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Lechtalserenade

04.07.2018

120 Musiker sorgen für den Schlussakkord

Für einen stimmungsvollen Abend sorgte die Musikanten im Thierhauptener Klosterhof.
Bild: Wilhelm Wagner

Beste Blasmusik von drei Kapellen erklingt im Thierhaupter Klosterhof

Zur mittlerweile fünften Auflage der Lechtalserenade waren alle Blasmusikfreunde am Samstagabend in den Innenhof des Thierhauptener Klosters geladen. Nach klassisch und modern gab es mit dem von 120 Musikern und Musikerinnen vorgetragenen „Moment for Morricone“ von Johan de Meij und der Bayernhymne für 100 Jahre Freistaat einen glänzenden tönenden Schlussakkord.

Bei zwar sommerlichen Temperaturen aber einem doch kühlen Lüftchen eröffnete die SGL Werks-kapelle unter der Leitung von Teresa Kiss mit Olympic Spirit von John Williams den Abend. Es folgte eine bunte Mischung mit einem Bogen von der Klassik mit der „Festmusik von Wien“ von Richard Strauß, vorgetragen vom Musikverein Ellgau unter der Leitung von Manfred Braun bis hin zur Moderne, einem Ausschnitt aus dem „Tanz der Vampire“ von Jim Steinman, welchen der Musikverein Thierhaupten mit Andreas Glatzmaier am Taktstock zu Gehör brachte.

Dazwischen gab es mit „Feeling Good“ von den Ellgauern auch ein Stück mit Gesang (Sebastian Koch als Solist).

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Die drei Kapellen sagten ihre Stücke selbst an und vermittelten dabei auch Hintergründiges. Eher hintersinnig und mit einem gewissen Augenzwinkern, aber fast schon profihaft waren die gemeinsamten Ansagen von Katharina Herzog und Maximilian Kienberger. Am Ende formierten sich die drei Musikkapellen zum Gemeinschaftschor.

„Moment for Morricone“ entführte mit Ausschnitten aus Stücken des bekannten Komponisten auch in die Welt des Westerns „The good, the bad and the ugly“, hierzulande als „Spiel mir das Lied vom Tod“ bekannt. Unter der Regie von Andreas Glatzmaier spielten die 120 Musikerinnen und Musiker zum Ende der Serenade anläßlich des 100-jährigen Bestehen des Freistaates noch die Bayernhyme.

Ans Heimgehen war jedoch längst nicht zu denken, denn auf der Bühne fand sich ein bunt zusammengewürfelter Haufen, der unter der Leitung von Urgestein Hans Kaiser mit böhmische Blasmusik aufspielte. Dem Ehrendirigenten der Original d´Lechtaler Musikanten war der Spaß an der Sache sichtlich anzumerken.

Schon am Sonntag ging es weiter mit Blasmusik im Thierhauptener Kloster. Beim Gartenfest des Musikvereins unterhielten die Jugendkapelle, der Musikverein Reutern und die Original d´Lechtaler Musikanten. Mittagstisch, Kaffee und Kuchen luden mit der Biergartenmusik zum Verweilen. (WAH)

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