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Fischach

13.12.2019

300 Kinder stehen in der Staudenlandhalle auf der Bühne

Da sie sich nicht einigen konnten, sangen die Erst-, Zweit- und Drittklässler eben ein „Weihnachtslieder-Medley“. Rektorin Elisabeth Kick (rechts außen) begleitete sie dabei. 
Bild: Karen Luible

An der Mittelschule Fischach-Langenneufnach ist die Bühne fast zu klein für die vielen Akteure. Zum Erfolg trägt bei, dass nicht nur die Kinder fleißig waren.

Mit großen Schritten geht es auf Weihnachten zu. In der Hetze dieser Tage scheint aber richtige Weihnachtsstimmung gar nicht aufkommen zu wollen. An der Grund- und Mittelschule Fischach-Langenneufnach ist es bereits eine liebe Tradition mit einem Konzert die letzten Schulwochen des Jahres einzuläuten und auf diese Weise für Weihnachtsfreude zu sorgen.

So konnten Rektorin Elisabeth Kick und Organisatorin Irene Binder am Donnerstagabend in die wohlgefüllten Reihen in der Fischacher Staudenlandhalle blicken. Über 300 Kinder sollten an diesem kurzweiligen Abend auf der Bühne stehen – und dazu tragen die Eltern, ja ganze Familien gehörig bei. Zwei Weihnachtswichtel, Josef Domberger und Luzia Gassner, führten gekonnt und nervenstark durch den Abend. Ihre Wichtelkollegen aus der Klasse 4b eröffneten den musikalischen Reigen mit Rektorin Elisabeth Kick am Klavier und plauderten aus der „Wichtelwerkstatt“. Die lustige „Geschichte vom Lametta“ hatte die Klasse 6b mit Michaela Labée und Nora Becker eingeübt. Gewohnt souverän trat die Resiband, das Bläserensemble der Schule auf.

Bodenständige adventliche Stimmung

Mit Irene Binder hatten sie „Kommet ihr Hirten“ und den „Andachtsjodler“ eingeübt und so sorgten sie für bodenständige adventliche Stimmung. Die Klassen 4b und 5a (Lucia Müller-Jiresch) sangen deutlich artikuliert schwungvoll „Dezemberträume“, bevor die fröhlichen Schneemänner der Klassen 1c und 2c (Petra Fischer, Hannes Schmidt) zum „Schneemannlied“ hüpften und der Schulchor Langenneufnach (Elisabeth Kick) jubelte „Endlich hat’s geschneit“. Nur in einer Grund- und Mittelschule ist es möglich, kleine und ältere Schüler gemeinsam auftreten zu lassen.

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Für „Wonderland“ hat Irene Binder aus dem Musikkurs 9 und dem Fischacher Schulchor eine Gruppe geformt, die das Miteinander so unterschiedlicher Akteure freudig lebte. Unter der gleichen Leitung erklang „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ von den Musikern der drei 7. Klassen. In einem interessanten Arrangement wurde aus dem romantischen Lied eine moderne Interpretation mit Glockenspiel, allerhand Trommeln bis hin zum Schlagzeug.

„Sollen wir nicht mal etwas Neues singen?“

Schon die Jüngsten durften auf die Bühne. Sind sie auch erst seit ein paar Wochen in der Schule, so sangen die Kinder der Klassen 1a und 1b das Lied „Der Weihnachtsstern leuchtet“ (Regina Rathgeber, Laura Grabowski, Elisabeth Kick) und hielten passgenau ihre gebastelten Sterne in die Höhe. „Sollen wir nicht mal etwas Neues singen?“, fragten sich Kinder der ersten bis dritten Klassen. Schließlich entschieden sie sich für ein „Weihnachtslieder-Medley“, das mit „Kling Glöckchen“ begann und mit „We wish you a merry Christmas“, dem englischen Weihnachtswunsch, endete. Doch nicht nur die Kinder hatten fleißig geprobt und das Schulhaus mit Musik erfüllt, auch die Lehrer wollten dabei sein. Sie hatten sich unter der Leitung von Elisabeth Kick und Irene Binder zu einem Chor formiert und mehrstimmig erklang Leonard Cohen’s „Halleluja“. 

Konrektor Jörg Faßnacht und Konrektorin Lucia Müller-Jiresch entließen das begeisterte Publikum nach dem kurzweiligen Abend in die kalte Nacht. Die Techniker Erich und Max Köhle und Walter Bauer löschten das Licht und das digital animierte Bühnenbild des Wirtschaftskurses 10 (Barbara Schmid) wie auch die künstlerisch gestalteten stilisierten Weihnachtsbäume versanken in der Dunkelheit.

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