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Landkreis Augsburg 

26.06.2019

15-Jährige erhält Joint von Onkel für Hilfe im Haushalt

Ein 44-Jähriger ist verurteilt worden, weil er seiner Nichte Drogen gegeben hat. 
Bild: Daniel Karmann/dpa

Weil er seiner Nichte Marihuana gegeben hat, ist ein 44-Jähriger verurteilt worden. Er gab an, seine Nichte habe ihn angebettelt. 

Weil er seiner Nichte Marihuana gegeben hat, ist ein 44-Jähriger verurteilt worden. Aufgeflogen ist das, als die 15-Jährige wegen eines anderen Delikts von der Polizei durchsucht wurde. Die Beamten fanden einen Joint und zwei Gramm Marihuana. Die jugendliche gab an, die Drogen von ihrem Onkel bekommen zu haben. Deshalb kam es nun zur Anklage. Vor dem Gericht in Augsburg gestand der 44-Jährige. 

Eigentlich habe er seiner Nichte keine Drogen geben wollen. Doch sie habe ihn immer wieder angebettelt. Schließlich sei er weich geworden. Als Gegenzug für die illegalen Substanzen sollte die 15-Jährige im Haushalt helfen. Der Mann aus dem westlichen Landkreis wurde vor dem Schöffengericht schließlich zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 25 Euro (insgesamt 2250 Euro) verurteilt. Damit ist der Mann gerade noch einem Eintrag in das Zentralregister der Bundesjustiz entgangen. Dieser ist ab einer Strafe von über 90 Tagessätzen fällig. (AL)

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