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22-Jährige will ein Festival in Zusmarshausen organisieren – in nicht einmal drei Monaten

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22-Jährige will ein Festival in Zusmarshausen organisieren – in nicht einmal drei Monaten

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    Jennifer Mair will in Zusmarshausen in unter drei Monaten ein Festival organisieren. Am 18. Juli soll auf dem Festplatz das Zuma-Festival stattfinden.
    Jennifer Mair will in Zusmarshausen in unter drei Monaten ein Festival organisieren. Am 18. Juli soll auf dem Festplatz das Zuma-Festival stattfinden. Foto: Jennifer Mair

    Bekommt Zusmarshausen jetzt doch noch ein Festival? Nachdem das geplante Event in der Rücklenmühle gescheitert war, plant jetzt eine Zusmarshauserin ein Festival auf dem Festplatz. Die Idee dazu hatte sie schon im vergangenen Jahr, jedoch scheiterte diese an den vielen Genehmigungen und fand kein geeignetes Grundstück. Dafür soll es in diesem Jahr klappen und das, obwohl die Planungen erst am 16. April starten konnten. Jennifer Mair erzählt, wie sie in nur drei Monaten ein Festival auf dem Zusmarshauser Festplatz auf die Beine stellen will.

    Grundkonzept für das Festival stand binnen einer Woche

    Jennifer Mair ist 22 Jahre alt. Sie ist im Eventmanagement tätig und plante schon mehrere Festivals in München und Umgebung. Mit dem DJ-Netzwerk Raveport und dem Veranstalterkollektiv Glow Unit Festivals organisiert sie Veranstaltungen in Diskotheken und will jetzt in Zusmarshausen auch ein Festival auf die Beine stellen. Dieses Jahr schlug der Inhaber der Zusmarshauser Pilskneipe Heuboden Mair den Festplatz als möglichen Veranstaltungsort vor. Diesen Vorschlag gab Mair an die Gemeinde weiter, die am 16. April ihre Zusage gab. „Wir sind wirklich richtig froh, dass es noch funktioniert hat“, sagt sie. Die Planungen laufen seitdem auf Hochtouren und Mair versucht in den sozialen Medien, Unterstützung für das Festival zu gewinnen.

    In weniger als drei Monaten sollen bis zu 1.000 Techno-Fans hier auf dem Zusmarshauser Festplatz feiern.
    In weniger als drei Monaten sollen bis zu 1.000 Techno-Fans hier auf dem Zusmarshauser Festplatz feiern. Foto: Jennifer Mair

    Alle Genehmigungen seien laut Mair erteilt, lediglich der Soundcheck stehe noch aus. „Durch die Vorgespräche mit der Gemeinde und dem Emissionsrecht sind wir da positiv gestimmt, wie laut es werden darf, steht auch schon fest“, erklärt sie. In nicht einmal einer Woche stellte sie mit Unterstützung einiger DJs von Glow Unit das Grundkonzept für das Festival auf die Beine: „Es soll ein Technofestival mit zwei Stages werden, damit für jeden etwas dabei ist.“ Auch ein Name für das Festival steht schon fest: Zuma. In den nächsten Tagen will sie auf ihren Kanälen in den sozialen Medien mit den Daten und Rahmenbedingungen des Festivals an die Öffentlichkeit gehen. Dabei hofft sie auch auf Unterstützung aus der Gemeinde.

    Mair: „Es soll ein angenehmes Festival für alle werden“

    „Einige DJs haben wir schon sicher, da kommen uns unsere Kontakte zugute, wir benötigen aber noch ein paar mehr. Dadurch das es so spontan ist, sind viele DJs schon verplant“, gibt Mair Einblick in die Planungen. Nachdem das Grundkonzept steht, geht es jetzt darum Unterstützer zu finden. Beim Aufbau, der technischen Unterstützung und der Personalplanung hofft Mair auch auf Mithilfe aus der Gemeinde: „Ich komme selbst aus Zusmarshausen und denke, dass die Leute darauf Bock haben und mitmachen.“ Die ersten Sponsoren konnte Mair schon gewinnen. Der Heuboden wird eine Bar übernehmen und auch Schwarzbräu wird das Festival unterstützen. Die Hilfe aus der Gemeinde ist für Mair essenziell.

    „Wir wollen, dass es für alle ein angenehmes Festival wird, auch für die Anwohnenden“, sagt Mair. Durch die Absprachen mit der Gemeinde und den Behörden soll dies gewährleistet werden. Trotz Mairs Erfahrung im Organisieren von Festivals rieten ihr viele von dem Festival in Zusmarshausen ab: „Einige haben schon zu mir gesagt, dass ich eher für nächstes Jahr planen soll. Aber wenn wir es nicht versuchen, dann wissen wir auch nicht ob es funktioniert.“ In weniger als zwei Wochen hat Mair ein Grundkonzept für das Zuma-Festival aufgestellt und auch schon ein festes Datum.

    Datum, Uhrzeiten und Besucher – das steht schon fest

    Am 18. Juli soll der Festplatz in Zusmarshausen erstmals der Platz für ein Festival werden. „Erst einmal ist nur ein Tag geplant, was sich in den nächsten Jahren entwickelt, kann man bisher nicht sagen“, so Mair. Bis zu 1.000 Personen dürften das Open-Air-Festival besuchen, dieses soll um 16 Uhr beginnen und um drei Uhr morgens enden. Für die Zusmarshauserin ist es ein Herzensprojekt: „Das ist eine Möglichkeit, das Zusammensein zu fördern und gemeinsam etwas aufzubauen. Im Landkreis Augsburg gibt es leider kaum Projekte oder Veranstaltungen wie diese, das möchte ich gerne ändern.“ Entscheidend ist für sie dabei, wie die Menschen aus der Gemeinde das Projekt aufnehmen.

    „Ohne die Unterstützung aus dem Ort ist es unmöglich. Ich hoffe deshalb auf die Unterstützung der Zusmarshauserinnen und Zusmarshauser“, sagt Mair. Auf sie wird in den kommenden Wochen noch viel Arbeit zukommen, schließlich sind es nicht einmal mehr drei Monate bis zum 18. Juli, an dem es nun doch noch ein Festival in Zusmarshausen geben soll.

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