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Wahl

07.11.2019

70 SPD-Kandidaten treten für sozialen Landkreis ein

Große Einigkeit bei den Genossen im Landkreis. Die ersten 20 Listenplätze sind paritätisch zwischen Frauen und Männern verteilt. Sowohl erfahrene Kommunalpolitiker wie auch frische Gesichter finden sich auf den Listenplätzen.
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Große Einigkeit bei den Genossen im Landkreis. Die ersten 20 Listenplätze sind paritätisch zwischen Frauen und Männern verteilt. Sowohl erfahrene Kommunalpolitiker wie auch frische Gesichter finden sich auf den Listenplätzen.
Bild: Andrea Collisi

Der Unterbezirk hat sein Wahlteam komplett und stellt sich geschlossen hinter Spitzenkandidat Fabian Wamser

Der SPD Unterbezirk im Augsburger Land ist für die Kommunalwahlen 2020 personell fertig aufgestellt. Denn nach ihrem Landratskandidaten Fabian Wamser aus Schwabmünchen haben Delegierte aus dem ganzen Landkreis Augsburg in einer zweiten Nominierungsversammlung in Schwabmünchen nun auch ihre Kandidatenliste für den Kreistag festgezurrt. Angeführt wird sie von Wamser als Spitzenkandidat, gefolgt von der stellvertretenden Landrätin Sabine Grünwald (ebenfalls aus Schwabmünchen) und dem Landtagsabgeordneten und Kreistagsfraktionsvorsitzenden Harald Güller (Neusäß). Seine Kollegin Dr. Simone Strohmayr hatte schon im Vorfeld erklärt, sie möchte Platz für neue Genossinnen und Genossen machen. So ist sie auf ausdrücklichen Wunsch ganz am Ende der Liste auf Platz 70 zu finden.

Die SPD im Landkreis nehme es ernst mit der Erneuerung und Verjüngung, sagt sie in einer Pressemitteilung zu der Veranstaltung. So finde man auf Platz fünf den Vorsitzenden der Jusos, Florian Bachmayr.

Ein Zeichen der Erneuerung setzen, das sei Wamser und dem SPD Kreisvorstand wichtig. Zudem ist Bachmayr bereits seit mehreren Jahren im Unterbezirk engagiert. 13 der 70 Kandidierenden sind Jusos. Als jüngster Kandidat findet sich der 18-jährige Ammon Abt aus Königsbrunn (Platz 54) auf der Liste wieder. Die ersten 20 Listenplätze sind paritätisch zwischen Frauen und Männer verteilt. Sowohl erfahrene Kommunalpolitiker wie auch junge und neue Gesichter finden sich auf der Liste.

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Zwei aktuelle SPD-Kreisräte werden am 15. März 2020 nicht mehr auf der Liste zu finden sein: Annette Luckner aus Dinkelscherben tritt als SPD-Bürgermeisterkandidatin in Peiting an, und Peter Bergmeir aus Welden stellt sich nach 30 Jahren auch nicht mehr für das Amt des 1. Bürgermeisters in Welden zur Wahl. Wamser dankte insbesondere Luckner und Bergmeir für die geleistete Arbeit im Kreistag und wünschte im Namen der Partei beiden alles Gute für die Zukunft. Von Platz 2 (Sabine Grünwald) bis Platz 21 (Florian Kubsch) sind alle weiteren derzeitigen Kreisräte platziert. Dazwischen wurden einige ganz neue Gesichter platziert, aber auch die beiden Ortsvereinsvorsitzenden und stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden Janine Hendriks (Platz 4) sowie Andrea Collisi (Platz 10). Spitzenkandidat Fabian Wamser ist zufrieden: „Es ist uns gelungen, einen Vorschlag anzubieten, der einmal diesen großen Landkreis abbildet, personell eine hervorragende Mischung mit erfahrenen Kommunalpolitikern und frischen Gesichtern darstellt und durch das Reißverschlussverfahren Frauen und Männer gleichermaßen berücksichtigt.“

„Am Ende entscheidet sowieso der Wähler“, so äußerte sich sein Vorvorgänger und Kreisrat Roland Mair aus Stadtbergen. In seinem 13. Platz sieht er vorrangig den siebten Männerplatz, und die Sieben sei seine Glückszahl.

Kreisvorsitzender und Landratskandidat Fabian Wamser und sein Team haben die Nominierung gut vorbereitet. Das konnte man auch daran erkennen, dass die Delegierten dem Vorschlag ohne Kampfkandidaturen und abschließend einstimmig zugestimmt hatten. Darüber freute sich der 25-jährige Rettungssanitäter und studierte Jurist Wamser, der am Ende der Konferenz die Genossen auf den Wahlkampf einschwörte: „Dieser Wahlkampf kann nur im Team funktionieren. Und die Konferenz hat mir gezeigt, dass die SPD im Landkreis geschlossen zusammensteht!“ Nur mit einer starken SPD könne man das Ziel erreichen, aus dem wirtschaftlich starken Landkreis Augsburg jetzt auch einen sozialen Landkreis zu machen, so Wamser. (ppl)

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