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Abschied

11.02.2015

34 Jahre den Kirchenchor geleitet

Engelbert Reißler, langjähriger Leiter des Kirchenchors Westendorf, beim Dirigieren der Mozart-Messe.
Bild: Karin Tautz

Engelbert Reißler verlässt den Westendorfer Kirchenchor wegen Unstimmigkeiten mit dem Ortspfarrer

Mit der Aufführung der Missa brevis in G-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 49) hat sich der Westendorfer Kirchenchor in der Klosterkirche Holzen von seinem langjährigen Chorleiter Engelbert Reißler verabschiedet. Im Rahmen eines Gottesdienstes endete nun die 34 jährige Ära – zum letzten Mal führte Reißler als Dirigent den Chor durch einen kirchenmusikalischen Glanzpunkt. Begleitet wurde der Kirchenchor von einem Instrumentalensemble aus Streichern und Cembalo. Pater Horst, Hausgeistlicher von Kloster Holzen, bezeichnete in seiner Predigt das Wirken des Chorleiters „als einen wertvollen Dienst, um Menschen für Gott zu begeistern“. Die Klosterkirche war bis zum letzten Platz gefüllt, es fanden sich auch viele Kirchenmusikinteressierte, Weggefährten und Freunde des ausscheidenden Chorleiters ein. Am Ende gab es lange anhaltenden Applaus.

Mit seinem tiefen Musikverständnis, dem feinen Gehör und damit verbunden der präzisen Einstudierung und dem gefühlvollen Vortrag der Werke hat Reißler in den vergangenen Jahrzehnten den Westendorfer Kirchenchor zu einem hohen musikalischen Niveau geführt und ihn weit über die Ortsgrenze hinaus bekannt gemacht.

Engelbert Reißler hat zum Jahreswechsel seine jahrzehntelange Chorleitertätigkeit in der Pfarrei Westendorf beendet. Unstimmigkeiten mit dem Ortspfarrer hätten ihn zu diesem Schritt bewogen, so Reißler, auf persönlichen Wunsch fand keine offizielle Verabschiedung statt. Umso mehr freute er sich über den besonderen Abschied seiner Sängerschar in Form der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes in Kloster Holzen. Die Klosterkirche empfindet Engelbert Reißler bis heute als Heimatkirche: „Mit neun Jahren konnte ich Klavierspielen bei Ordensschwester M. Gregoria beginnen und später an der Orgel der Klosterkirche üben. Viele Erinnerungen schwelgen hier mit und Dankbarkeit.“ (moma)

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