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Konzert

01.10.2019

20 Lieder nach 20 Jahren Erfolgsgeschichte

Das „Urmel aus dem Eis“ war höchstpersönlich zum Konzert gekommen und begleitete das „Puppenkisten-Medley“, das begeistert aufgenommen wurde. Songs aus „Sister Act“ gehören zur Chorgeschichte. Andrea Deschler ließ sich davon inspirieren, den Chor zu gründen.
Bild: Jutta Kaiser-Wiatrek

Voices of Joy bereiten dem begeisterten Publikum der Diedorfer Kulturtage große Freude

„Singen macht Spaß und Freud’, wo auch immer“, das ist das Motto des Pop- und Gospelchors Voices of Joy. Genau das vermittelten die Mitglieder bei ihrem Konzert bei den Diedorfer Kulturtagen. Der Auftritt war ein besonderes Ereignis: Denn die Sänger blickten mit 20 Liedern auf 20 Jahre Erfolgsgeschichte zurück.

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Großen Anteil am Erfolg der Gruppe hat neben den sichtlich mit großer Freude singenden und agierenden Chormitgliedern ihr Leiter Steffen Schönborn, der mit großer Entertainerqualität das Publikum von Song zu Song führte. Ihm dürfte es auch zu verdanken sein, dass die Hälfte der Sänger das Vertrauen gewonnen haben, nicht nur im Chor zu singen, sondern sich mit Soloeinsätzen auch gerne an den Bühnenrand wagen.

Das Publikum hätte sonst auf den Genuss so manch überraschender Stimme verzichten müssen. Musikalisch anspruchsvolle Arrangements nicht nur zu meistern, sondern diese vor allem mit Spaß und Freude dem Publikum zu vermitteln, ist voll gelungen. Vielfach wurden die Sänger von Percussion-Instrumenten unterstützt, meisterlich begleitet wurden sie von Markus Davids am Klavier. Die aus verschiedenen Ländern stammenden Gospels und in den Landessprachen gesungenen Lieder hatten nicht nur den christlichen Glauben zum Thema, der Chor gab gerne auch musikalisch ein Stück Lebenshilfe. „Lift Your Head Up High“, also „Kopf hoch“, macht das Leben leichter. Darauf, wie hilfreich es sein kann, in grauen Tagen einen Freund zu haben, machten sie mit „You’ve Got a Friend“ deutlich. Wie gemacht zum Abschluss des sonnigen Herbstsonntags passte der Song „Good Day Sunshine“ von John Lennon und Paul Mc Cartney. Für Schleckermäuler gab es ein musikalisches Rezept für „Chocolate Chip Cookies“, die einfach nach zu backen sein sollen.

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Eine grandiose Hallenpremiere mit einem „Puppenkisten“-Medley übertraf fast alles andere, und alle Zuhörer, Jung und Alt, sangen begeistert mit. Das „Urmele“ war gar persönlich gekommen. Bravorufe für „Hit the Road Jack“ mit Solopartien von Günther, Chrissy und Pia und „Mr. Sandman“.

Eng mit der Chorgeschichte verbunden – er wurde 1999 von Andrea Deschler gegründet, inspiriert durch den Film „Sister Act“ – gehören nach wie vor diese beliebten Melodien zum Repertoire. Viele der Zuhörer schienen schon darauf gewartet zu haben. Zum „Finale Furioso“ nahm der Chor seine Gäste mit auf eine Zeitreise in die frühen 1960er-Jahre und begeisterte mit einem Potpourri aus dem Musical „Grease“. Dafür gab es stehende Ovationen. Übrigens: Um Nachwuchs muss sich der Chor keine Sorgen machen. Der siebenjährige Jonathan, dessen Papa im Chor singt, sang in der ersten Reihe bereits begeistert höchst text- und melodiesicher mit.

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