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Berufsschule

30.07.2019

145-mal gab es für die Schüler einen „Oscar“

Die besten Absolventen der kaufmännischen Berufsschule Neusäß wurden mit einem nachgestellten Oscarpreis geehrt.
Bild: Edwin Haslach

Die Absolventen in Neusäß sind gerüstet für eine Arbeit im kaufmännischen Bereich

Am Beruflichen Schulzentrum in Neusäß wurde der Berufsabschluss der Auszubildenden für den kaufmännischen Bereich gefeiert. Ein wichtiges Etappenziel im Leben, worüber sich insgesamt 154 Absolventen freuen dürfen. Darunter sind insgesamt neun Industriekaufleute, 38 Kaufleute für Büromanagement, 47 Kaufleute im Einzelhandel, 42 Verkäufer und 18 Kaufleute im Groß- und Außenhandel.

Die Feier in der Aula des Beruflichen Schulzentrums fand im Stil einer glamourösen „Oscarverleihung“ statt, welche musikalisch von der Schulpianistin, Renate Ebner-Hösle, begleitet wurde. Die beiden Abteilungsleiter Helena Lippert und Helmut Martin moderierten die Veranstaltung. Als besondere Auszeichnung für die langjährig erfolgreiche Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung wurden die Gäste symbolisch mit einem nachgestellten Oscarpreis prämiert. Bekanntlich wird der Oscar für die besten Filme verliehen, doch neben den Produzenten und Regisseuren machen die Schauspieler selbst schlussendlich das entstandene Werk aus. So betitelte der Landtagsabgeordnete Johann Häusler die Absolventinnen und Absolventen wohlwollend als „Meister ihres Fachs“, betonte aber gleichzeitig die Verantwortung, die sie nun in der Gesellschaft annehmen müssen.

Der stellvertretende Landrat Heinz Liebert zeigte sich vonseiten des Landkreises stolz, eine Vorzeigeschule wie das Berufliche Schulzentrum in Neusäß mit optimaler Lehr-/Lernumgebung gebaut zu haben, und bekräftigte die Notwendigkeit von Investitionen in die Bildung.

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Schulleiter Jürgen Wunderlich machte in seiner Rede deutlich, dass Bildung zwar Anstrengung brauche, aber die bestandene kaufmännische Ausbildung für die Absolventen ein breites Feld an beruflichen Möglichkeiten biete, insbesondere entsprechende Weiterbildungsangebote wie die Berufsoberschule. Er wünschte seinen Schülerinnen und Schülern, die „richtige Aktion“ für sich zu wählen.

Auch Anette Göllner von der Handwerkskammer Schwaben lobte das Durchhaltevermögen und die Leistungsbereitschaft der Auszubildenden und bedankte sich bei den Prüfern der Kammern und der Berufsschulen für die Zusammenarbeit. Am Ende der Veranstaltung hieß es dann noch einmal „And the Oscar goes to …“, denn neben den Buchpreisen durften die Klassenbesten heuer auch einen „Oscar“ für ihre ausgezeichneten Leistungen in Empfang nehmen. (AL)

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