Lesung entsprechend gewürdigt und beleuchtet. (AL)

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