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Eine-Welt-Lauf

28.05.2019

711 Kilometer für Uganda

Start an der Nordendorfer Schule: Mehr als 100 Menschen machten sich dort für die Ugandahilfe auf den Weg.
Bild: Monika Matzner

In Nordendorf verbinden mehr als 100 Menschen Freizeitspaß mit Hilfe für Afrika

„Laufen für Uganda“ – unter diesem Motto haben am Wochenende Menschen aus Nordendorf und Umgebung ihre Laufschuhe geschnürt, um für den guten Zweck unterwegs zu sein. Zum 13. Mal fand der Eine-Welt-Lauf statt, organisiert vom Verein Ugandahilfe Nordendorf.

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Der Erlös des Sponsorenlaufes geht nach Bukomma zur Unterstützung der Krankenstation St. Monica, die durch die Initiative aus dem Lechtal entstand. 106 Erwachsene und 21 Kinder gingen an den Start: 711 Kilometer wurden gejoggt, gewalkt und gewandert und jeder Kilometer brachte Geld in die Spendenkasse.

Die Regeln waren einfach: Unterstützt durch Sponsoren (Firmen und Privatpersonen) wurden die „erlaufenen“ Kilometer direkt in Spendengelder umgewandelt. Auf verschiedenen Strecken – 2,1 Kilometer und 5,5 Kilometer – waren die Läufer unterwegs, und auch das Auge kam auf seine Kosten. Von der Schule aus ging es hinaus in die Natur, an der Schmutter entlang Richtung Holzen und Blankenburg und zurück zum Ausgangspunkt. Kinder konnten auf der Außenanlage ihre Runden drehen.

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Für viele der Teilnehmer ist der jährliche Eine-Welt- Lauf ein fester Termin im Kalender. Etwa für Sebastian Egger, der kurz und knapp zwei Gründe für die Teilnahme nennt: „Der gute Sinn der Veranstaltung und Spaß an Bewegung.“ Ganz ähnlich sieht es auch die Beatrice Matic aus Allmannshofen, die den Verein seit Beginn in vielfältiger Weise unterstützt: „Ich konnte mich bei einem Besuch in Uganda bereits selbst überzeugen, dass unsere Hilfen ankommen.“ Die Teilnahme am Lauf sei für sie als „Freund der Bewegung“ eine Selbstverständlichkeit.

Die beiden Freundinnen Amelie und Julia, 12, waren gekommen, „weil wir dazu beitragen möchten, dass es den Menschen in Uganda gut geht.“ Amelie ist seit dem Babyalter jedes Jahr am Start und berichtet grinsend: „Bei meiner ersten Teilnahme lag ich im Kinderwagen, heute jogge ich die Strecke.“

An Schautafeln gab es Bilder und Informationen über das derzeit im Fokus stehende Projekt: Der Brunnenbau auf dem Gelände der Krankenstation. Aufgrund mangelnden Regens sind die vorhandenen Wassertanks leer. Durch den Brunnenbau im Frühjahr konnte das Problem gelöst werden. „Ich bezeichne die Arbeiten der Brunnenbauer als großartige Leistung und es klingt unvorstellbar, dass man per Hand ohne jegliche Maschinen einen Brunnen mit über 60 Meter Tiefe graben kann“ berichtete der Vorsitzende Ferdinand Pfützner.

Am Ende der Veranstaltung wurde bekannt gegeben, dass bisher 1500 Euro an Spenden von Firmen aus Nordendorf und Umgebung sowie von Privatpersonen für den 13. Eine-Welt-Lauf eingegangen sind. Ansprechpartner und Koordinator in Bukomma ist Pfarrer Denis Lwegaba, „ein Freund und absolut vertrauenswürdiger Unterstützer unserer Aktivitäten“, so der Vorsitzende. (moma)

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