Gemeinderat

17.11.2016

99 neue Straßenlampen

Emersacker investiert 39000 Euro in eine neue Beleuchtung und will so sparen

Der Ort bekommt neue, energiesparende Straßenlampen. Nachdem der Rahmenvertrag der LEW für die Straßenbeleuchtung ausläuft, lag der Gemeinde Emersacker ein Angebot zur Erneuerung von insgesamt 99 Lampen mit LED-Technik vor. Die Kosten betragen 39000 Euro und werden von den LEW auf acht Jahre verteilt, sodass die jährliche Belastung bei etwa 5000 Euro liegt. Laut Bürgermeister Michael Müller liegen die Einsparungsmöglichkeiten bei 25000 Kilowattstunden. Gemeinderat Ralph Behr bezweifelte in der Sitzung den Effekt, da sich ausgetauschte Leuchtmittel bisher finanziell nicht bemerkbar gemacht hätten. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, das Angebot der LEW anzunehmen. 77 weitere Straßenleuchten sind nicht auf die neue Technik umrüstbar.

Nachdem im Sommer die Fußball-Aufstiegsmannschaft des FC Emersacker zum Eintrag ins Goldene Buch ins Rathaus eingeladen war, wurde über die Kriterien für diese Ehrung diskutiert. Von Bürgern hatte es Kritik gegeben, dass erfolgreiche Sportler doch auf dem Neujahrsempfang geehrt würden. Die Argumentation des Bürgermeisters für die Einladung der Fußballer war, dass das Team in seiner Konstellation so nicht zusammengeblieben sei. Er wies darauf hin, dass bei der Sportlerehrung deutlich höhere Leistungen wie Erfolge bei bayerischen und deutschen Meisterschaften und sogar WM-Titel ausgezeichnet würden. Der Gemeinderat beschloss, dass Rathausempfang und Eintragung ins Goldene Buch künftig Sportlern mit bayerischem Meistertitel oder Belegung der Plätze eins bis drei bei deutschen Meisterschaften vorbehalten sein soll. Auch Teilnehmer an Europa- oder Weltmeisterschaften sollen gegebenenfalls so gewürdigt werden.

Der Anschaffung einer Medienausstattung für zwei weitere Klassenzimmer in der Grundschule steht der Gemeinderat positiv gegenüber. Probleme gibt es derzeit in der neu eingeführten Offenen Ganztagsschule (OGS). Weil es so viele Anmeldungen gegeben hat – insbesondere in der Gruppe bis 16 Uhr – müsse eine Kraft zeitweise allein 27 Kinder betreuen, berichtete Müller. Um die Situation zu entzerren, sei eine dritte Kraft eingestellt worden. Ein dritter Raum sei nötig, um Lärm und Belastung zu reduzieren, sagte Müller. Dies soll Thema bei der Schulverbandssitzung im Dezember werden.

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Der Baubeginn für den Erweiterungsbau der Kinderkrippe ist für Ende Dezember geplant.

Die Ortsvereine erhalten für ihre Jugendarbeit für insgesamt 521 Jugendliche Zuschüsse in Höhe von 2605 Euro.

Der Gemeinderat fasste einstimmig den Beschluss über die Feststellung der Jahresrechnung und Entlastung der Haushaltsrechnung. Offene Fragen werden in einer der nächsten Sitzungen behandelt. Bei seinem Bericht hatte Gemeinderat Ralph Behr angemerkt, dass das Blockheizkraftwerk im Schloss wirtschaftlich unrentabel arbeite. Zudem seien Erdgaszähler fehlerhaft zugeordnet. Dies könne zu falschen Zahlen bei den Kostenstellen führen. (hes)

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