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50 Jahre Gersthofen: Was bleibt am Ende hängen?

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Kommentar Von Christoph Frey
08.06.2019

Geschichte wird am besten mit Geschichten erzählt und so darf, wenn es um Gersthofen geht, die berühmte 100-Mark-Aktion von Siegfried Deffner nicht fehlen.

Erklärt sie doch den steilen Aufstieg vom Straßendorf zur stolzen Stadt im Grunde in nur einem Bild. Gersthofen aber auf seine Wirtschafts- und Finanzkraft zu reduzieren, wäre zu wenig. Tatsächlich nämlich zeigt sich die Stadt bei den Feiern zu ihrem 50. Geburtstag als florierendes Gemeinwesen, zu dessen Gelingen und besonderem Charakter viele Menschen beitragen.

Ob nun Faschingsfreunde, Feuerwehr oder Städtepartnerschaft: Sie alle feiern mit und tragen dazu bei, dass dieser „Fünfziger“ fast das ganze Jahr über stattfindet - zurecht wurden diese Gersthofer Gemeinschaftsleistungen gestern besonders gewürdigt.

Geschichten von peinlichen Pannen halten sich besonders lang

Ob es freilich die Betonung dieser Gemeinsamkeiten sein wird, die von der 50-Jahr-Feier besonders im Gedächtnis bleiben wird? Möglicherweise nämlich erinnern sich die Menschen in einigen Jahren eher daran, dass die Stadt ausgerechnet bei der offiziellen 50-Jahr-Feier, die Ehefrauen und -Männer ihrer Stadträte nicht eingeladen hat. Denn Geschichten von peinlichen Pannen – so ist der Mensch nun mal – halten sich besonders lang.

Hier finden Sie alle Hintergründe zum 50. Stadtgeburtstag in Gersthofen.

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